Arbeitskreis Werkverzeichnis e. V.
Werkverzeichnisse sind unentbehrliche Wegbereiter für Wissenschaft und Forschung, öffentliche und private Sammlungen sowie für den Kunsthandel. Sie vermitteln einen unverzichtbaren Überblick über das Schaffen von Künstler:innen und dokumentieren grundlegende Informationen zum jeweiligen Gesamtwerk. Sie werden zudem für Echtheitsbestimmungen und Provenienzrecherchen konsultiert. Ihr enzyklopädischer Charakter unterscheidet sie deutlich von Monografien und Ausstellungskatalogen. Werkverzeichnisse stellen eine eigenständige Gattung innerhalb der kunsthistorischen Literatur dar.
Die Erstellung eines Werkverzeichnisses ist an eine Vielzahl methodischer sowie organisatorischer Herausforderungen geknüpft und erfordert ein Multitasking, das weit über die Ausbildung von Kunsthistoriker:innen hinausgeht. Die Komplexität einer solchen Aufgabenstellung hat zu der Idee geführt, im November 2018 in der Hamburger Kunsthalle einen informellen Arbeitskreis für Autor:innen von Werkverzeichnissen zu gründen. Der Kreis wurde später um Verwalter:innen von Nachlässen erweitert. Ende 2025 zählte die Gemeinschaft nahezu 300 registrierte Mitglieder. Im Januar 2026 wurde im Georg Kolbe Museum Berlin der Verein Arbeitskreis Werkverzeichnis e. V. mit Sitz in Hamburg gegründet.
Der Arbeitskreis Werkverzeichnis hat seit seiner Gründung regelmäßig Fachtagungen in Deutschland und Österreich veranstaltet und eigene Publikationen im Open-Access- Format veröffentlicht.
Detailliertere Informationen zu den Aktivitäten und zur Mitgliedschaft sind der Website zu entnehmen: www.arbeitskreis-werkverzeichnis.org
Stand: 21.03.2026
Die Arbeit des Arbeitskreises Werkverzeichnis wird finanziell gefördert durch die Kaldewei Kulturstiftung, Ahlen.