Über uns

arthistoricum.net - Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design

Im Rahmen des neuen DFG-Programms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"
betreiben die beiden Partnerbibliotheken

UB Heidelberg

SLUB Dresden

Schwerpunkte:Schwerpunkte:
Europäische Kunstgeschichte bis 1945
und Allgemeine Kunstwissenschaft
Kunst ab 1945, Fotografie,
Industriedesign und Gebrauchsgrafik

ihre bestehenden Angebote zu einem gemeinsamen Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design. Ziel der aktuellen Förderphase (2020) ist der weitere Ausbau von arthistoricum.net zu einem integrierten, fachspezifischen Informationsserviceangebot zur europäischen Kunst und Kunstgeschichte einschließlich Fotografie und Design. Durch das gesamte Serviceportfolio soll in erster Linie der aktuelle Bedarf der Wissenschaft gedeckt werden, gleichzeitig soll für die Forschung der Zukunft jedoch auch ein umfassendes Informations- und Literaturangebot gewährleistet bleiben. Darüber hinaus fördert und unterstützt der Fachinformationsdienst die digitale Forschungs- und Publikationspraxis.

In enger Abstimmung mit der Fachwissenschaft werden in der Projektphase folgende Schwerpunkte verfolgt:

  1. Bedarfsgerechte Erwerbung / Ausbau und Etablierung von FID-Lizenzen
  2. Ausbau der fachspezifischen Informationsstruktur von arthistoricum.net
  3. Elektronisches Publizieren im Open Access
  4. Digitalisierung kunstwissenschaftlich relevanter Medien inklusive Tiefenerschließung
  5. Bibliografische Dienste und Bereitstellung von Normdaten für die Wissenschaft
  6. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing / Austausch mit der Wissenschaft

Was bietet arthistoricum.net?

Ziel des Vorhabens ist der weitere Ausbau von arthistoricum.net zu einem integrierten fachspezifischen Informationsserviceangebot zur europäischen Kunst und Kunstgeschichte einschl. Fotografie und Design. www.arthistoricum.net ist die zentrale, in der Fachcommunity bereits etablierte Informationsinfrastruktur des „Fachinformationsdienstes Kunst, Fotografie, Design“, die seit 2012 von beiden Antragstellern gemeinsam betrieben wird. Neben der Vermittlung eigener Informationsangebote dient das Portal zunehmend auch als interaktiver Präsentations- und Kommunikationsraum für interdisziplinäre Forschungs- und Interessengruppen. Der gut genutzte Blog für den spartenübergreifenden fachlichen und kollaborativen Wissensaustausch soll durch einen redaktionell betreuten Nachrichtendienst zu Netzpublikationen um eine informative Facette erweitert werden.

Die in den beiden ersten Projektabschnitten realisierten Mehrwertdienste sollen in der dritten Projektphase systematisch konsolidiert und weiterentwickelt werden, um den differenzierten Bedürfnissen der Fachcommunities auf funktionaler und inhaltlicher Ebene gerecht zu werden. Dabei fließen in die konzeptionelle Fortschreibung und Neuplanung der Arbeitsfelder zahlreiche Erkennt¬nisse ein, die aus Wissenschaftskooperationen der letzten Jahre gewonnen wurden. Neben der Bestandsakquise im Printbereich steht weiterhin der Ausbau des überregionalen Online-Angebots kunsthistorischer Medien im Fokus – dies vor allem im Rahmen überregionaler FID-Lizenzen und der Bereitstellung von im Volltext durchsuchbarer digitalisierter urheberrechtsbewehrter kunstwissenschaftlicher Literatur im Open Access.

Die ausgebildeten Kompetenzfelder Suchtechnologie, Informationsinfrastruktur, elektronisches Publizieren; Retrodigitalisierung und Onlinepräsentation forschungsrelevanter Medienbestände sowie Wissenschaftskommunikation sind konsequent auszubauen. Weiter deutlich gestärkt werden sollen zum einen die Möglichkeiten kollaborativer, mit Linked-Data-Technologien realisierter Publikationsmöglichkeiten (z.B. digitale Werkverzeichnisse oder Online-Editionen), zum anderen der Bildrecherchebereich. Bei allen Aktivitäten sind die konkreten Bedürfnisse der WissenschaftlerInnen und die aktuellen Entwicklungslinien der Fachdisziplinen ausschlaggebend für die weitere Ausgestaltung der Angebote.

Die überinstitutionelle Bereitstellung aller Medien- und Informationsangebote des FID Kunst weist weit über die Grundaufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken hinaus und bietet WissenschaftlerInnen durch standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten in Verbindung mit digitalen Arbeitsinstrumenten optimale Unterstützung des Forschungsprozesses im Bereich der kunstwissenschaftlichen Grundlagen- und Spitzenforschung.

Die Zusammenarbeit des FID Kunst, Fotografie, Design mit seinem wissenschaftlichen Beirat wird verstetigt. Weitere Impulse werden aus der engen Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Kooperationspartnern laufender und vorgesehener Teilprojekte erwartet. Darüber hinaus soll der Abstimmungsprozess mit der Fachcommunity systematisch und kontinuierlich während der gesamten Projektlaufzeit fortgeführt werden. Roadshows in kunsthistorischen Instituten sollen der „Bewerbung“ des Dienstleistungsangebotes, vor allem aber der Abstimmung mit den Nutzern dienen.

Chronik

In den Jahren 2001 bis 2004 (Dresden) bzw. 2005 bis 2010 (Heidelberg/München) wurden mit jeweiliger Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fach Kunstgeschichte zwei Virtuelle Fachbibliotheken aufgebaut: Die SLUB Dresden betrieb seitdem als Sondersammelgebietsbibliothek für die „Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik“ „ViFaArt -Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst“. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte betrieb gemeinsam mit der für das Sondersammelgebiet „Europäische Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" zuständigen Universitätsbibliothek Heidelberg „arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte“.

Nach Ablauf der DFG-Förderung wurde beschlossen, die beiden Angebote zusammenzuführen und der Fachcommunity künftig unter arthistoricum.net eine integrierte Virtuelle Fachbibliothek Kunst zu präsentieren. Das neue Angebot startete im Januar 2012 und wird – nachdem sich zu diesem Zeitpunkt das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München aus dem Projekt zurückgezogen hat – nur noch von den oben genannten Partnern betrieben.
Die Neukonzeption der nun gemeinsam gepflegten Plattform erfolgte unter Berücksichtigung der in arthistoricum.net und ViFaArt vorhandenen Module. Angestrebt wurde eine grafisch und funktional überzeugende Summe aus den Angeboten beider Vorgängerportale. Zu diesem Zweck wurden sie einer kritischen Prüfung unterzogen, neu geordnet und zum Teil modifiziert.

Seit 2014 wird das bestehende Angebot im Rahmen des neuen DFG-Programms Fachinformationsdienste für die Wissenschaft zum Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design ausgebaut.

Wissenschaftlicher Beirat

arthistoricum.net wird in Konzeption und Weiterentwicklung eng von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hier finden Sie Aufgaben, Forschungsschwerpunkte und Mitglieder des Gremiums.

arthistoricum.net

Anregungen und Hinweise zur Verbesserung des Gesamtangebots von arthistoricum.net nehmen wir jederzeit gern entgegen.

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