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Eine Urkunde. Verlag: GeneraUAnzeiger der Stadt Wuppertal. In dieser Urkunde wird das Aufs lagenprüfungsgutachten der Treuhandvereinigung A.«G. Berlin, bekanntgegeben, nach welchem der General*Anzeiger der Stadt Wuppertal 90307 Exemplare als nachgewiesene Auflage hat. Im übrigen ist an dem Werbeblatt besonders die Phrasenlosigkeit und klare Übersichtlichkeit her* vorzuheben. Metallbuchstaben, Zahlen und Zeichen. Her= mann Noack, Bildgießerei Berlin=Friedenau. In diesem aufschlußreichen Katalog zeigt die Firma in vielen, guten Abbildungen die Bestände, Mög* lichkeiten und Anwendungen der Metallbuch* staben. Badische Werkkunst. Druck und Verlag: G. Braun G. m. b. H., Karlsruhe. Der einleitende Aufsatz »Vom Wesen der Zeichen« von Prof. G. Wolf ist ja eigentlich ein Thema für ein Buch oder auch für 10 oder 100 Bücher. Schrift, Marke, Zeichnung vom späten Mittelalter bis auf Paul Klee, von Japan bis Michelangelo, von Rembrandt bis Matisse, dazu Sachphotos, Photo*Reportage, Filmstreifen — das ist denn doch zu viel, um auf so engem Raum mehr als eine sehr blasse Anregung geben zu können. Auf festerem Boden befindet man sich in dem Bericht über den Wettbewerb des Reichsverbandes für das deutsche Drechsler* gewerbe (mit instruktiven Abbildungen) und dem Aufsatz über die Einrichtung eines neuen Boden* seedampfers. Druck und Ausstattung des Heftes: modern, einfach und geschmackvoll. Jeder kann werben. Verlag: Leipziger Meßamt, Leipzig. Wie der Einzelhändler und Handwerks* meister Reklame machen muß, ist der Inhalt dieses Broschürchens, der Erfahrungen und Anregungen der Sonderschau »Jeder kann werben« (Herbst 1930 in Leipzig) schriftlich und bildlich fixiert. Das Leipziger Meßamt stellt Interessenten gern kostenlos ein Exemplar dieser Druckschrift zur Verfügung. FStatistik. Verlag: fabriknormgmbH., berlinw9. Eine anschauliche Werbeschrift, die die statisti* sehen Geräte der Firma erklärt und vorführt. Die typographische Anordnung ist stellenweise etwas unruhig, dagegen der Umschlag sehr originell. Fünfundzwanzig Jahre MSVim Gau Nordwest. Druck: CarlSchünemann, Bremen. Der Maschinen* setzer*Verein Nordwest hat zum fünfundzwanzig* jährigen Jubiläum ein außerordentlich schmuckes Büchlein herausgebracht. Papier, Druck, Um* schlag: alles erstklassig. Entwurf des Umschlags: ' Wilhelm Klucke. Zehn Jahre Werkstattarbeit und Erziehung auf Burg Giebichenstein. Selbstverlag des Heraus= gebers Otto Pfaff. Die Entwicklung vom Ex* pressionismus zur modernen Zweckkunst zeigen die Abbildungen von Einbänden Otto Pfaffs. Dr. Redslob, Ernst Collin und Dr. H. Hofmann schreiben über Persönlichkeit und Lehrtätigkeit Pfaffs, der seinen bisherigen Wirkungskreis auf* gibt und nach Berlin übersiedelt. Das Heft, das zum Preise von drei Mark vom Verlag des All* gemeinen Anzeigers für Buchbindereien zu be* ziehen ist, macht auch typographisch einen sehr gediegenen Eindruck. Bad Homburg. Druck: Brönners Druckerei, Frankfurt a. M. »Nicht überall fühlt der Mensch sich wohl«. Mit diesen Worten, deren Wahrheit ja unumstößlich ist, werden wir durch dies Werbe* blatt ins Bad Homburg eingeführt. Wir sehen den Kurpark, die Brunnenpromenade und darauf lustwandelnd (Großaufnahme) den Maharadscha von Tribura, das große Badehaus, das Strandbad und eine Fülle von lustigen Randzeichnungen. Unleugbar erhält man den Eindruck, in diesem Bad gut aufgehoben zu sein. Sehr gut gelungen an dieser Werbeschrift ist die Herstellung des ganz famosen Umschlags in Tiefdruck (Entwurf Atelier Breidenstein). 75