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- Band-/Heftnummer
- 6.1930, H.8, August
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id363877630-19300800
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
- Nutzungshinweis
- Illustrierte Magazine 1.0
- Digitale Sammlung
- Illustrierte Magazine der Klassischen Moderne
- Varia
- Strukturtyp
- Band
- Titel
- Studenten im Kampf ums tägliche Brot
- Autor
- Conrady, Horst v.
- Ort
- Deutschland
- Zeit
- Gegenwart
- Textart
- Artikel
- Strukturtyp
- Artikel
- Titel
- Nachttaxenchauffeur morgens um 4
- Technik
- Photographie
- Einzelbild
- Motiv
- Beruf
- Person
- Kraftwagen
- Zeit
- Gegenwart
- Fotograf
- Goebel
- Strukturtyp
- Abbildung
- Titel
- Stud. rer. mont. als Grubenaufseher
- Technik
- Photographie
- Einzelbild
- Motiv
- Beruf
- Person
- Zeit
- Gegenwart
- Fotograf
- Leible
- Strukturtyp
- Abbildung
- Titel
- Tags Elektrotechniker, abends Tänzer im Kabarett
- Technik
- Photographie
- Einzelbild
- Motiv
- Frau
- Revue
- Tänzer
- Zeit
- Gegenwart
- Fotograf
- Kauffmann
- Strukturtyp
- Abbildung
-
Zeitschrift
Scherl's Magazin
-
Band
Band 6.1930, H.8, August
-
- Frontcover Frontcover -
- Werbung Werbung -
- Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 782
- Werbung Werbung 783
- Artikel Titelblatt 785
-
Artikel
Studenten im Kampf ums tägliche Brot
786
- Abbildung Das schwarze Brett des Erwerbsvermittlungsamtes ist ... 787
- Abbildung Der Werkstudent (Elektrotechniker) bei Kabelarbeiten 787
- Abbildung Ein cand. chem., der als Schlangenmensch auftritt 787
- Abbildung Nachttaxenchauffeur morgens um 4 788
- Abbildung Stud. rer. mont. als Grubenaufseher 788
- Abbildung Tags Elektrotechniker, abends Tänzer im Kabarett 788
- Abbildung Eine Stichprobe vom Anschlagbrett des ... 789
- Abbildung Nebenerwerb als Pressephotograph ist oft nicht ganz ... 790
- Abbildung Ein Werkstudent als Hochbauarbeiter 790
- Abbildung Ein anderer als Maschinenwärter 790
- Abbildung Ein technischer Physiker als Solist im Rundfunk 790
- Abbildung Fräulein stud. arch. verdient sich ihren Unterhalt ... 790
- Abbildung Tanzkapelle, gebildet aus Studenten der Berliner ... 791
- Abbildung Photographieren ist eine oft einträgliche ... 791
- Artikel Lässt sich Hellsehen lernen? 792
- Abbildung Wer sähe sie nicht immer wieder gern . . . die Rosa ... 796
- Artikel Der unsichtbare Souffleur 797
- Abbildung Die gute bezahlte Aussicht 803
- Artikel Die Botschaft des Sterns im Osten 804
- Abbildung Die Tänzerin Clotilde Sacharoff 809
- Artikel Ein ruhiges Haus 810
- Abbildung Die klugen Tauben von Sevilla 813
- Artikel Marianne Winkelstern 814
- Abbildung Siesta am Grunewaldsee 820
- Artikel Morgen ist wieder mal Sonntag 821
- Artikel Gibt es Zeichen einer anderen Welt? 822
- Abbildung Hundstage! 831
- Artikel Freuden der Weltstadt 832
- Abbildung Der Jagdgast auf Schwarzwild 834
- Artikel Liebesgespräche durchs Taschentuch 835
- Artikel Kunstdruck-Teil 1 837
- Artikel In Sand und Sonne 840
- Abbildung Abbildung 842
- Abbildung Badebetrieb wie in Heringsdorf . . . im Freibad ... 843
- Abbildung Saga, die Riesenheuschrecke mit dem Pferdekopf 844
- Artikel Aus dem Zuchthaus ins bürgerliche Leben 845
- Abbildung Harras, der kühne Springer 851
- Artikel Ihnen fehlt Aktivierung! 852
- Artikel Schlangen-"Melken" 854
- Artikel Und dann geht einer hin zum Radio-apparat, schaltet um, ... 856
- Artikel Das hab ich erlebt... 858
- Abbildung Wie ein Adler stößt er in die Tiefe 861
- Abbildung Stiller Garten 862
- Abbildung Tanzlust 863
- Artikel Porträtkünstler der Kamera 864
- Artikel Indianische Nachtigall 872
- Artikel Bildergrüße an Scherls Magazin 874
- Werbung Werbung 875
- Artikel Das Abenteuer 878
- Artikel Gefahren im Haushalt 881
- Artikel Nacht der Kindheit 883
- Artikel Was ist ein Kuß? 884
- Artikel Schach 885
- Artikel Bücherecke 888
- Artikel Zur Kurzweil 890
- Rückcover Rückcover -
-
Band
Band 6.1930, H.8, August
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Nadittaxendiaujfeur morgens um 4 Phol. Goebcl ben der Studenten spricht, sich freundlichst bedanken würde, wenn er die Arbeit eines solchen Werkstudenten leisten sollte. Es gehört schon etwas dazu, sich nach drei oder vier zweistündigen Vorlesungen noch an die Dreh bank zu stellen, oder von acht Uhr abends bis fünf Uhr früh Saxophon zu blasen. Wissen Sie, daß viele der besten Musiker bekannter BerlinerTanzkapellen,die Stud. rer. mont. als Grubenaufseher Phot. Leible auf den großen Bällen spielen, am Vormittag in den Hörsälen der Universität und der Techni schen Hochschule sitzen? Ja, daß sogar ganze Kapellen nur aus Studenten bestehen? Oder, daß der Taxenchauf feur, der Sie nach dem Ball nach Hause fährt, morgens Integrale und ähnliche unsympathische Mathematik berechnet? Ebenso dürfte es Ihnen unbekannt sein, daß der Schlangenmensch des Kabaretts, in dem Sie vor drei Tagen waren, Chemie studiert und der Grotesktän - z e r Elektrotechnik. Derartige Talente entstehen meistens aus Liebhabereien, deren Ausnutzungs möglichkeit sich zu fällig ergibt. So zeig te der Schlangen mensch, der schon mit sechs Jahren anfing, seine Gliedmaßen zu verrenken, zuerst sei ne Kunst als Schü ler aufWanderfahrten, wirkte dann bei irgendeiner Festlich keit mit, sah Zi geunern vieles ab, wurde mit Artisten bekannt und trat Tags Elektrotedmiker, abends Tänzer im Kabarett Phot. Kaujfmann 788 schließlich in Varietes und Kabaretts als Parterreakrobat auf Über seine Tätigkeit als Taxenfahrer erzählt eir Maschinenbauer: "Für mich als Student war es besonders schwer, einer, Unternehmer zu finden, der mir, was die Fahrzeiten an betraf, weit genug entgegenkam. Vor allem mußte ich natürlich nachts fahren, um tagsüber zum Studium Zeit zu haben. Da nicht alle Vorlesungen unserer Pro fessoren überwältigend interessant sind, soll es vor ge kommen sein, daß ich in den Morgenkollegs sanft einge schlafen bin. Das lag aber natürlich nur an meiner großen Müdigkeit! Hatte ich erst mit Droschkenbetrieben Verbindungen angeknüpft, so fand sich meist die Möglichkeit, als Ersatz fahrer auch Sonntags oder an einigen Tagen der Woche zu fahren. Oft bin ich dann vornehm im Wagen bei der Technischen Hochschule vorgefahren, um zwischendurch schnell ein wichtiges Kolleg zu hören. Im Beruf des Taxenfahrers liegt ein ganz Teil Romantik. Man trifft viele und verschiedene Menschen, spricht
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