Datenquellen

Die Katalogsuche von arthistoricum.net bietet einen kuratierten Suchraum für die Recherche nach kunsthistorisch relevanter Literatur. Dafür werden die jeweiligen Fachausschnitte der Universitätsbibliothek Heidelberg (Sammelschwerpunkt: Europäischen Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft) und der SLUB Dresden (Sammelschwerpunkt: Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik) sowie die Kataloge ausgewählter (Museums-) Bibliotheken aggregiert. Ergänzt wird das Angebot durch die Einbindung von Fachbibliographien und ausgewählten, volltextdurchsuchbaren Textkollektionen, Bildquellen und Fachrepositorien. 

Die arthistoricum.net-Suche nutzt eine Medientyp-übergreifende Discoverysuche, die eine Recherche über alle Publikations- und Medientypen ermöglicht. Eine gezielte Bildrecherche ist über den Bildsuchraum möglich. Hilfe zur Recherche finden Sie hier.

Übersicht der integrierten Datenquellen

(Letzte Änderung: 10. März 2020)

  • Kubikat
    Der Kubikat ist der gemeinsame Bibliothekskatalog der deutschen universitätsunabhängigen kunsthistorischen Forschungsinstitute Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut (www.khi.fi.it), Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München (www.zikg.eu), Deutsches Forum für Kunstgeschichte / Centre allemand d'histoire de l'art in Paris (dfk-paris.org/) und der Bibliotheca Hertziana, Max Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom (www.biblhertz.it). Der Kubikat verzeichnet neben Monografien auch Aufsätze aus Fachzeitschriften, Kongress- und Ausstellungspublikationen, Festschriften, Online-Zeitschriften usw.

  • Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
    Aus dem Bibliothekssystem der Fach- und Handbibliotheken der Museen und Institute der Staatlichen Museen zu Berlin sind diese für die kunstwissenschaftliche Informationsversorgung relevanten Bestände integriert: Alte und Neue Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof, Gemäldegalerie, Skulpturensammlung, Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Münzkabinett, Rathgen-Forschungslabor, Institut für Museumsforschung und der Bestand der Lipperheideschen Kostümbibliothek.

  • Bibliothek der Bundeskunsthalle Bonn
    Die Bibliothek der Bundeskunsthalle ist eine kunstwissenschaftliche  Arbeitsbibliothek für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und Forschungsbibliothek für die öffentliche Nutzung. 1992 mit wenigen hundert Büchern eröffnet, verfügt die Bibliothek mittlerweile über mehr als 50.000 Medien (Bücher, Zeitschriften, Filme).

  • SLUB Dresden
    Der Fachkatalog des Dresdner Sammelschwerpunkts "Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik" verzeichnet die seit 1996 an der SLUB erworbenen Bestände und wird um Neuerwerbungen und retrospektiv ergänzt. Nachgewiesen werden Bücher, Zeitschriften, Dissertationen und Artikeln. Über Fernleihe und Dokumentenlieferdienste stehen die Bestände auch überregional zur Verfügung.

  • Hamburger Kunsthalle
    Die Sammelschwerpunkte der Präsenzbibliothek der Hamburger Kunsthalle liegen u.a. bei Künstler*innenmonigraphien, kritischen Werkverzeichnissen, Ausstellungs- und Sammlungskatalogen, etwa 100.000 Künstlerbücher des 20. Jahrhunderts, 2.000 illustrierte Bücher des 15.-20. Jahrhunderts, sowie 295 laufende Periodika. Im Vordergrund stehen dabei die Sammlungsgebiete und Forschungsaktivitäten der Hamburger Kunsthalle.

  • Universitätsbibliothek Heidelberg
    Im Fachkatalog des Heidelberger Sammelschwerpunkts „Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" sind Monografien, Zeitschriften, Online-Aufsätze und ein umfangreiches Angebot an weiterer elektronischer Literatur recherchierbar. Die Bestände stehen auch per Fernleihe und Dokumentenlieferung überregional zur Verfügung.

  • documenta archiv Kassel
    Die Präsenzbibliothek des documenta archiv Kassel ist als umfangreiche Spezialsammlung zur Gegenwartskunst in Deutschland in arthistoricum.net recherchierbar. Der Bibliothekskatalog ermöglicht Recherchen zum Bestand von Büchern, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften und Kleinschriften zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, zu den documenta Ausstellungen sowie zu ihren Künstler/innen. Erfasst sind die Neuzugänge der letzten 20 Jahre, sowie rund 25.000 Titel des Altbestandes.

  • Bibliothek, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
    Der Bestand der Präsenzbibliothek des Germanischen Nationalmuseums umfasst als Sammelschwerpunkte insbesondere Kunst- und Kulturgeschichte, sächliche Volkskunde, Vor- und Frühgeschichte Mitteleuropas sowie Orts- und Landeskunde des deutschen Sprachraumes. Recherchierbar sind die Neuerwerbungen seit 2000 sowie der Altbestand, der ständig retrospektiv ergänzt wird. Zudem verzeichnet der OPAC an unselbstständiger Literatur vor allem die im Zuge der Bibliografie-Bearbeitung „Schrifttum zur deutschen Kunst“ erfassten Aufsätze zur Kunst des gesamten deutschen Sprachraumes von 800 bis 1900.

Kunstwissenschaftliche Open Access Repositories

  • Base - Bielefeld Academic Search Engin
    Base ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. In arthistoricum.net ist der Fachausschnitt Kunst, Fotografie und Design integriert. Recherchierbar und zugänglich sind wissenschaftlichen Dokumente aus fachlich relevanten Online-Publikationen.

Kunstwissenschaftliche Bibliographien

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Forschungsgruppen hostet und betreut die UB Heidelberg im Kontext von arthistoricum.net nachhaltige, datenbankgestützte Bibliographien mit relevanter Literatur zu verschiedenen kunsthistorischen Themen. Aktuell sind in die Suche Titel zu folgenden Themenbereichen integriert:

Datenbanken, E-Journals, Internetquellen

  • ConArt
    ConArt - Contemporary Artists ist die Künstlerdatenbank des Sammelbereichs „Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik“  an der SLUB Dresden und wird bereitgestellt über die Deutsche Fotothek. Als zentrales Informationssystem für alle Interessenten von Gegenwartskunst und Fotografie, von aktuellem Design und Architektur bietet sie biographische Informationen zu zeitgenössischen Künstlern, Architekten, Designern, Grafikdesignern und Fotografen

  • DBIS – Datenbank-Informationssystem
    DBIS umfasst frei zugängliche und lizenzierte wissenschaftliche Datenbanken. In die Suche von arthistoricum.net sind alle fachrelevanten Kunstdatenbanken integriert. Frei verfügbare Datenbanken können direkt aus arthistoricum.net gestartet werden. Bei lizenzpflichtigen Datenbanken führt Sie ein Link zu Detailinformationen in DBIS und der Möglichkeit von dort, in Abhängigkeit der Lizenzbereiche, die Recherche in der Datenbank fortzusetzen.

  • EZB - Elektronische Zeitschriftenbibliothek
    Die EZB verzeichnet freie und lizenzierte wissenschaftliche Volltextzeitschriften.  

  • OLC Kunst/Kunstwissenschaft & OLC Architektur
    Die Angebote „OLC Kunst und Kunstwissenschaft“ und „OLC Architektur" erschließen Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften, die laufend durch fachrelevante Zeitschriftentitel der zuständigen FID-Bibliotheken UB Heidelberg und SLUB Dresden ergänzt werden. Zurzeit werden im Ausschnitt „ OLC Kunst und Kunstwissenschaft“ 417 Zeitschriften, im Ausschnitt „OLC Architektur“ 490 Zeitschriftentitel ausgewertet. Die Erschließung beginnt in der Regel mit dem Erscheinungsjahr 1993.

Digitale Volltexte

In die Suche von arthistoricum.net werden ausgewählte Volltext-Kollektionen integriert, in denen sowohl in den Metadaten als auch im indexierten und OCR-erschlossenen Volltext recherchiert werden kann.

Nationallizenzen

Freier Zugang zu Datenbanken und digitalen Textsammlungen

 

Für diese Datenbanken gibt es DFG-geförderte
Nationallizenzen
, die deutschlandweit allen Benutzern wissenschaftlicher Bibliotheken freien Zugriff ermöglichen. Wissenschaftler mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können zudem kostenlos einen Einzelnutzer-Account unter
www.nationallizenzen.de  
beantragen.

Pay-per-Use

Datenbank-Zugriff  gegen geringe Gebühr

Mit Hilfe des DFG-geförderten Pay-per-Use-Verfahrens werden laufend aktualisierte bibiographische Datenbanken und Nachschlagewerke für Endnutzer deutschlandweit gegen Entrichtung eines geringen Entgeltes zugänglich gemacht. Die genauen Konditionen entnehmen Sie bitte den oben verlinkten ausführlichen Informationen.