Lehrmittel-Sammlungen der Kunstgeschichte

In seinem Lehrbuch der Aesthetik schrieb Schreiber 1809 (S. VIIIf.):

"Uebrigens glaube ich, daß die Ursache, warum die meisten Theoristen so schnell über Malerei und Bildnerei hinwegzuspringen pflegen, zunächst in dem Mangel zweckmäßiger artistischer Sammlungen  liege, ohne welche der Vortrag über diesen Theil der Aesthetik nicht anders als dürftig und unbefriedigend ausfallen kann. Ein kleines Kabinett von Gemälden, Handzeichnungen und Kupferstichen sollte an keiner höheren  Lehranstalt fehlen  [...]."

 

Literatur und Links zu Lehrsammlungen in der Kunstgeschichte

  • Robert Stalla: Die “Kupferstichsammlung der Universität München”. Geschichte der Sammlung und des Kunsthistorischen Instituts, in ders. [Hrsg.]: Es muß nicht immer Rembrandt sein ... Die Druckgraphiksammlung des Kunsthistorischen Instituts der Universität München, München/Berlin 1999, S. 11–38.
  • Robert Stalla: “...wird die schöne Kupferstichsammlung zweckmäßig benutzt werden…” - Die Funktion der Druckgrafik im universitären Kunstunterricht des 19. Jahrhunderts”, in: ders.  (Hrsg.): Druckgraphik: Funktion und Form.Vorträge beim Symposium zur Ausstellung “Es muß nicht immer Rembrandt sein - die Druckgraphiksammlung des Kunsthistorischen Instituts München” vom 2. bis 3. Juli 1999, München /Berlin 2001, S. 37–47.
  • Georg Machauer: Aloys Schreiber als Professor der Ästhetik in Heidelberg, in: Claudia Rink (Hrsg.): „weder Kosmopolit noch Spießbürger“ – der badische Dichter und Heidelberger Professor der Ästhetik Aloys Schreiber (1761–1841) (Bd. 10), Heidelberg u.a. 2006, S. 15–20.
  • Lehrmedien der Kunstgeschichte <Veranstaltung, 2018, Marburg>, 2022. Lehrmedien der Kunstgeschichte: Geschichte und Perspektiven kunsthistorischer Medienpraxis, hrsg. von Hubert  Locher und  Maria Männig, Berlin, München 2022.
  • Durch das Objektiv. Fotografie als Lehrmittel der Kunstgeschichte. Online-Ausstellung, Eröffnung 16. Mai 2022, Universität Innsbruck.
  • Kunsthistorische Lehrmittel-Sammlungen am Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien.
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