Aktuelles

16.03.2020

Online-Sammlungen nutzen
Wenn landesweit Bibliotheken schließen und Forschungsreisen ausgesetzt sind, lohnt es sich einen gründlichen Blick in digitale Sammlungen zu werfen, die mittlerweile auch für die Gartenkunstgeschichte umfangreich sind. Hier eine Auswahl:

Ausstellungsbild "Hängende Gärten"
Ausstellungsbild "Hängende Gärten"

13.03.2020

Die Hängenden Gärten von Babylon in Düsseldorf
Architektur und ihre Bepflanzung bilden nicht erst seit der Diskussion um den Klimawandel eine Einheit. Das Zusammenspiel von menschlicher Bebauung und natürlicher Begrünung hat eine lange Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht. Mit den Hängenden Gärten von Babylon, einem der sieben antiken Weltwunder, verbindet sich seit Jahrhunderten die Faszination bepflanzter Architektur.  Eine Sonderausstellung im Museum für Gartenkunst in Düsseldorf widmet sich ab dem 25. März 2020 der Symbiose zwischen Architektur und grüner Bepflanzung.

09.03.2020

Sommerakademie für interdisziplinäre Projekte zwischen Kunst und Natur
Das Departement für Kunstgeschichte der niederländischen Universität Groningen bietet vom 28. Juni bis 4. Juli 2020 eine Sommerakademie (summer school) für junge Kunsthistoriker und Museumsmitarbeiter an, die sich mit der Verknüpfung von Kunst und Natur, bzw. Landschaft befassen. Bewerbungsschluss ist der 1. April 2020, weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse der Organisatorinnen Anna-Rosja Haveman und Maria Zatopliaeva: summerschoolarthistory@rug.nl

17.02.2020

Call for Papers: Science in the Early Modern Garden
Der frühneuzeitliche Garten war ein Ort der Wissenschaften – so die These von Denis Ribouillault, Universität Montréal, und Ana Duarte Rodrigues, Universität Lissabon, die vom 20. bis 21. Juli 2020 einen Workshop in Lissabon organisieren. Meistens konzentrieren sich Forschungen zur wissenschaftlichen Rolle dieser Gärten auf die Botanik, den beiden Wissenschaftlern geht es darum, einen weiteren Horizont aufzuspannen: frühneuzeitliche Gärten seien auch für mathematische oder astronomische Experimente genutzt worden, sie seien Orte für Lehre, Debatten und Diskussionen über das damalige Verständnis der Naturwissenschaften gewesen – und dementsprechend ließen sich bei diesen Aspekten auch Rückschlüsse auf das Aussehen der Gärten ziehen.

Die Deadline für Workshopvorschläge ist der 30. April 2020. Die Veranstaltung findet während der Ausstellung an der Nationalbibliothek über historische Gärten in Portugal statt im Rahmen des Programms Lisboa Verde 2020.
Kontakt: denis.ribouillault@umontreal.ca