Veranstaltungsarchiv

NtB Workshopreihe Frühling / Sommer 2022 nach oben

Fr., 1. Juli, 14.00-15.30
Ulrike Boskamp (Berlin)

Book Presentation «Dangerous Images. Artists suspected of spying»

 

Fr., 17. Juni, 14.00-15.30
Katja Bernhardt (Nordost-Institut, Lüneburg)

Zaryadye at the Red Square. The park as an immersive medium and as a mise-en-scène of a new Russian Empire

Fr., 20. Mai, 14.00-15.30
Ting Chang (University of Nottingham)

Maps, Games and Synaesthesia: A Case Study


Fr., 6. Mai, 14.00-15.30
Stephan Günzel (University of Applied Sciences Europe, Berlin)

Maps in Video Games
 

Fachforum Topografische Bildmedien auf dem XXXVI. Deutschen Kunsthistorikertag, Universität Stuttgart nach oben

Mittwoch, 23. März 2022, 15:30–17:15 Uhr, Campus Stadtmitte

Moderation: Ulrike Boskamp, Berlin / Tabea Braun, Bochum / Amrei Buchholz, Potsdam / Annette Kranen, Bern

Beiträge:

  • Jannik Eikmeier, Trier
  • Diana Lange, Hamburg
  • Noemi Quagliati, München

Während topografische Bilder in Einzelveranstaltungen und Ausstellungen bereits einige Aufmerksamkeit erfahren haben und eine Reihe von Publikationen zu verzeichnen ist, existiert bisher keine Plattform, um diese Ansätze zu diskutieren und aufeinander zu beziehen. Mit dem Fachforum auf dem Kunsthistorikertag soll diese Lücke geschlossen und zugleich die Sichtbarkeit für das Forschungsfeld im Fachkontext erhöht werden.

An eine Einführung durch die Veranstalterinnen schließen Kurzreferate zu aktuellen Projekten von drei Assoziierten des Netzwerks sowie eine offene Diskussionsrunde an. Ziel ist es, die Pluralität von Untersuchungsgegenständen und -ansätzen sichtbar zu machen und ein Gespräch zu übergreifenden Fragestellungen und Problemen anzustoßen.

Workshopreihe Herbst/Winter 2021/22 nach oben

Fr., 18. Februar 2022, 14.00–15.30 Uhr

Tanja Michalsky (Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom)

(Ge)Schichten und Räume einer Stadt. Neapel im Buch und auf der Karte

 

Fr., 28. Januar 2022, 14.00–15.30 Uhr

Philipp Meyer (Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig)

Mit Bildern Karten lesen. Einführungen in Schulatlanten 1880–1930

 

Fr., 14. Januar 2022, 14.00–15.30 Uhr

Matthew Edney (University of Southern Maine)

The Heterology of Property, Landscape, and Regional Mappings in Eighteenth-Century New England

 

Fr., 17. Dezember 2021, 14.00–15.30 Uhr

Mario Cams (University of Macau)

Mapping the World from East Asia: Towards a Global History of the “Ricci Map”

 

Fr., 19. November 2021, 14.00–15.30 Uhr

Isabella Augart (Georg-August-Universität Göttingen)

Materialisierungen. Steinerne Landschaften im Trecento und Quattrocento

 

Fr., 17. September 2021, 14.00–15.30 Uhr

Diana Lange (Humboldt Universität zu Berlin / Museum am Rothenbaum Hamburg), Benjamin van der Linde (Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv, Hamburg)

Colour meets Map. Presentation of the exhibition at the Museum am Rothenbaum (MARKK) in Hamburg

 

Workshopreihe Frühjahr 2021 nach oben

Freitag, 02.07.2021, 14.00-15.30

Hannes Wietschel (Folkwang Universität Essen)  Landschaften sammeln als fotografische Herausforderung um 1900

 

Freitag, 21.05.2021, 14.00-15.30

Jannik Eikmeier (Universität Trier)  Visualised potential – J.F.W. Des Barres Atlantic Neptune

 

Freitag, 16.04.2021, 14.00-15.30

Lisa Cronjäger (Universität Basel) Cutting and Pasting Forests. Heinrich Cotta’s Textbook on Taxation Maps (1804)


Freitag, 26.03.2021, 14.00-15.30 

Gareth Fuller (Artist, Beijing) Walking in Rings, Drawing Beijing

 

Freitag, 12.03.2021, 14.00-16.30

Kai Wenzel (Kulturhistorisches Museum Görlitz) Der Blick durchs Fernrohr. Eine Technik der Landschaftszeichnung um 1800
Apl. Prof. Dr. Dr. habil. Erna Fiorentini (Karlsruhe Institute of Technology – KIT) Horizonte und Tafelglas. Christoph Nathe blickt in die Landschaft / Horizons and Sheet Glass. Christoph Nathe Looks at Landscape


Freitag, 26.02.2021, 14.00-15.30

Dr. Irina Saladin (Universität Tübingen) Kompilieren und Übersetzen als kartographische Praktiken: Die Arbeitsskizzen der Pariser Geographen Claude und Guillaume Delisle (um 1700)

 

Geklebte Topografien nach oben

20. November 2020

Digital Workshop

Der Workshop Geklebte Topografien widmet sich Operationen des Klebens, die bei der Herstellung und Verwendung topografischer Bildmedien zum Einsatz kommen – vom Leimen bis zum digitalen Copy and Paste. Medial erzeugte Vorstellungen von Raum werden vielfach nur durch Techniken des Klebens möglich. Untersucht werden sollen einerseits Praktiken des Zu-sammenfügens als Mittel topografischer Kunst- und Wissensproduktion (a), und andererseits Verfahren der Collage bzw. Assemblage, durch die topografische Darstellungen in neue Relationen gesetzt werden (b).
a) Werden topografische Räume in Bildmedien übersetzt, seien es Karten, Pläne, Diagramme oder illusionistische Ansichten, so werden sie bei diesem Vorgang modelliert, vereinfacht und fixiert. Oft erfordert diese Visualisierung von Topografien den Einsatz von Leim und Klebungen, wobei so unterschiedliche Praktiken eingesetzt werden wie das An- und Ineinanderfügen von Einzelbildern, das Montieren von Papieren zu größeren Bögen, die Fixierung von Bögen auf Zeichentischen oder die Vorbereitung späterer Montageprozesse. Solche Klebevorgänge lassen sich als Antwort auf die Herausforderungen topografischer Erschließung und Darstellung von Räumen verstehen, die häufig besondere Formate erfordern, auf Hilfskonstruktionen, planerisches Handeln zur Vermeidung von Übertragungsfehlern sowie Maßnahmen zur Sicherstellung von Präzision angewiesen sind.
b) Ein weiteres Spektrum an Klebevorgängen eröffnet sich im Hinblick auf die Aufbereitung, die Rezeption und den Gebrauch topografischer Bildmedien. Sie werden häufig zu Verbundmedien zusammengestellt, mit denen Räume in ihrer Komplexität oder schieren Ausdehnung medial eingefangen werden sollen. Die unterschiedlichen Formen des Montierens von Bildern, etwa in Klebebänden, Reiseaufzeichnungen, Atlanten, Extra-Illustrationen, Serien oder Kopplung von Bildfolge und Karte, ermöglichen in diesen Fällen das Kombinieren, sequenzielle Darstellen, Layern und Kontextualisieren von Räumen.
Mit einem dezidiert materialbezogenen Ansatz verfolgt der Workshop Fragen, die durch diese Praktiken aufgeworfen werden: Was verraten sie über die Zirkulation und den Austausch von Materialien und von Informationen, etwa zwischen Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen, Reisenden oder Sammler*innen topografischer Bildmedien? Welche sozialen Di-mensionen verbergen sich hinter dem Kleben und Montieren? In welchen Relationen stehen geklebte Einzelbilder zueinander? (Wie) Setzen sich Praktiken des Zusammenfügens in digitalen Vorgängen von Copy and Paste fort?
Der Workshop setzt sich zum Ziel, solche Vorgänge anhand von Fallstudien zu beschreiben und dabei den konkreten Umgang mit dem Material in den Blick zu nehmen. Der praxeologische Zugriff zielt darauf ab, interdisziplinäre Perspektiven zu eröffnen und die Vielfalt topo-grafischer Medien und Praktiken einzubeziehen.

 

Programm

 

9.00-9.30 Welcome and Introduction

9.30-10.20 Annette Kranen Paving the way with snippets. Pasting as a method of imaging in the route scrolls by Augustus, Elector of Saxony (ca 1550–1575)

10.20-11.10 Dominik Erdmann Pasting America. From Martin Waldseemüller to Alexander von Humboldt

11.10-11.20 Coffee Break

11.20 -12.10 Tabea Braun Space turns into pages. Johann Gottfried Schultz' Picturesque Travels to Teplice, Karlovy Vary and Staniszów, the Krkonoše, Tharandt, 1769 to 1808

12.10-13.30 Lunch Break

13.30-14.20 Amrei Buchholz Atlas, 3D. Philippe Vandermaelen’s Atlas Universel (1825–1827)

14.20-15.10 Ulrike Boskamp Picture-Editing the Spywork. Lachaud de Loqueyssie’s Drawings from his Travels to Britain (1857–1860)

15.10-15.30 Coffee Break

15.30-16.20 Noemi Quagliati The Photomosaic Map, also known as the WWI Flying Cinema

 

Tagung "Verkoppelte Räume. Die Kombination von Karte und Bildfolge als mediales Dispositiv", Rom, Bibliotheca Hertziana, Max Planck-Institut für Kunstgeschichte, 07./08.03.2018 nach oben