Digitale Editionen

Suchen Sie eine technische Plattform für Ihre Digitale Edition?

arthistoricum.net unterstützt Kunstwissenschaftler*innen weltweit bei der Bereitstellung von Text- und Bildcorpora im Rahmen von digitalen Editionen. Die UB Heidelberg hat sich dabei zum Ziel gesetzt, ein heterogenes und breites Spektrum an  schrifttragenden Artefakten und edierten Texten unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen und Editionen unterschiedlicher Erschließungstiefe zu ermöglichen.  Bearbeitet werden  u.a. Briefwechsel, illuminierte Handschriften, Quellentexte im Rahmen von Werkverzeichnissen, von Künstler*innen verfasste handschriftliche  Notiz- oder Tagebücher aber auch Kunstzeitschriften.

Ziele sind u.a. die Verwendung aktueller Standards in der Text- und Bildauszeichnung (XML/TEI) sowie die Möglichkeit personalisierter Annotation und Kommentierung. Alle Inhalte werden im Open Access und gemäß der FAIR-Prinzipien verfügbar gemacht.

Das für die Datenmodellierung verwendete TEI-Schema und Regelwerk von heiEDITONS ist eine TEI-konforme Anpassung des allgemeinen XML-basierten Regelwerks der Text Encoding Initiative (TEI). Für die technische Realisierung der digitalen Editionen kommen das Heidelberger Digitalisierungssystem DWork und die Open-Source-XML-Datenbank eXist-db zum Einsatz.

Ausgangspunkt bildet die formale Erschließung, die den Text in semantische und inhaltliche Gliederungseinheiten strukturiert und Layoutspezifika der Quelle berücksichtigt. Die editorische Leistung erfolgt durch die weitere Erschließung, die editorische Eingriffe (z.B. Normalisierungen) und editorische Kommentare umfasst. Ergänzt wird diese durch die dynamische Einbindung und Anzeige von Registereinträgen, die auch mit Informationen aus der GND angereichert sein können. Neben der Transkription in Quellenansicht wird zukünftig auch eine Leseansicht der Texte visualisiert. 

Aktuell weiterentwickelt werden neben der Optimierung der Visualisierung der Editionsergebnisse – in Abstimmung mit verschiedenen Kooperationspartnern – vor allem die Möglichkeiten bei der Unterstützung der Fachcommunity bei der konkreten Erstellung digitaler Editionen.

Aktuelle Editionsprojekte

Camera Work

In einer Pilotphase befindet sich derzeit das Forschungsprojekt "Camera Work - Inside/Out: Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines internationalen Mediums der Kunst und Fotografiegeschichte" am Lehrstuhl für Geschichte der bildenden Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Nutzung technischer und strukturell avancierter Arbeits- und Publikationsinstrumente der Digital Humanities zur Erschließung des umfangreichen und medial heterogenen Forschungsmaterials.
Weitere Informationen über Camera Work

Familienkorrespondenz Klee online

Ziel des im Aufbau befindlichen Projekts in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut der Universitäts Zürich, ist die Nutzung technischer und strukturell avancierter Arbeits- und Publikationsinstrumente der Digital Humanities zur textkritischen und kunsthistorisch kommentierten Edition des umfangreichen Briefwechsels zwischen Lily Klee und ihrem Sohn Felix Klee.
Weitere Informationen über „Familienkorrespondenz Klee online“

Das «Maltechnik-Notizbuch» von Hans Emmenegger

Gegenstand des Projekts ist die Online-Edition eines Notizbuchs, das der Innerschweizer Maler Hans Emmenegger (1866–1940) im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts systematisch mit maltechnischen Informationen füllte; heute befindet es sich im Nachlass des Künstlers in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern.
Weitere Informationen über Das «Maltechnik-Notizbuch» von Hans Emmenegger

duerer.online

Seit Juni 2020 entwickelt die UB Heidelberg gemeinsam mit den Museen der Stadt Nürnberg und der Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung e.V. ein virtuelles Forschungsnetzwerk zu Albrecht Dürer (1471–1528). Grundidee des von der DFG geförderten Projekts ist es, zunächst die Werke zu erschließen, die im umfangreich erhaltenen schriftlichen Nachlass des Künstlers genannt sind. Ausgewählte Quellen, die als Datengrundlage dienen, werden – in Teilen synoptisch – ediert.

Ausführliche Informationen über duerer.online

Welscher Gast digital

Ein erstes Beispiel ist die TEI-basierte digitale Text-Bild-Ausgabe des „Welschen Gastes“ von Thomasin von Zerklaere, ein Kooperationprojekt der UB Heidelberg mit dem Sonderforschungsbereich „Materiale Textkulturen“ (SFB 933) der Universität Heidelberg.

Wir beraten Sie gerne bei Ihren digitalen Editionsvorhaben.

Kontakt

Dr. Maria Effinger
Universitätsbibliothek Heidelberg
Plöck 107-109
69117 Heidelberg
Tel.: +49  62 21 54 35 61
E-Mail: effinger@ub.uni-heidelberg.de

Nicole Sobriel, M.A.
Universitätsbibliothek Heidelberg
Plöck 107-109
69117 Heidelberg
Tel.: +49  62 21 54 23 64
E-Mail: Sobriel@ub.uni-heidelberg.de