Kernangebote
Was bietet arthistoricum.net? nach oben
www.arthistoricum.net ist die zentrale, in der Fachcommunity bereits etablierte Informationsinfrastruktur des „Fachinformationsdienstes Kunst, Fotografie, Design“. Der FID verfolgt dabei fünf strategische Ziele: 1. Bestandsaufbau und überregionale Bereitstellung fachrelevanter Medien, 2. Betrieb des Fachportals arthistoricum.net mit fachspezifischen Rechercheangeboten als leistungsstarke Informationsinfrastruktur für die Vermittlung der Servicedienstleistungen, 3. Betrieb innovativer Publikationsservices für Open Access-Publikationen, 4. Betrieb bibliographischer Dienste, fachnahe Normdatenarbeit und inhaltliche Erschließung sowie 5. Aktivitäten zur Vernetzung, Wissenschaftskommunikation und zum Wissenstransfer sowie Beitrag für das FID-Gesamtsystem.
Die überinstitutionelle Bereitstellung aller Medien- und Informationsangebote des FID Kunst weist weit über die Grundaufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken hinaus und bietet WissenschaftlerInnen durch standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten in Verbindung mit digitalen Arbeitsinstrumenten optimale Unterstützung des Forschungsprozesses im Bereich der kunstwissenschaftlichen Grundlagen- und Spitzenforschung.
arthistoricum.net arbeitet eng mit seinem wissenschaftlichen Beirat zusammen. Weitere Impulse erreichen uns aus der engen Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Kooperationspartnern laufender und vorgesehener Teilprojekte erwartet. Darüber hinaus wird der Abstimmungsprozess mit der Fachcommunity systematisch und kontinuierlich fortgeführt. Roadshows (vor Ort und virtuell) in kunsthistorischen Instituten dienen der „Bewerbung“ des Dienstleistungsangebotes, aber auch der Abstimmung mit den Nutzer*innen.
Ziel des Vorhabens ist der weitere Ausbau von arthistoricum.net zu einem integrierten fachspezifischen Informationsserviceangebot zur europäischen Kunst und Kunstgeschichte einschl. Fotografie und Design. www.arthistoricum.net ist die zentrale, in der Fachcommunity bereits etablierte Informationsinfrastruktur des „Fachinformationsdienstes Kunst, Fotografie, Design“, die seit 2012 von beiden Antragstellern gemeinsam betrieben wird. Neben der Vermittlung eigener Informationsangebote dient das Portal zunehmend auch als interaktiver Präsentations- und Kommunikationsraum für interdisziplinäre Forschungs- und Interessengruppen. Der gut genutzte Blog für den spartenübergreifenden fachlichen und kollaborativen Wissensaustausch soll durch einen redaktionell betreuten Nachrichtendienst zu Netzpublikationen um eine informative Facette erweitert werden.
Die in den beiden ersten Projektabschnitten (2014-2017; 2017-2019) realisierten Mehrwertdienste wurden in der dritten Projektphase (2020) systematisch konsolidiert und weiterentwickelt, um den differenzierten Bedürfnissen der Fachcommunities auf funktionaler und inhaltlicher Ebene gerecht zu werden. Dabei flossen in die konzeptionelle Fortschreibung und Neuplanung der Arbeitsfelder zahlreiche Erkenntnisse ein, die aus Wissenschaftskooperationen der letzten Jahre gewonnen wurden. Neben der Bestandsakquise im Printbereich stand weiterhin der Ausbau des überregionalen Online-Angebots kunsthistorischer Medien im Fokus – dies vor allem im Rahmen überregionaler FID-Lizenzen und der Bereitstellung von im Volltext durchsuchbarer digitalisierter urheberrechtsbewehrter kunstwissenschaftlicher Literatur im Open Access. Die ausgebildeten Kompetenzfelder Suchtechnologie, Informationsinfrastruktur, elektronisches Publizieren; Retrodigitalisierung und Onlinepräsentation forschungsrelevanter Medienbestände sowie Wissenschaftskommunikation wurden konsequent weiter ausgebaut. Weiter deutlich gestärkt wurden die Möglichkeiten kollaborativer, mit Linked-Data-Technologien realisierter Publikationsmöglichkeiten (z.B. digitale Werkverzeichnisse oder Online-Editionen) sowie der Bildrecherchebereich.
In der vierten Projektphase werden nun weiterhin die systematische Konsolidierung und Weiterentwicklung der in den vorangegangenen Projektabschnitten realisierten Mehrwertdienste vorangetrieben. Sowohl die Fortführung des Bestandsaufbaus im Printbereich als auch der Ausbau der überregional verfügbaren Online-Angebote kunsthistorischer Medien (FID-Lizenzen, E-Publikationen und Retrodigitalisate im Open-Access) wird nach den etablierten und bewährten Kriterien ebenso weiter betrieben wie der kontinuierliche Ausbau der Kompetenzfelder Suchtechnologie, Informationsinfrastruktur, elektronisches Publizieren und Wissenschaftskommunikation. Dies beinhaltet weiterhin verstärkt den Ausbau kollaborativer Linked-Data-Technologien für Publikationsmöglichkeiten und Rechercheinstrumente. Bei allen Aktivitäten sind die konkreten Bedürfnisse der Wissenschaftler*innen und die aktuellen Entwicklungslinien der Fachdisziplinen ausschlaggebend für die weitere Ausgestaltung der Angebote.
Seit dem 01.10.2020 ist arthistoricum.net Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Die SLUB Dresden und die UB Heidelberg verantworten als Co-Applicants gemeinsam die Task Area 4 (Data publication and data availability) des Konsortiums NFDI4Culture für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern. Weitere Informationen finden Sie hier: arthistoricum & NFDI4Culture.
Ziel der fünften Förderphase (2024-2026) ist die weitere Konsolidierung und Optimierung von arthistoricum.net als maßgebliche und nachhaltige Informations- und Serviceinfrastruktur zur europäischen Kunst und Kunstgeschichte einschließlich Fotografie und Design. Im Fokus steht dabei die Verbindung von Sammlung, Nachweis und Zugang durch digitale Dienste mit möglichst direktem Zugriff auf benötigte Literatur und Quellen. Darüber hinaus fördert und unterstützt der FID die digitale Forschungs- und Publikationspraxis durch communitynahe Unterstützungsangebote. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben steht der FID in engem Austausch mit der Wissenschaft, dem FID-Gesamtsystem und weiteren Informationsinfrastrukturen, wie z.B. der NFDI oder dem Kompetenzzentrum für Lizenzierung (KfL). Im Konsortium NFDI4Culture sind die UB Heidelberg und die SLUB Dresden Co-Applicant-Institutions und somit aktiv am Aufbau einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur für materielle und immaterielle Kulturgüter beteiligt.