Aktuelles / aktualności

Ausstellung und Tagung / Wystawa i konferencja

Posen – Straßburg. Von imperialen zu europäischen Affinitäten / Poznań – Strasburg. Od imperialnych do europejskich powinowactw
Ausstellung und Tagung in Posen/Wystawa i konferencja w Poznaniu

 

Die Ausstellung Posen – Straßburg. Von imperialen zu europäischen Affinitäten wird vom 20. August bis 28. Oktober 2022 in der Galerie Anastazy der Raczynski-Bibliothek Posen (Galerii Atanazego Biblioteki Raczyńskich) präsentiert. Sie entstand im Rahmen der langjährigen Forschungskooperation folgender Hochschulen: Fachbereich Architektur der Technischen Universität Posen/ Poznań, Université de Strasbourg, Fachbereich Geschichte der Adam Mickiewicz-Universität Posen sowie École Nationale Supérieure d’Architecture de Strasbourg/ENSAS. 
Ausgangspunkt war der Status beider Städte im Deutschen Reich am Ende des 19. Jahrhunderts: 1888 verlieh Wilhelm I. Straßburg den Titel „Residenzstadt, nachdem es infolge des preußisch-französischen Krieges 1871 dem Kaiserreich einverleibt worden war. Obwohl Posen bereits seit dem späten 18. Jahrhundert zu Preußen gehörte, ernannte es Kaiser Wilhelm II. erst 1910, im Rahmen der „Hebungspolitik des Deutschtums“, zur Residenzstadt.
Die Affinitäten zwischen den an den entgegengesetzten des Imperiums gelegenen Städten reichen weiter. In beiden Fällen änderte sich die staatliche Zugehörigkeit nach dem Ersten Weltkrieg; nunmehr befanden sie sich in den Grenzen Frankreichs bzw. des wieder unabhängig gewordenen Polens. Ein vergleichbares Schicksal traf beide Städte auch im Zweiten Weltkrieg: Sie wurden dem  „Dritten Reich“ zugeschlagen und zu Hauptstädten der neu geschaffenen Gaue Elsass-Lothringen bzw. Warthegau. In der Nachkriegszeit lagen sie auf unterschiedlichen Seiten des „Eisernen Vorhangs“ – und nach dessen Hebung sind sie vereint in der Europäischen Union.

 

Zur Finissage der Ausstellung findet in der Raczyński-Bibliothek und im Kulturzentrum/Centum Kultury Zamek am 27. und 28.10.2022 die Tagung European elective affinities: Strasbourg/Poznań and their German heritage (1789 to the present day) statt.

Ausstellungskurator*innen: Hanna Grzeszczuk-Brendel, Alexandre Kostka, Piotr Marciniak, Małgorzata Praczyk, Volker Ziegler
 

Program(m)

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transfer – Zeitschrift für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte

transfer – Journal for Provenance Research and the History of Collection

 

Die digitale Zeitschrift transfer ist ein wissenschaftliches Publikationsorgan für Beiträge zur Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte sowie zu benachbarten Forschungsbereichen wie der Kunstmarktforschung,  Rezeptionsgeschichte, Kultursoziologie und Rechtsgeschichte.

The online journal transfer is an academic publication platform in the area of provenance research and the history of collection as well as adjacent fields of investigation, like art market studies, reception history, cultural sociology and legal history.

Einreichungsfrist / deadline, 01. Mai 2022

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