c^€i°u ngsianA jut 0 cWil£elßan& > u.j$ eam/e tystäsug! Gt°men DEJ> SELBSTÄNDIGEN MITTELSTANDES | DER BEAMTEN / LEHRER , J UND FREIEN BERUFE Jmülwtroffcn IN DEN LEISTUNGEN cff&eAi 0 afs 3(}(f $De *os>a ziu nqgft-ei&n tn u ifc^ ia ru^ VCR?ldH€RUNöS6€D INCfUNöEN / AUf NÄHME = gut aufgepaßt werden. Da wir Zwei am Tau ungefähr 100 Meter unter dem Schiff hingen, kamen wir als erste mit der Erde in Be rührung. Diese war aber eine sehr traurige, eine sehr innige. Wie ein Fußball wurden wir herumgeschleudert. Zuerst wurden wir etwas fest auf ein Stoppelfeld gesetzt, blie ben ein Weilchen liegen, wurden wieder in die Höhe gerissen, und zum zweiten Male wurden wir zu Boden geschleudert. Dieses wiederholte sich noch einige Male, bis wir endlich liegenblieben und mitgeschleift wur den. Mein Kamerad war inzwischen aus der Schlinge gefallen und, wie es seine Pflicht verlangte, nach der Gondel gelaufen. Mit mir ging es nun aber auf und ab, über Gräben und Felder. Sehen konnte ich nichts mehr. Augen, Ohren. Nase, Mund — alles war voll Sand. Die Hauptsache war, nur den Kopf hochhalten, um nicht auf- zuschlagen. Ein Grenzstein stellte sich mir entgegen. Mein Kurs war genau die Mitte. Entweder ich oder der Stein hätten daran glauben müssen, wenn nicht zwei Mann vom Landungstrupp vorausgeeilt und das Tau kurz beiseilegerissen hätten. So entging ich glücklicherweise der Gefahr, wurde dann noch ein Stück geschleift und blieb endlich liegen. Infanteristen, die vom Wachkom- mando kamen und mithelfen sollten, woll ten das Tau während der Fahrt mit dem Seitengewehr durchschlagen, aber ich glaube, nochmal würden sie es nicht versuchen. Als wir landeten, stand schon alles bereit. Das Sanitätsauto kam bis zur Unfallstelle. Die Sanitäter schnitten den Knoten durch und legten mich auf die Trage. Jetzt war ich sämtlicher Sorgen enthoben, und erst jetzt konnten wir sagen, dem Tode entronnen zu sein. Ein siebenwöchentlicher Lazareltauf- enthalt verschaffte mir meine alte Kraft wie der. An diesen schloß sich ein sechzehn tägiger Heimaturlaub, den ich gut verlebte. Dieses Erlebnis wird ewig in meiner Erinne rung bleiben, und ich glaube, es wird aucli kein zweites Mal auf diese Art passieren. Von diesem Unfall wissen nur wenige, denn während des Krieges erlaubte die Zensur nicht, daß es veröffentlicht wurde. 146