Berliner U.-Bahn-Poesie! Jung muß die Maid und alt der Wein, Der Kaffee muß von CARISCH sein! Sie glüht für mich und ich für sie —■ Das ist „Schloß Tiefurt“-Sympathie. Liebespaare — Ehegatten Tanzen nach Odeonplatten. Willst du große Dinge schaffen, Mußt „Mah Jongg“ du dabei paffen. Es urbiniert der feine Mann Sich selbst — den Schuh, dann zieht er’n an, Man braucht sich gar nicht zu genieren — Die Schuhe selbst zu urbinieren. Wenn Meyer nicht mehr pusten kann, Da hält er seinen — FOEHN daran! Ein Griff, ein Stoß, ein Ruck, ein Knacks — Zehn Meter weit spritzt — Minimax!! (Fortsetzung folgt.) P. v. R. D A 5 AUSLAND CHINA, Acht Gründe für Chinas jetzige Lage. i. Der unermeßliche Hunger der Generale nach Macht und Reichtum, der dauernd gereizt wird durch aus ländische Politiker, die ihr eigenes Korn dreschen wollen. 2. Das Fehlen einer starken nationalen Armee, die die rohen Banditen haufen und die militärischen Unterführer, die dauernd eigene Politik machen wollen, in Schach halten kann. 3. Das Beibehalten lohnsüchtiger Söldnertruppen als eine Leibgarde, die nach der Laune ihrer Herren Provinz nach Provinz mit rasenden Steuern aussaugt und irgendeine Möglichkeit, ein Budget aufzustellen, verhindert. 4. Die ungleichen Verträge mit dem Ausland, die jedem chinesischen Handelsmann und Fabrikanten so schlechte Bedingungen einräumen, daß er mit den Fremden nicht konkurrieren kann. 5- Die Unterstützung, die ausländische Regierungen an militärische Meteore am Himmel der chinesischen Politik gewähren in dem Gedanken, man könne dadurch Chinas Willen, ein gleichberechtigtes Mitglied in der Familie der Völker zu werden, unterbinden, die Unterstützung mit Waffen und politischen Anleihen. 6. Der Mangel des Volkes, sich schnell genug in einer Leidenschaft und einem Zorn zu vereinigen. (Auf dem Lande wissen heute die meisten noch nicht, daß 1911 die Mandschudynastie gestürzt wurde.) 7. Der Lebensstandard der Massen ist so niedrig, sie sind so entsetzlich verschuldet, daß sie nur mehr Zeit zum Klagen haben und wahllos jedes Mittel und jeden Weg begrüßen, die ihre Verhältnisse bessern können.