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Aber wie kommt man an diese Publikationen heran? Und wie findet man die richtigen? Ich selber erinnere mich an mein erstes Studiensemester in Bonn, als uns ein Dozent im Einführungsseminar von der glänzenden Qualität der dortigen Bibliothek berichtete, die in der Zwischenzeit über 150.000 Bände besitzt. Damals galt mir das als ein einigermaßen esoterisches Argument, schien es mir doch auszureichen, wenn man für jeden Künstler über ein Buch verfügte, in dem alles drin stand. Darüber lache ich inzwischen auch. Aber es muss doch deutlich vermerkt werden: Ein endgültiges Wissen von Gegenständen der Geschichte (und im übrigen auch der Natur) gibt es nicht. Es gibt konkurrierende gleichzeitige und im Lauf der Zeit sich wandelnde Interpretationen, um so mehr dann, wenn es sich um Kunst handelt. Und die schlagen sich in mehreren Vorträgen, Büchern und Aufsätzen nieder, zuweilen in Dutzenden, hunderten oder gar tausenden.





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