Mi- Er sprang auf das Auto Zu, dessen Anlasser sdion summte . . . da er stark blutete. Der Ringrichter zählte. Bei acht flog ein weißes Tuch vor seine Füße. Jonson war rettungslos in der ersten Runde geschlagen. Zer schmettert. „Knock out“, brüllte die begeisterte Menge und trampelte mit den Füßen. Ihre Gunst war gerade so schnell von ihm abgefallen, wie er auch besiegt wurde: in einer Sekunde. Die Beifallssalven knatterten wie auf peitschendes Maschinenge- w'ehrfeuer in Rolands Ohren. Er stürzte in den Ankleideraum, riß den Mantel vom Haken, sah nach der Uhr: 9,09 Uhr. Y\ ie ein Rasender sprang er durch den dunklen Gang auf die Straße und auf das Auto zu, dessen Anlasser schon surrte. 9 Uhr 9 Minuten und 5 p Se kunden riß er den Wagen schlag auf und fiel in die Polster an die Seite der Dame von gestern: „Gesiegt“. Dann wischte er sich das W asser von der Stirn. Sie hob ihre Iland im weißen Handschuh: „Noch nicht. Hö ren Sie erst. Jonson ist mein Mann. Ich liehe ihn. Die Wetten standen 10 zu 1 für ihn. Wir brauchen Geld. Viel Geld. Mehr als bei 10 zu 1 herausspringt. Da haben wir einfach auf den Sieg von Ihnen gesetzt. Tableau, mein Plan ist gelungen.“ Sie drückte auf den Gumini- ball: „.Halten!“ Der Chauffeur öffnete den Schlag. Sie wies auf die Straße: „Bitte, mein Herr. Steigen Sie aus.“ W’ie ein Betrunkener taumelte Roland aus dem Wagen, stol perte, fiel hin, blieb in der Gosse liegen. Und die Zeitungsjungen rasten mit den Extrablättern an ihm vorbei, und über sein Herz schrie das erbarmungslose, sieg reiche Leben: „Knock out. ln der ersten Sekunde knock out.“ 85