Art Déco

Detail des Einbandes eines Reisefotoalbums, 1925/30, Inv.-Nr. SLUB/DF 2017.C.75
Detail des Einbandes eines Reisefotoalbums, 1925/30, Inv.-Nr. SLUB/DF 2017.C.75

Wie der aus dem Französischen hergeleitete Name sagt, zielt die Gestaltung auf die Dominanz dekorativer, meist geometrischer Elemente ab. Charakteristisch ist auch die stilisierte und flächige Darstellung floraler Motive. Art Déco bezeichnet einen Stil, der vor allem in den 1920er und 1930er Jahren geläufig wurde und sich gegenüber den vorangegangenen Stilrichtungen, vor allem dem Jugendstil, abzusetzen suchte. Für die Einbände bevorzugte man jetzt textile Materialien. Hervorstechend sind hier die mittels Schablonen oder in Batiktechnik gefärbten Stoffe mit ihren vielfältigen Mustern und Dekoren, welche im Kunstgewerbe allgemein charakteristisch wurden. Zudem setzt sich nun die Kordelbindung durch, oft mit bemalten, lackierten und vergoldeten Perlen an den Enden der Schnur zusätzlich verziert.