Monographien zur Gebrauchs- und Reklamegrafik

Die Textquellen-Kollektion »Gebrauchs- und Reklamegrafik« wird sukzessive um zusätzliche relevante Titel erweitert. Hier finden Sie eine Liste der bereits digital vorliegenden Publikationen.

Letzte Ergänzung: 1. August 2019

Zur Suche in den Monografien der Volltext-Kollektion »Gebrauchs- und Reklamegrafik« im Katalog von arthistoricum.net (Info zur Suche)

NEU! Ferdinand Schlotke
Zum 6. November 1871: Senefelder-Album
Hamburg 1871 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Festschrift zum 100. Geburtstag von Alois Senefelder (1771-1834), der 1798 die Lithographie, ein Flachdruckverfahren, bei dem ein Stein als Druckplatte genutzt wird, erfand. Die Lithographie entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Druckverfahren für farbige Drucke, da es als einziges eine hohe Auflage ermöglichte. Daher wurde es für die Gebrauchs- und Reklamegraphik, besonders für Plakate, bis zur Einführung des Offsetdruckes zum maßgeblichen Produktionsverfahren.

NEU! Rudolf Cronau
Das Buch der Reklame. Geschichte, Wesen und Praxis der Reklame
Fünf Bände, Ulm 1887 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Rudolf Cronau gibt einen Überblick über die Reklame seiner Zeit. Neben den Aufgabenfeldern der Reklame widmet sich Cronau auch den Auftraggebern als maßgebliche Protagonisten des noch jungen Wirtschaftszweiges.

Max Lehrs
Ausstellung künstlerischer Plakate
Ausst.-Kat. Königliches Kupferstichkabinet Dresden, 1. April bis 30. Juni 1896, Dresden 1896 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Das Dresdner Kupferstich-Kabinett erkannte als eine der ersten musealen Sammlungen die Sammelwürdigkeit auch des modernen künstlerischen Plakates. Unter Max Lehrs, dem damaligen Direktor, kamen seit 1895 französische, englische, amerikanische und deutsche Plakate von Cherét, Toulouse-Lautrec, Bonnard über Beardsley, die Beggarstaff-Brothers und Dudley Hardy bis hin zu Otto Fischer und Franz Stuck in die Sammlung. Die Ausstellung war die erste öffentliche Präsentation der Dresdner Bestände.

Jean-Louis Sponsel
Das Moderne Plakat
Kühtmann, Dresden, 1897 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Jean-Louis Sponsels Monografie gehört zu den ersten kunstwissenschaftlichen Veröffentlichungen überhaupt, die sich dem neuen, modernen und großstädtischen Phänomen des künstlerisch gestalteten Plakates widmen. Sponsel (1858-1930) war unter Karl Woermann Mitarbeiter am Dresdner Kupferstich-Kabinett, das als eines der ersten auch die Plakatkunst als sammlungswürdig erachtete.

Walter von zur Westen
Exlibris
Schriftenreihe Sammlung illustrierter Monographien, Bd. 4, Bielefeld, 1901 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Walter von Zur Westen (1871-1948) galt schon zu Lebzeiten als hervorragender Kenner der (deutschen) Gebrauchsgraphik und besonders der Exlibris-Kunst. 26 Jahre lang war er Vorsitzender der deutschen Exlibris-Bewegung. Seine eigene Sammlung umfasste zahllose Beispiele nicht nur von Bucheignerzeichen sondern zu allen Gebieten der Gebrauchsgraphik. Von Zur Westen verfasste daneben zahlreiche Schriften zum Thema, unter anderem das bis heute als Standardwerk gehandelte Buch »Exlibris«.

NEU! Meisenbach Riffarth & Co.
Meisenbach Riffarth & Co. Leipzig, Berlin, München. Graphische Kunstanstalten und Kunstdruckereien
Berlin, ca. 1903 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Das 1892 gegründete Druckhaus erwarb sich durch hohe Druckqualität und den meisterhaften Einsatz der verschiedensten Drucktechniken europaweit Ansehen. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wurde das Unternehmen entsprechend ausgezeichnet. In dem aufwendig gestalteten Band stellt sich die Druckerei mit vielfältigen Proben ihres Könnens vor.

NEU! Ludwig Kemmer
Die graphische Reklame der Prostitution. Nach amtlichem Material und nach eignen Beobachtungen geschildert
München 1906 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Eines der beharrlich wiederkehrenden Themen im Diskurs zur Gebrauchs- und Reklamegrafik war Anstand und Moral in der im öffentlichen Raum präsenten, häufig großformatigen Bilderflut. Zahlreiche Zensurmaßnahmen wurden ergriffen, um zum Schutze der Jugend unsittliche Bildfindungen, die Verbrechen und Erotik zeigten, zu verhindern. Kemmer untersucht anhand zahlreicher - nicht abgebildeter - Beispiele den besonders sensiblen Bereich der Reklame für Prostitution.

Aubrey Beardsley
Briefe, Kalendernotizen und die vier Zeichnungen zu E.A. Poe
von Weber, München 1908 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Aubrey Beardsley (1872-1898) war einer der einflussreichen britischen Plakat- und Gebrauchsgrafiker des 19. Jahrhunderts. Seine Plakatentwürfe und Buchillustrationen u.a. zu Werken Oscar Wildes beeinflussten die Gebrauchsgraphik maßgeblich. Die Publikation, eine limitierte Sonderausgabe, zeigt Beispiele seiner Gelegenheitsgrafik.

NEU! Ferdinand Avenarius
Reklame und Kultur, in: Flugschriften zur ästhetischen Kultur, Heft 46,  hg. vom Dürerbund, München, Januar (1909) | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Ferdinand Avenarius (1856-1923), Gründer der Zeitschrift »Der Kunstwart« und des »Dürerbundes«, beteiligt sich mit diesem kurzen Aufsatz an der Diskussion um eine ästhetisch wertvolle Gestaltung der Reklamegrafik. 

NEU!
F.H. Ehmcke, Clara Ehmcke, Düsseldorf
Monografien deutscher Reklamekünstler, Bd. 1/2, Dortmund 1911 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Fritz Helmuth Ehmcke (1878-1965) war ein deutscher Grafiker. Der gelernte Lithograf  gestaltete u.a. Entwürfe für die Firma Stollwerck. Als Lehrer an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, später in München leitete Ehmcke 1925/26 den Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker. Der Band stellt Arbeiten des Graphikers sowie einige Beispiele seiner Frau, Clara Ehmcke, geb. Möller-Coburg, vor.

NEU!
Julius Klinger
Monografien Deutscher Reklamekünstler, Bd. 3, Hagen, Dortmund, Ruhfus 1912 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Zu den innovativsten und einflussreichsten Gebrauchsgrafikern der 1910er und 20er Jahre gehört unzweifelhaft auch Julius Klinger (1876-1942). Mit nicht selten augenzwinkernd-humoristischen, stets eleganten Bildfindungen prägte er sowohl die Wiener als auch die Berliner Plakatgestaltung. Die Monografie zeigt zahlreiche seiner Entwürfe in großformatigen Abbildungen.

NEU!
Lucian Bernhard
Monographien deutscher Reklamekünstler, Bd. 4, Hagen, Dortmund 1913 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Lucian Bernhard (1883-1972) zählt zu den wichtigsten Plakatgrafikern des frühen 20. Jahrhunderts. Als »Erfinder« des Deutschen Sachplakates hatten seine Entwürfe maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung einesmodernen, zeitgemäßen Plakatstils. Der Band stellt zahlreiche Beispiele, darunter wahre Ikonen der Produktwerbung wie Bernhards Plakat für »Adler Schreibmaschinen« in großzügigen farbigen Abbildungen vor.

NEU!
Peter Behrens
Monografien deutscher Reklamekünstler, Bd. 5, Hagen, Dortmund 1913 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Peter Behrens (1868-1940) war neben seiner Tätigkeit als Architekt auch als Designer und Typograf tätig. Im Band werden vornehmlich Arbeiten vorgestellt, die Behrens im Auftrag der Allgemeinen Elektricitäts Gesellschaft AEG anfertigte. 

NEU!
Emil Preetorius, München
Monographien deutscher Reklamekünstler, Bd. 7, Hagen, Dortmund, Ruhfus, 1914 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Emil Preetorius (1883-1973) entwickelte einen unverkennbaren graphischen Stil in verschiedenen Bereichen der Gebrauchsgraphik. Mit anderen gründete er 1914 die Gruppe "Die Sechs", eine der ersten Künstlergruppen für die Vermarktung von Gebrauchsgraphik, vornehmlich Plakate. Daneben illustrierte Preetorius auch zahlreiche Werke der Belletristik. Beispiele seiner Arbeiten aus allen Gebieten zeigt der Band in teils farbigen Abbildungen.

NEU! Walter von Zur Westen
Reklamekunst
Schriftenreihe Sammlung illustrierter Monographien, Bd. 13, Bielefeld, Leipzig 1914 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Walter von Zur Westen, Experte für Gebrauchsgrafik, gibt hier einen Überblick über die Reklamekunst im Allgemeinen. Nach einem geschichtlichen Abriss widmet er sich intensiv der Plakatkunst. Der reich bebilderte Band schließt mit einem umfangreichen Kapitel zur Reklame-Kleinkunst.

NEU! Edwin Redslob
Die Werbekraft der Qualität
Berlin, München 1920 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Edwin Redslob (1884-1974), Kunsthistoriker, Publizist und zwischen 1920 und 1933 als Reichskunstwart tätig, beschäftigte sich, vornehmlich in den 1920er Jahren, auch mit den Erscheinungen der modernen Reklamegrafik. Redslob war dabei ein vehementer Streiter für eine künstlerisch hochwertige Gestaltung der Werbung. Den Vortrag »Die Werbekraft der Qualität« hielt Redslob am 30. August 1920 auf der Leipziger Herbstmesse. 

NEU! Walter von Zur Westen

Vom Kunstgewand der Höflichkeit. Glückwünsche, Besuchskarten und Familienanzeigen aus sechs Jahrhunderten
Berlin 1921 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Walter von Zur Westens (1871-1948) umfangreicher Band widmet sich dem gebrauchsgraphischen Teilgebiet der Glückwunsch- und Familiengraphik, deren Entwicklung er anhand von Beispielen aus seiner reichhaltigen Sammlung in einem historischen Abriss nachzeichnet.

Theodor König
Reklame-Psychologie. Ihr gegenwärtiger Stand - ihre praktische Bedeutung.
Oldenbourg, München 1924 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Theodor König widmet seine Monografie einem Spezialgebiet der Reklamegrafik, das im Zuge der Ausdifferenzierung und Professionalisierung des neuen Wirtschaftszweiges zunehmend an Bedeutung gewann. War gerade in den Anfangsjahren zunächst die ästhetische Qualität der Erzeugnisse im Zentrum der Betrachtung, fragte man spätestens in den 1920er Jahren auch nach der Wirksamkeit werbender Grafik, ist diese doch für den wirtschaftlichen Erfolg, eigentlicher Zweck der Reklame, von essentieller Bedeutung.

NEU! Walter von Zur Westen
Reklamekunst aus zwei Jahrtausenden
Berlin 1925 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Der reich bebilderte Band schlägt einen großen historischen Bogen durch zwei Jahrtausende werbender Grafik. Gegliedert nach den verschiedenen Reklamearten versucht von Zur Westen moderne Phänomene der Werbegrafik historisch herzuleiten.

NEU! Hermann Karl Frenzel (Hrsg.)
Ludwig Hohlwein
Berlin, Phönix, 1926 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Der äußerst reich bebilderte Band, herausgegeben vom Hermann Karl Frenzel, der auch die Zeitschrift »Gebrauchsgraphik« verantwortete, widmet sich Ludwig Hohlwein (1874-1949), einer der Top-Grafiker der Weimarer Zeit. Sein großzügiger, grafisch brillante Stil ist unverkennbar. Für nahezu alle großen deutschen Marken entwarf er eindringliche Plakate, wie etwa für »Marco-Polo-Tee«, das zu seinen bekanntesten Motiven zählt. 

Christoph Jobst 
Denkschrift zum 150-jährigen Bestehen der Firma C.C. Meinhold & Söhne GmbH Dresden. Nachfolgerin der 1526 von Wolfgang Stöckel errichteten Buchdruckerei
Dresden 1927 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Die Druckerei C.C. Meinhold & Söhne in Dresden ist in der Frühzeit des künstlerischen Plakates eine der wichtigsten Druckereien Deutschlands, die sich durch hohe Druckqualität und Präzision auszeichnete.

 

 

Walter F. Schubert 
Die Deutsche Werbegraphik 
Berlin 1927 | Katalogeintrag | Zum Digitalisat

Schuberts Überblickswerk gibt neben einem historischen Abriss auch Einblick in die Möglichkeiten des werbenden Grafikdesigns. Dabei nimmt zwar die Betrachtung des Plakates, illustriert mit zahlreichen Bildbeispielen, zeittypisch einen großen Raum ein, doch wird es hier in den Kontext des gesamten Werbeportfolios von Anzeige, Verpackungsdesign bis zum Prospekt gestellt. Die Publikation zeigt damit auf, wie vielfältig die Aufgabengebiete des Gebrauchsgraphikers zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits waren.

Walter von zur Westen
Adolph Menzel als Gebrauchsgraphiker
[Berlin] 1928 | Katalogeintrag | zum Digitalisat 

Walter von Zur Westen
Meine Sammlung. Den Teilnehmern am Stiftungsfeste des Deutschen Vereins für Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik e.V. zu Berlin am 11. April 1931 gewidmet
Berlin 1931 | Katalogeintrag | zum Digitalisat

Hellmut Rademacher 
Deutsche Plakatkunst und ihre Meister
Leipzig 1965 | KatalogeintragDeutsche Ausgabe | Französische Ausgabe

Hellmut Rademacher zählt zu den wichtigsten Plakathistorikern. Seine Veröffentlichungen sind vielfach Standardwerke. Rademacher war seit 1952 am Museum für Deutsche Geschichte tätig und betreute dort u.a. die Plakatsammlung mit Teilen der legendären Sammlung Hans Sachs. »Deutsche Plakatkunst und ihre Meister« widmet sich den deutschen Plakatgrafikern vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die 1930er Jahre.

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