Gebrauchs- und Reklamegrafik

Gebrauchsgraphik. Monatssschrift zur Förderung künstlerischer Reklame, Heft 7, 8. Jahrgang (1931), Titelentwurf: Schwarz
Gebrauchsgraphik. Monatssschrift zur Förderung künstlerischer Reklame, Heft 7, 8. Jahrgang (1931), Titelentwurf: Schwarz

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich, zunächst in Frankreich, später auch in Deutschland und anderen Ländern, die Gebrauchs- und Reklamegrafik sowohl als neue Gestaltungsaufgabe wie auch als neuer Wirtschaftszweig. Da die Gebrauchsgrafik stets und unmittelbar der öffentlichen Wahrnehmung ausgesetzt war, wurde diese Entwicklung bereits in ihrem Beginn von einem vielfältigen Diskurs über deren Angemessenheit und, im künstlerisch-ästhetischen Verständnis, wertvolle Gestaltung begleitet. Im Zuge dieser Beschäftigung, die ihren Ursprung nicht unwesentlich in der zunehmenden Professionalisierung der Reklametätigkeiten hatte, entwickelte sich eine rege Fachpresse, die sich den vielfältigen Aspekten angewandter (Druck-) Graphik widmete. In den Zwanziger Jahren schließlich finden sich neben den monografischen Veröffentlichungen auch wichtige Zeitschriften wie »Das Plakat« und die »Gebrauchsgraphik«, die sich des Themas annehmen. 

Zur Volltext-Kollektion »Gebrauchs- und Reklamegrafik« im Katalog von arthistoricum.net

Jules Cherét, Folies-Bergère. La Loïe Fuller, Bildtafel aus Jean-Louis Sponsel »Das Moderne Plakat« (Dresden 1897)