von KtUiüid Lehmann P.Q ,ß\S T\U ä V\WZ Uflvtt\fcbnfr Man Ich Du Juh Jy/wf Septe* Ungewiss Nein £»“« SSE «'«W *Kt 94*1 !v ffoch me! s Ein /»*Öf in fangen vUlit/pyfcygfot ytjtS/f «"»*» i»i Utrl Oatao .lt. iAtr ich iKfi* triinicM Vttif.Wihntt Ein Apparat zum Verkehr mit der Geisterwelt: Jedermann sein eignes Medium! YVü r f e 1 n und Flaschen und Streichholz schachteln. Nichts wis sen wir! Eine Anzahl Karten ist für uns a priori ein Kartenspiel, besonders dann, wenn wir es vorher untersucht ha ben. Daß es trotzdem prä pariert oder aber inzwi schen längst vertauscht ist, daran denken wir nicht; „denn wir haben es ja selbst in den Händen ge habt“. Eine Scheibe mit einerornamentalen Zeich nung (Bild Seite 676"), die kreisförmig bewegt wird, zeigt ein rundliches graues Etwas: natürlich dasMark- stück, daß der Zauber künstler vorher in die Luft geworfen hat! Tat sächlich aber ist es nur eine,, Verschmelzungs figur“, die durch die Bewegung der Zeichnung entstanden ist. Wir alle leben und denken — und in unserer raschlebigen Zeit mehr denn je — in solchen Abkürzungen und Schablonisierungen un seres Denkens; wir be helfen uns dauernd mit Verallgemeinerungen und begnügen uns damit, die Dinge ober flächlich zu betrachten und als bereits bekannt zu registrieren. („Kennen wir Rückseite der Schreibvorrichtung zu obigem Apparat schon!“) Und da naivere Menschen noch nicht so stark diesem abgekürzten Denken zu unterliegen pflegen wie der moderne Groß stadtmensch, so sind sie auch oft schärfere Beobachter als dieser. Jeder Zauberkünstler wird bestätigen, daß vor Kindern oder vor ländlicher Bevölkerung schwerer zu arbeiten ist als vor einem Großstadtpublikum. Die Redensart von der Bauernschlauheit, womit der Volksmund die Ueberlegenheit des naiveren Menschen vor dem bereits In- tellektualisierten und infolgedessen häufig auch mit Vorurteilen erfüllten Beobachters bezeichnen will, scheint sich gerade im Hin blick auf die Zauberei zu bewahrheiten. Die Kenntnis taschenspielerischer Täuschungs möglichkeiten kann aber auch zur Schulung von Angehörigen solcher Berufe dienen, die besonders ein gutes Beobachtungsvermögen 677