Publikationen

Neuerscheinungen nach oben

August 2021 nach oben

Alexis Joachimides: Die Ästhetik der Stadt. Städtebau in Bordeaux und Edinburgh 1730–1830.

Die Neustädte von Bordeaux und Edinburgh waren die beiden flächenmäßig größten Stadterweiterungen ihrer Entstehungszeit in Europa. Beinahe gleichzeitig zwischen 1770 und 1830 als großstädtische Wohnquartiere entstanden, stehen sie am Übergang von der frühneuzeitlichen Stadtplanung zur Urbanistik der bürgerlichen Gesellschaft. Sie können exemplarisch den Weg von der klassischen Idealstadt zur Mietshausstadt des 19. Jahrhunderts veranschaulichen. Trotz dieser Relevanz haben die beiden Standorte im Diskurs über die historische Urbanistik bisher jedoch kaum Aufmerksamkeit erhalten. Die hier vorgelegte Studie nimmt dieses Mißverhältnis zum Anlaß, sich den beiden Stadterweiterungen in einer vergleichenden Perspektive zuzuwenden, um Schlußfolgerungen zur Geschichte der Stadtplanung abzuleiten.

Dezember 2020 nach oben

Ina Knoth (Hrsg.): Music and the Arts in England, c. 1670–1750, Dresden 2020, DOI: https://doi.org/10.25366/2020.112

Das Verhältnis der Künste zueinander wurde im England des 17. und 18. Jahrhundert vielfach diskutiert und in durchaus disparater Art und Weise immer wieder neu verhandelt. Gründe dafür liegen nicht zuletzt in einem grundlegenden sozialen Wandel, der zu veränderten Produktions- wie Rezeptionsbedingungen der Künste führte und in unterschiedlichen Prozessen der Professionalisierung und damit einhergehenden Legitimationsbestrebungen resultierte. Musik unterschiedlicher Genres und Darbietungsformen war dabei omnipräsent und konnte häufig als ‚kleine‘, ‚große‘ oder ‚Zwillingsschwester‘ anderer Künste in Erscheinung treten. Entsprechend waren die Künste nicht nur von Wechselwirkungen miteinander, sondern auch von gegenseitigen Abhängigkeiten geprägt. Die vorliegende Publikation widmet sich soziokulturellen Kontexten sowie rezeptiven und produktiven Wechselwirkungen der Künste in England im Zeitraum von ca. 1670–1750. Durch die vielseitige Kompatibilität von Musik innerhalb multimedialer künstlerischer Darbietungsformen bietet sie sich dafür als hervorragender Dreh- und Angelpunkt an.

Publikationen nach oben

F nach oben

Fehrmann, Antje: Plausible Fiktionen: König Sigismund und die englische Repräsentation während des Konstanzer Konzils, in: Jiří Fajt, Markus Hörsch (Hg.), Vom Weichen über den Schönen Stil zur Ars Nova. Neue Beiträge zur europäischen Kunst zwischen 1350 und 1470, Wien, Köln, Weimar 2018, 199–228. https://doi.org/10.7788/9783412510114.199.

Fehrmann, Antje: Das Grabmal als Prozess: Form, Raum, Liturgie und Rezeption am englischen Königs- und Königinnengrabmal und an den königlichen Chantry Chapels, in: Francine Giese, Markus Thome, Anna Pawlak (Hg.): Grab, Erinnerung, Raum. Repräsentationskonzepte in der christlichen und islamischen Kunst der Vormoderne / Tomb, Memory, Space. Concepts of Representation in Premodern Christian and Islamic Art, Berlin 2018, S. 271–289, 341. https://doi.org/10.1515/9783110517347-016.

J nach oben

Joachimides, Alexis: „Edinburgh’s First New Town from a Transnational Perspective. Continental Sources for Eighteenth-Century Town Planning in Britain“, in: Maria Effinger, Stephan Hoppe, Harald Klinke und Bernd Krysmanski (Hrsg.): Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst. Festschrift für Hubertus Kohle zum 60. Geburtstag, arthistoricum net, Heidelberg 2019, URL: <https://doi.org/10.11588/arthistoricum.493.C6562> und Heidelberg 2019, S. 71-82 - s. <https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/493>

P nach oben

Pahl, Kerstin Maria, “Autographing the Self: Self-Portrayal through Lettering in Eighteenth-Century England,” Journal18 Issue 8 Self/Portrait (Fall 2019) <https://www.journal18.org/4301>

Pahl, Kerstin Maria Pahl, The Language of Love’s Lessening. Falling Out of Love and Nineteenth-Century English Literature, Cultural and Social History, 17:3, 2020, 391-406, DOI: 10.1080/14780038.2019.1689025