Über uns

arthistoricum.net - Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design

Im Rahmen des neuen DFG-Programms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"
bauen die beiden Partnerbibliotheken

UB Heidelberg

SLUB Dresden

Schwerpunkte:Schwerpunkte:
Europäische Kunstgeschichte bis 1945
und Allgemeine Kunstwissenschaft
Kunst ab 1945, Fotografie,
Industriedesign und Gebrauchsgrafik

ihre bestehenden Angebote zu einem gemeinsamen Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design aus. Ziel ist, noch stärker als bisher maßgeschneiderte Angebote für die kunsthistorische Fachcommunity zu entwickeln.

In enger Abstimmung mit der Fachwissenschaft werden in der aktuellen Projektphase (2014-2016) folgende Schwerpunkte verfolgt:

  1. Bedarfsgerechte Erwerbung und Stärkung der digital verfügbaren Ressourcen

  2. Ausbau der fachspezifischen Informationsinfrastruktur durch Weiterentwicklung des Portals arthistoricum.net

  3. Unterstützung und Entwicklung neuer Angebote zum Elektronischen Publizieren im Open Access

  4. Digitalisierung und Tiefenerschließung kunstwissenschaftlich relevanter Quellen

  5. Bibliographische Dienste und Normdaten für die Wissenschaft

Was bietet arthistoricum.net?

Ziel ist der in steter Anknüpfung an konkrete Forschungsbedürfnisse erfolgende Ausbau des Informationsangebotes beider Portalbetreiber für die Bereiche der europäischen Kunst und Kunstgeschichte sowie der Fotografie, des Industriedesigns und der Gebrauchsgrafik. Als zentrale Informationsstruktur des „Fachinformationsdienstes Kunst“ dient die seit 2006 existierende und seit 2012 von beiden Antragstellern gemeinsam betriebene, in der Fachcommunity bereits etablierte Virtuelle Fachbibliothek „arthistoricum.net“. Das Portal bietet neben den Informationsangeboten beider Bibliotheken einen Präsentationsraum für interdisziplinäre Forschungs- und Interessengruppen sowie eine rege genutzte Blog-Funktion für den spartenübergreifenden fachlichen und kollaborativen Wissensaustausch.

In der Projektlaufzeit soll unter synergetischer Nutzung und Optimierung von Workflows und Werkzeugen beider Partnerinstitutionen die überregionale Bereitstellung gedruckter und digitaler Medien und Fachinformationen ausgebaut werden.

Im Fokus der künftigen Weiterentwicklung und Profilbildung steht neben der Fortführung des Bestandsaufbaus im Printbereich vor allem der Ausbau der überregionalen Online-Verfügbarkeit kunsthistorischer Medien. Umgesetzt werden soll dies in erster Linie durch den Ausbau des Angebots von im Volltext durchsuchbarer digitalisierter älterer bzw. aktueller Literatur und von Bildmedien im Open Access. Daneben tritt die Realisierung von überregionalen Fachlizenzen auf dem Feld urheberrechtsbewehrter Literatur. Die überinstitutionelle Bereitstellung aller Medien- und Informationsangebote des FID Kunst weist weit über die Grundaufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken hinaus und schafft durch standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten optimale Voraussetzungen für die kunstwissenschaftliche Grundlagen- und Spitzenforschung.

Die in den letzten Jahrzehnten für die SSGs umgesetzten fachlichen Erwerbungsprofile und Zuschnitte werden dabei grundsätzlich beibehalten und in klarer Orientierung an den Interessen und Bedürfnissen der kunstwissenschaftlichen Fachcommunity eine Schärfung bzw. Adjustierung erfahren. Die Schaffung von Mehrwerten konzentriert sich vor allem auf die von den Antragstellern in den letzten Jahren erworbenen Kompetenzfelder "Suchtechnologie", "Informationsinfrastruktur", „Elektronisches Publizieren“; „Retrodigitalisierung und Onlinepräsentation forschungsrelevanter Medienbestände“ sowie "Wissenschaftskommunikation".

Basierend auf dem bereits bestehenden Netzwerk wird der FID Kunst von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Darüber hinausgehende Abstimmungsprozesse mit Fachvertretern bezüglich der Identifizierung von unverzichtbarem Spitzenbedarf werden während der gesamten Projektlaufzeit systematisch fortgeführt und durch zwei Workshops  ergänzt.

Die Anfänge

In den Jahren 2001 bis 2004 (Dresden) bzw. 2005 bis 2010 (Heidelberg/München) wurden mit jeweiliger Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fach Kunstgeschichte zwei Virtuelle Fachbibliotheken aufgebaut: Die SLUB Dresden betrieb seitdem als Sondersammelgebietsbibliothek für die „Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik“ „ViFaArt -Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst“. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte betrieb gemeinsam mit der für das Sondersammelgebiet „Europäische Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" zuständigen Universitätsbibliothek Heidelberg „arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte“.

Nach Ablauf der DFG-Förderung wurde beschlossen, die beiden Angebote zusammenzuführen und der Fachcommunity künftig unter arthistoricum.net eine integrierte Virtuelle Fachbibliothek Kunst zu präsentieren. Das neue Angebot startete im Januar 2012 und wird – nachdem sich zu diesem Zeitpunkt das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München aus dem Projekt zurückgezogen hat – nur noch von den oben genannten Partnern betrieben.

Die Neukonzeption der nun gemeinsam gepflegten Plattform erfolgte unter Berücksichtigung der in arthistoricum.net und ViFaArt vorhandenen Module. Angestrebt wurde eine grafisch und funktional überzeugende Summe aus den Angeboten beider Vorgängerportale. Zu diesem Zweck wurden sie einer kritischen Prüfung unterzogen, neu geordnet und zum Teil modifiziert.

Wissenschaftlicher Beirat

arthistoricum.net wird in Konzeption und Weiterentwicklung eng von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hier finden Sie Aufgaben, Forschungsschwerpunkte und Mitglieder des Gremiums.

arthistoricum.net

Anregungen und Hinweise zur Verbesserung des Gesamtangebots von arthistoricum.net nehmen wir jederzeit gern entgegen.

Bitte schreiben Sie uns.