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Über uns

arthistoricum.net - Fachinformationsdienst Kunst

Im Rahmen des neuen DFG-Programms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"
bauen die beiden Partnerbibliotheken

UB Heidelberg

SLUB Dresden

Schwerpunkte:Schwerpunkte:
Europäische Kunstgeschichte bis 1945
und Allgemeine Kunstwissenschaft
Kunst ab 1945, Fotografie,
Industriedesign und Gebrauchsgrafik

ihre bestehenden Angebote zu einem gemeinsamen Fachinformationsdienst Kunst aus. Ziel ist, noch stärker als bisher maßgeschneiderte Angebote für die kunsthistorische Fachcommunity zu entwickeln.

In enger Abstimmung mit der Fachwissenschaft werden in den kommenden drei Jahren folgende Schwerpunkte verfolgt:

  1. Bedarfsgerechte Erwerbung und Stärkung der digital verfügbaren Ressourcen

  2. Ausbau der fachspezifischen Informationsinfrastruktur
    durch Weiterentwicklung des Portals arthistoricum.net

  3. Unterstützung und Entwicklung neuer Angebote zum Elektronischen Publizieren im Open Access

  4. Digitalisierung und Tiefenerschließung kunstwissenschaftlich relevanter Quellen

  5. Bibliographische Dienste und Normdaten für die Wissenschaft

Was bietet arthistoricum.net schon jetzt?

Seit Januar 2012 werden die bislang getrennt präsentierten Angebote von "ViFaArt - Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst" und "arthistoricum.net - Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte" in einem gemeinsamen Angebot unter dem Namen arthistoricum.net - Virtuelle Fachbibliothek Kunst vereint. Damit ist erstmals eine übergreifende Recherche zum gesamten kunsthistorischen Themenspektrum möglich: beginnend bei der mittelalterlichen und neueren Kunstgeschichte der Länder Europas und der von Europa beeinflußten Kunst in den USA, Kanada und Australien, zeitlich durchgehend von der frühchristlichen Epoche bis 1945 - vereint im Sondersammelgebiet Kunstgeschichte. Daran anschließend fortgeführt mit der gesamten Geschichte der Kunst ab 1945 der Länder Europas und Nordamerikas als Bestandteile des Sondersammelgebiets Zeitgenössische Kunst.
arthistoricum.net umfasst Text- und Bildquellen sowie wissenschaftlich relevante Informationen zeit- und medienübergreifend vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

arthistoricum.net ist ein gemeinsames Portal der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Universitätsbibliothek Heidelberg, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der LMU München (Lehrstuhl Prof. Dr. Hubertus Kohle) sowie weiteren Partnern betrieben wird.

arthistoricum.net bündelt künftig die Kompetenzen der das Portal verantwortenden Institutionen zu einem grundlegenden Forum für Forschung und Lehre.

Der möglichst umfassende Nachweis kunsthistorischer Publikationen, egal ob gedruckt, hybrid oder genuin online publiziert ist das Ziel von arthistoricum.net und bildet den Kern der neuen Suche. Sie ist ein Angebot der SLUB Dresden auf Basis des Discoverysystems Primo der Firma ExLibris
Ergänzend zu den in der Suche von arthistoricum.net integrierten und über den SLUB-Katalog indexierten Datenquellen wird eine Recherche  mit artlibraries.net, dem Virtuellen Katalog Kunstgeschichte, einem etablierten, viele Katalogsysteme abdeckenden Metasuchsystem angeboten.

Mit den Komponenten "Publizieren" und "Rezensionen" unterstützt arthistoricum.net das internetbasierte wissenschaftliche Arbeiten und Publizieren im Sinne des Open Access. Über den Bereich "Themen" bietet arthistoricum.net Digitalisate fachspezifischer Textkollektionen sowie Zugang und Informationen zu forschungsrelevanten Bildquellen an. Gemeinsam mit den "Themenportalen" werden hier über den Literaturnachweis hinausgehende Foren zu Einzelaspekten der Kunst und Kunstgeschichte präsentiert.

arthistoricum.net wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)


Die Anfänge

In den Jahren 2001 bis 2004 (Dresden) bzw. 2005 bis 2010 (Heidelberg/München) wurden mit jeweiliger Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fach Kunstgeschichte zwei Virtuelle Fachbibliotheken aufgebaut: Die SLUB Dresden betrieb seitdem als Sondersammelgebietsbibliothek für die „Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik“ „ViFaArt -Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst“. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte betrieb gemeinsam mit der für das Sondersammelgebiet „Europäische Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" zuständigen Universitätsbibliothek Heidelberg „arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte“.

Nach Ablauf der DFG-Förderung wurde beschlossen, die beiden Angebote zusammenzuführen und der Fachcommunity künftig unter arthistoricum.net eine integrierte Virtuelle Fachbibliothek Kunst zu präsentieren. Das neue Angebot startete im Januar 2012 und wird – nachdem sich zu diesem Zeitpunkt das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München aus dem Projekt zurückgezogen hat – nur noch von den oben genannten Partnern betrieben.

Neukonzeption

Die Neukonzeption der nun gemeinsam gepflegten Plattform erfolgte unter Berücksichtigung der in arthistoricum.net und ViFaArt vorhandenen Module. Angestrebt wurde eine grafisch und funktional überzeugende Summe aus den Angeboten beider Vorgängerportale. Zu diesem Zweck wurden sie einer kritischen Prüfung unterzogen, neu geordnet und zum Teil modifiziert.