Über uns

arthistoricum.net - Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design

Im Rahmen des neuen DFG-Programms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft"
bauen die beiden Partnerbibliotheken

UB Heidelberg

SLUB Dresden

Schwerpunkte:Schwerpunkte:
Europäische Kunstgeschichte bis 1945
und Allgemeine Kunstwissenschaft
Kunst ab 1945, Fotografie,
Industriedesign und Gebrauchsgrafik

ihre bestehenden Angebote zu einem gemeinsamen Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design aus. Ziel ist, noch stärker als bisher maßgeschneiderte Angebote für die kunsthistorische Fachcommunity zu entwickeln.

In enger Abstimmung mit der Fachwissenschaft werden in der aktuellen Projektphase (2017-2019) folgende Schwerpunkte verfolgt:

  1. Bedarfsgerechte Erwerbung / Ausbau und Etablierung von FID-Lizenzen
  2. Ausbau der fachspezifischen Informationsstruktur von arthistoricum.net
  3. Elektronisches Publizieren im Open Access
  4. Digitalisierung kunstwissenschaftlich relevanter Medien inklusive Tiefenerschließung
  5. Bibliografische Dienste und Bereitstellung von Normdaten für die Wissenschaft
  6. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing / Austausch mit der Wissenschaft

Was bietet arthistoicum.net?

Ziel des Vorhabens ist der weitere Ausbau von arthistoricum.net zu einem integrierten fachspezifischen Informationsserviceangebot zur europäischen Kunst und Kunstgeschichte einschl. Fotografie und Design. www.arthistoricum.net ist die zentrale, in der Fachcommunity bereits etablierte Informationsinfrastruktur des „Fachinformationsdienstes Kunst, Fotografie, Design“, die seit 2012 von beiden Antragstellern gemeinsam betrieben wird. Neben der Vermittlung eigener Informationsangebote dient das Portal zunehmend auch als interaktiver Präsentations- und Kommunikationsraum für interdisziplinäre Forschungs- und Interessengruppen. Der gut genutzte Blog für den spartenübergreifenden fachlichen und kollaborativen Wissensaustausch soll durch einen redaktionell betreuten Nachrichtendienst zu Netzpublikationen um eine informative Facette erweitert werden.

Innerhalb der Projektlaufzeit 2017-2019 wird unter synergetischer Nutzung und Optimierung von Workflows und Werkzeugen beider Partnerinstitutionen die überregionale Bereitstellung gedruckter und digitaler Medien und Fachinformationen ausgeweitet. Die in der ersten Projektphase ausgebildeten Kompetenzfelder Suchtechnologie, Informationsinfrastruktur, Elektronisches Publizieren, Retrodigitalisierung und Onlinepräsentation forschungsrelevanter Medienbestände sowie Wissenschaftskommunikation werden in sechs Aktionsfeldern konsequent ausgebaut.

Neben der Erwerbung im Printbereich, die sich dank Profilschärfung nun noch stärker an den Bedürfnissen der Fachcommunities orientiert, ist die Erweiterung des überregionalen Online-Angebots kunsthistorischer Medien eines der Hauptaktionsfelder des neuen Projektabschnitts. Vorgesehen sind Abschlüsse überregionaler FID-Lizenzen und vor allem die digitale Bereitstellung von im Volltext durchsuchbarer kunstwissenschaftlicher Literatur im Open Access. Ergänzt wird dies durch kollaborative, mit Linked-Data-Technologien realisierte dynamische Publikationsmöglichkeiten, zum Beispiel bei digitalen Werkverzeichnissen oder Online-Editionen. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Weiterentwicklung der Suche dar. Neben der stetigen Erweiterung des Datenraums für die Literatur- und Medienrecherche durch neue Datenquellen soll die Zugänglichkeit von Bildern als Quelle und Medium der Kunst- und Fotografiegeschichte durch einen separaten qualifizierten Bildsuchraum gestärkt werden und in Verbindung mit den Funktionalitäten eines zu implementierenden Digitalen Werkzeugkastens neue Mehrwerte bilden.

Die überinstitutionelle Bereitstellung aller Medien- und Informationsangebote des FID Kunst weist weit über die Grundaufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken hinaus und bietet WissenschaftlerInnen durch standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten in Verbindung mit digitalen Arbeitsinstrumenten optimale Unterstützung des Forschungsprozesses im Bereich der kunstwissenschaftlichen Grundlagen- und Spitzenforschung.

Die Zusammenarbeit des FID Kunst, Fotografie, Design mit seinem wissenschaftlichen Beirat wird verstetigt. Darüber hinausgehende Abstimmungsprozesse mit FachvertreterInnen zur Identifizierung von unverzichtbarem Spitzenbedarf werden systematisch fortgeführt und durch zwei Workshops nach etwa der halben Laufzeit ergänzt.

Chronik

In den Jahren 2001 bis 2004 (Dresden) bzw. 2005 bis 2010 (Heidelberg/München) wurden mit jeweiliger Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fach Kunstgeschichte zwei Virtuelle Fachbibliotheken aufgebaut: Die SLUB Dresden betrieb seitdem als Sondersammelgebietsbibliothek für die „Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik“ „ViFaArt -Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst“. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte betrieb gemeinsam mit der für das Sondersammelgebiet „Europäische Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" zuständigen Universitätsbibliothek Heidelberg „arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte“.

Nach Ablauf der DFG-Förderung wurde beschlossen, die beiden Angebote zusammenzuführen und der Fachcommunity künftig unter arthistoricum.net eine integrierte Virtuelle Fachbibliothek Kunst zu präsentieren. Das neue Angebot startete im Januar 2012 und wird – nachdem sich zu diesem Zeitpunkt das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München aus dem Projekt zurückgezogen hat – nur noch von den oben genannten Partnern betrieben.
Die Neukonzeption der nun gemeinsam gepflegten Plattform erfolgte unter Berücksichtigung der in arthistoricum.net und ViFaArt vorhandenen Module. Angestrebt wurde eine grafisch und funktional überzeugende Summe aus den Angeboten beider Vorgängerportale. Zu diesem Zweck wurden sie einer kritischen Prüfung unterzogen, neu geordnet und zum Teil modifiziert.

Seit 2014 wird das bestehende Angebot im Rahmen des neuen DFG-Programms Fachinformationsdienste für die Wissenschaft zum Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie, Design ausgebaut. Schwerpunkte der ersten Projektphase von 2014-2016 waren u.a. die bedarfsgerechte Erwerbung und Erweiterung digitaler Ressourcen, der Ausbau der fachspezifischen Informationsinfrastruktur, die Entwicklung neuer Angebote zum elektronischen Publizieren, die Digitalisierung und Tiefenerschließung relevanter Quellen, sowie der Ausbau bibliographischer Dienste und die Erstellung von Normdaten für die Wissenschaft.

Wissenschaftlicher Beirat

arthistoricum.net wird in Konzeption und Weiterentwicklung eng von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hier finden Sie Aufgaben, Forschungsschwerpunkte und Mitglieder des Gremiums.

arthistoricum.net

Anregungen und Hinweise zur Verbesserung des Gesamtangebots von arthistoricum.net nehmen wir jederzeit gern entgegen.

Bitte schreiben Sie uns.