eLearning ist in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen Themen der Hochschulentwicklung geworden. Nicht zuletzt machte gerade der Bologna-Prozess und die damit zusammenhängende Studienreform ein Umdenken an den Universitäten in Richtung einer Implementierung von eLearning-Einheiten notwendig. So können mittlerweile eine Vielzahl nationaler wie internationaler eLearning-Projekte verzeichnet werden, deren Anfänge bis in das Jahr 1998 zurückreichen.
Auch die Kunstgeschichte zeigt hierfür zunehmendes Interesse. Neben der Einbindung von Visualisierungstechniken bei der Vermittlung im Fach - durch die vielfältigen Möglichkeiten des Internets, den vereinfachten Zugriff auf Bild- und Literaturdatenbanken, sowie auch die Verfügbarkeit von Retrodigitalisaten oder eBooks u. a. - sind in diesem Kontext bereits kunsthistorisch relevante Projekte wie beispielsweise "Schule des Sehens", "prometheus", oder "arthistoricum.net" entstanden.
Durch die breite Einführung von eLearning auch in den Kulturwissenschaften sollte die Attraktivität und Qualität der Lehre deutlich verbessert werden. Doch auf welchem Entwicklungsstand befindet sich die virtuelle Lehre tatsächlich? Haben sich praxistaugliche Modelle in den Geisteswissenschaften etablieren können? Eine erste Antworten hierauf soll die Übersicht dieses Tutorial bieten, das sich insbesondere an Dozenten und Lehrende der Kunstgeschichte richtet. Das Tutorial kann den Einstieg in die Thematik erleichtern und will Hilfestellung bei der Umsetzung eigener eLearning-Projekte in der Kunstgeschichte geben. Die hier vorgestellten Projekte beschränken sich auf den deutschsprachigen Raum.
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