VIERZIG STIERE Vo n J. L. WETCHEEK Auf dem Kaledonisdien Markt in London versetzten die roten Autobusse vierzig Hodiland-Stiere derart in Wut, daß sie, ausbrediend, viele Leute verletzten, weithin verbreitend Panik, Knodienbriidie und Blut. Sie rannten wild über Straßen und Plätze. Man sah vor ihrem Ansturm Feuerwehr, selbst Polizisten versagen. Sie überrannten sidi in steigernder Hetze einen Gewerksdiaftssekretär, eine Stenotypistin, einenKinderwagen. Endlidi, vor einem sehr farbigen Plakat, hielten sie still, auf dem zu lesen war, daß Bovril Fleischextrakt am meisten tauge. Da standen sie, vierzig Hodiland-Stiere, vor einem Plakat Bovril, und blickten schweigend ihrer Bestimmung ins Auge. (Deutsch von Eion Eeuchtwanger.) Wir weisen auf die zurzeit in der Galerie Casper am Kurfürstendamm stattfindende Ausstellung des Malers Viktor Tischler, der in Paris mit einer Ausstellung großen Erfolg hatte. EIN NEUES WERK von G. K. CHESTERTON EIN PFEIL VOM HIMMEL Sechs Kriminalerzählungen Broschiert Mark 3.— / Leinen Mark 5.— In 6 Kriminalerzählungen wird der moderne Aberglaube, der als Spiritismus die Köpfe der Menschen verwirrt, ad absurdum geführt. Unler scheinbar übernatürlichen Umständen werden Verbrechen begangen, die schließlich einzig und allein mit dem gesunden Menschenverstände gelöst werden. — Chesterton hat mit diesem Buch einen Typ der Kriminalerzählung ge schahen, der stofflich ebenso spannend wie jede Kriminalliteratur ist, aber die durch ihre ge st reiche und satirische Art auch dem Geschmack des verwöhntesten Publikums Rechnung trägt. Im VERLAG DIE SCHMIEDE / BERLIN l 55