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Das Mirakel Er kam zum Lift, den ein Boy mit roter Uniform bediente. schiedensten Sprachen an ihn richtete und gegen die Süßigkeiten, die man ihm bot, schlängelte er sich durch die Fülle der Iische und kam mit kleinen Schritten zum Halleneingang. Das einzige, was seine Auf merksamkeit fesselte, war die große Dreh tür, die sich hei jedem Neueintretenden immer wieder zu drehen begann. Da aber gerade in diesem Augenblick niemand her ein- und niemand hinausging, gab der Por tier, der das Kind kannte, der Tür einen Stoß, so daß sie sich zu drehen begann. Die Hände in den Taschen stand Fausto und schaute, wie aber die Tür sich immer lang samer drehte und endlich Stillstand, ging auch er mit seinen kleinen Schritten, um seine Freunde aufzusuchen. Vier Knaben von acht bis zu zwölf Jahren hatten sich in ein kleines Winkelchen zu rückgezogen, wo auf einem Tisch ihr Tee und ein ganzer Berg Biskotten stand. Nie mand kümmerte sich um ihn und Fausto bestieg seinen großen Sessel. „Und du“ — fragte ihn plötzlich Paolino Regioni, ein großer dicker Knabe von elf Jahren —, „fährst du nicht nach Hause?“ „Nach Hause?“ wiederholte Fausto. „Ja, zu dir, nach Hause. Morgen ist der 23 . Dezember und wir reisen alle ab, um Weihnachten zu Hause zu feiern und um beschenkt zu werden — du nicht?“ Fausto blickte dem Knaben neugierig ins Gesicht — statt aber zu antworten, sagte er: