Wie manches Mal mit den Interessen der Aktionäre umgegangen wird, dafür liegt wieder einmal ein charakteristisches Bei spiel vor. Nämlich im Falle des Steinkoh lenbergwerks Becker. Die Mehrheit des Aktienkapitals ist in diesen Tagen in den Besitz des bekannten Lothringen-Kon zerns übergegangen, und diese Gruppe möchte nunmehr eine Zusammenlegung der Aktien vornehmen, die in keiner Weise den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Eine stärkere Zusammenlegung als 5 : i wäre in Wirklichkeit kaum erforderlich, da die Gesellschaft einen Wert von etwa 20 Millionen Mark hat. Bei besonderer Vor sicht könnte man natürlich auch eine Zu sammenlegung von io: i vornehmen, aber eine solche von 20: 1, wie sie offenbar be absichtigt wird, ist als vollkommen absurd und unberechtigt anzuselien; jedenfalls würde sie dem tatsächlichen Wert der Ge sellschaft in keiner W'eise entsprechen, und es wird hoffentlich zu einer energischen Protestaktion kommen, wenn die neue Mehrheitsgruppe diese Pläne durchzusetzen versuchen wird. Wie schon neulich einmal gesagt wurde, ist augenblicklich das Studium der Gold bilanzen sehr interessant; aber nicht etwa nur interessant, sondern zugleich auch sehr lehrreich und vor allem gewinnbringend. Denn man entdeckt oftmals verborgene Bi lanzschönheiten und versteckte Reserven. So zum Beispiel, wenn man sich in das Studium der Goldbilanz der Berlin-Neu roder Kunstanstalten vertieft. DieGold- bilanz des Unternehmens ist nämlich wirk lich sehr vorsichtig aufgemacht, und es sind allein sieben Konten auf eine Mark abge schrieben, was nicht allzu viele Gesellschaf ten von sich behaupten können. Der inter essanteste Posten der Bilanz ist jedoch un streitig der der Effekten und Beteiligun gen, der mit 29000 Mark zu Buche steht. lTCCHARI CIGARETTE Mewm DxXA> ^Am/^AAYUYAÄX^lJjiX&Ji^ aJl)jviCLaayue$^^ f/ Mjübcel-eA Sxä Sjulrmwi)(Z^y CT) 1 &&l'pUUASZM/ j ;/ U0CCk>chjCÜtjL-3&XJUü^^ IV,-> 43