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Mein Geschäft mit Hunden , . ■ kehrte er mit einem fürchterlich schmutzigen, weißen Spitz zurück . . , 690 ,,Dt© Frau in der Schulgasse hatte zwei Spitze zu verkaufen: Einen weißen und einen schwarzen. Die hatte aber eine I'reude, als ich ihr den schwarzen wieder zurückbrachte!“ Ich betrachtete die Marke des neuen Spitzes. Es war eine Vorstadtmarke. Mir war beinahe weinerlich zumute, doch be herrschte ich mich. (Schimek nahm unter dessen die Marke herunter mit der Bemer kung, daß sie gefährlich werden könnte.) In der Nacht weckte mich ein Scharren an der Türe. Ich öffnete und der schwarze Spitz, unser Bekannter eines halben Tages, stürzte mit freudigem Gebell ins Zimmer. Vielleicht war ilun bange nach uns gewesen oder hatte er einen zu weiten Weg bis nach Hause. Sei es, wie es sei! Nun hatte ich bereits zwei Hunde und brauchte nur noch Käufer. IV. Am Morgen um zehn Uhr trat ein Käu fer ein. Er sah sich in der Wohnung um, indem er die Frage stellte: „Wo haben Sie also Ihre Hunde?“ „Ich habe keinen zu Hause, außer diesem schwarzen und weißen Spitz. Diese beiden, welche von Herrn Erzherzog Ferdinand bereits bestellt sind, richte ich gerade ab. Meine Hunde habe ich alle draußen auf dem Lande, weil ich die gute Luft für zu träglich halte, und sie dort vor Ungeziefer und Blatternarben geschützt sind, vor denen sie in der Stadt selbst der sorgsamste Ilundehändler nicht bewahren kann. Das Prinzip unseres kynologischen Institutes ist es, unseren Hunden die Möglichkeit eines freien Herumlaufens zu verschaffen und dort draußen, wo wir unsere Hundeställe haben, treibt sic mein Diener morgens ins Freie hinaus und sie kehren nicht vor Abend heim. Das hat außerdem den Vor teil, daß sich die Hunde an Selbständig keit gewöhnen, denn sie müssen sich tags über allein ihre Nahrung suchen. Wir haben zu diesem Zwecke große Reviere ge mietet, wo sie sich von Tieren jeder Art nähren können, und Sie sollten nur einmal sehen, wie komisch es ist, wenn solch ein kleiner Zwergrattler einem Hasen nach- IFgt-"