Gartenkunstgeschichte

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Gartenkunstgeschichte wächst und verändert sich wie ihr Forschungsgebiet, weil sie anschlussfähig ist für zahlreiche Disziplinen und Fragestellungen. Durch die Kunstform des englischen Landschaftsgartens hat sie auch Überschneidungen mit landschaftsgeschichtlichen Fragestellungen. Für den Ecocriticism hält die Gartenkunstgeschichtsforschung essentielle Antworten über das Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen Umgebung bereit: Der Garten als Labor und Ausdruck der Dichotomie von Natur und Kultur, wie sie in unserer Zeit in Frage gestellt wird.
Gerade weil Gartenkunstgeschichte sich universitären, fachlichen Vereindeutigungen verschließt, ist ihre institutionelle Verankerung selten. Es sind meist individuelle Forscher, die diesem spannenden Zweig der Kunstgeschichte besondere Aufmerksamkeit widmen und damit immer im interdisziplinären Raum agieren. Das können Kunsthistoriker ebenso wie Landschaftsarchitekten, Literaturwissenschaftler ebenso wie Urbanisten sein.  
Diese Seite macht die Forschungslandschaft zur Gartenkunstgeschichte sichtbar und vernetzt Akteure ebenso wie Interessierte miteinander. Zudem stellt sie Ressourcen für Forschende zur Verfügung und meldet Aktuelles aus der Gartenkunstgeschichte.

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Zu den Beständen des Fachinformationsdienstes Kunst der Universitätsbibliothek Heidelberg gehört auch ein umfangreicher Komplex von mehreren hundert Büchern zur Architektur und Gartenkunst aus der Zeit des späten 15. Jahrhunderts bis zum frühen 19. Jahrhundert. Diese Werke wurden digitalisiert, online zugänglich gemacht und für die Volltextsuche erschlossen.

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    Nachrichten und Nachfragen an: Dr. Karin Seeber

    Letzte Aktualisierung: 10.09.2020