www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/kunstgeschichte/veranstaltungen/ws05_06/hs_bick/

Universität AUGSBURG, Kunsthistorisches Institut

Seminar: STÄDTE-BILDER – DAS BILD DER STADT IN DER PHOTOGRAPHIE

Die Erfindung der Photographie und die Entstehung der modernen Großstadt fanden zeitlich parallel statt. Zugleich prägte die Photographie nachdrücklich das Bild der Stadt in unserer Vorstellung. Das Seminar wird den Zeitraum von den ersten Daguerrotypien bis zu den Trümmerphotographien am Ende des Zweiten Weltkriegs umfassen und das jeweilige Bild der Stadt behandeln, das europäische und amerikanische Photographen von Paris, Berlin, Moskau und New York geprägt haben. Das Hauptseminar ist thematisch abgestimmt mit einer Veranstaltung der Volkskunde zu den modernen Industriemetropolen. Der Besuch der Veranstaltung eröffnet eine interdisziplinär erweiterte Beschäftigung mit dem Thema, in der sich die bildwissenschaftliche und die volkskundlich-anthropologische Perspektive gegenseitig ergänzen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Die Auswahl findet in der ersten Sitzung statt.

Ort: Raum 2128

Zeit: Fr 15-18 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Gabriele Bickendorf

 

http://www.fu-berlin.de/kunstgeschichte/

Freie Universität BERLIN, Kunsthistorisches Institut

Hauptseminar: PHOTOGRAPHIE IN DEN USA

Beginnend mit der so genannten Kunstphotographie um 1900 und ihren wichtigsten Vertretern über Neuerer wie Strand, Coburn, Outerbridge und Dokumentarphotographen (Weegee) soll die Entwicklung zu den Photographen der Depressionszeit verfolgt werden. Experimente, Neues Sehen (Man Ray, Cunningham, Weston) charakterisieren zu den 20er und 30er Jahren. Das neue Sehen in der Sozialphotographie der 50er Jahre (Frank), im Porträt (Avedon) und die szenische Photographie (Wall) der 80er Jahre bilden zentrale Punkte.

Ort: Koserstr. 20, A 124

Zeit: Mi 8.30-10.00 Uhr, Beginn: 19.10.

Leitung: Harold Hammer-Schenk

 

www2.hu-berlin.de/arthistory/pub/evLst2.php?semID=21

Humboldt-Universität BERLIN, Kunsthistorisches Seminar

Proseminar: MODERNE UND PHOTOGRAPHISCHER BLICK

Das Seminar geht der Frage des Austausches zwischen den Medien und der Verschränkung von Photographie, Medizin, Mathematik, Malerei, Skulptur, Film und Zeitschriften der zwanziger, dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts nach. Dabei wird von der Photographie um 1900 ausgegangen, u.a. von Karl Blossfeldt, Albert Londe, Ètienne-Jules Marey und Medardo Rosso und der Bogen bis zur Praxis der dreißiger Jahre gespannt, u.a. Man Ray und Brassaï. Es geht also nicht um photographische Vorlagen von Kunstwerken oder den Gebrauch der Photographie durch bildende Künstler, sondern um die Folgen des photographischen Blicks für die Moderne und die Veränderung der Wahrnehmungsmuster in diesem Zusammenhang. Voraussetzung dafür sind die neuen Möglichkeiten der Photographie: u.a. die Verkürzung der Zeit zwischen Ereignis und Aufnahme, der photographische Ausschnitt durch das Kameraformat, das Denken in Abfolgen von Bildern oder die Unschärferelation. Typologische Modelle der Photographie im Dienste der Medizin oder der Lehre können somit zu Fragen der Bildkombinatorik bei den Surrealisten oder zur Zeitschrift „Document“ führen, der photographische Fragmentismus zur Nahaufnahme im Film und zur Neuen Sachlichkeit, die Sequenzialität zur Malerei. Umgekehrt finden sich in denen als Dokumente proklamierten Photographien ästhetische Implikationen und Erwartungen der bildenden Kunst ebenso wie Mittel der Manipulation und Inszenierung zu beschreiben sind. Dies soll für die Analyse ausgewählter Beispiele aus den bildenden und darstellenden Künsten fruchtbar gemacht werden. Im Mittelpunkt dafür stehen Künstler wie Brancusi, Edgar Degas, Marcel Duchamp, Sergej Eisenstein, Max Ernst, Abel Gance, Henri Matisse oder Pablo Picasso.

Zum Seminar gehören Besuche von Photographiesammlungen.

Ort: UL6 3071

Zeit: Mi 12.00 - 14.00 Uhr • Begin: 26.10.

Leitung: Dr. A. Lammert

 

www.khi.uni-bonn.de/lehrveranstaltungen

Universität BONN, Kunsthistorisches Institut

Proseminar: ENDE UND ANFANG / DIE PHOTOGRAPHIE DER 1950er JAHRE

Ort: Museum Ludwig Köln

Zeit: Fr 13-15 Uhr, Beginn: 21.10.

Leitung: Prof. Dr. Bodo von Dewitz

Anmeldung: Eintragung in Liste /Schwarzes Brett

 

www.kunstgeschichte.uni-freiburg.de/Anfang_G.html

Albert-Ludwigs-Universität FREIBURG

Proseminar: PHOTOGRAPHIE

Als die Photographie Anfang des 19. Jahrhundert erfunden wurde, beeinflusste sie das Sehen und die Malerei. Als eigenständige Kunstgattungen steht sie im 20. Jahrhundert der Malerei zwar nahe, muß aber anders behandelt werden. Neuerdings ist der lange bestimmende Anspruch der Photographie auf Authentizität durch die digitale Photographie in Frage gestellt.

Ort: HS 1224/26

Zeit: Mi 9-11Uhr, Beginn: 02.11.

Leitung: Angeli Janhsen

 

www.unifr.ch/art/kunstgeschichte.htm

Universität FREIBURG / SCHWEIZ, Kunsthistorisches Institut

Seminar: PHOTOGRAPHIE DES 20. JAHRHUNDERTS

Photographie ist das heute am meisten verbreitete Bildmedium, das sich auch im gegenwärtigen Kunstbetrieb großer Beliebtheit erfreut. Die Lehrveranstaltung ist eine Einführung in die Geschichte und Theorie der Photographie. Am Beispiel ausgewählter Photographenpersönlichkeiten wird ein Einblick in die verschiedenen Verwendungsweisen und Auffassungen von Photographie im 20. Jahrhundert gegeben: Piktorialismus, straight photography, abstrakte Photographie, Dokumentarphotographie, Photojournalismus, Modephotographie, Photographie in der Gegenwartskunst, etc. Die dritte Stunde dient der Lektüre bedeutender phototheoretischer Texte, die sich mit medienspezifischen Problemen auseinandersetzen sowie mit der Frage, inwieweit das Medium Photographie unser Verständnis von Kunst verändert.

Ort: Hörsaal 2120

Zeit: Donnerstag, 10-13 Uhr

Leitung: PD Dr. Johannes Stückelberger

 

http://www.kunstgesch.uni-halle.de/html/Winter2005-06.html

Martin-Luther-Universität HALLE-WITTENBERG, Kunsthistorisches Institut

Seminar: NEUE BILDER. ZUR GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE

»Nieder mit der Kunst! Es lebe Daguerre!«, so wurde 1841 von einem Schweizer Professor für Ästhetik die Veränderung in der bildlichen Darstellung dramatisch kommentiert. Zwei Jahre zuvor waren die ersten Verfahren der Photographie in Paris (Daguerre, Niepce) und London (Talbot) vorgestellt worden. Enthusiastisch gefeiert und kritisch beargwöhnt entwickelte sich die Photographie zum wichtigsten Medium des 19. und 20. Jahrhunderts. Nach einer kurzen eigenständigen Entwicklung wurde versucht, die Photographie in Theorie und Praxis durch den Paragone mit der Malerei als Kunst zu etablieren. Doch gewann die Photographie gerade dann an Bedeutung, wenn sie sich auf ihre medialen Eigenheiten konzentrierte. Erst in den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde die Photographie von der Kunstgeschichte als eine eigenständige Gattung betrachtet, obwohl (oder gerade weil) die heutige Verbreitung und Bedeutung der Kunstgeschichte ohne die reproduktive Bildtechnik der Photographie kaum denkbar wäre. Und in der Zeit der Digitalisierung wähnt man das nunmehr ehrwürdige Medium gar in der Krise und am Ende seiner Geschichte. Diese thematischen Bereiche sollen in dem Seminar durch ausgewählte Fragestellungen näher erläutert und anhand von Schwerpunkten der Photographiegeschichte betrachtet werden.

Ort: SR 123

Zeit: Mi 14:00-16:00

Leitung: Gunnar Lüsch M.A.

 

www.kunsthochschule-kassel.de/lehrveranstaltungen/?&fb=kw

Kunsthochschule KASSEL, Studiengang Kunstwissenschaft

Seminar: EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE

Zeit: Di 16:00-18:00, Beginn: 01.11.05

Leitung: Dr. Thomas Wiegand

 

 

www.uni-koeln.de/phil-fak/khi/lehre.html

Universität KÖLN, Kunsthistorisches Institut

Übung: KUNSTPHOTOGRAPHIE - PHOTOKUNST

Ort: Kunsthistorisches Institut

Zeit: Fr. 9:00-11:00, Beginn: 21.10.05

Leitung: K. Stremmel

 

www.uni-leipzig.de/~kuge/kvv/2005w/03100222.htm

Universität LEIPZIG, Institut für Kunstgeschichte

Projektseminar: SPANIEN IN DER PHOTOGRAPHIE: MYTHOS UND WIRKLICHKEIT

Um 1900 war Spanien fast so "exotisch" wie die Südsee. In Deutschland, das nach dem Ersten Weltkrieg den Kulturkontakten mit der Iberischen Halbinsel Priorität gab, erschienen in den 1920er Jahren mehrere Photobände, die bis heute wirksame Spanienklischees entscheidend mitprägten. Zu den Akteuren gehörte auch der bekannte spanische Photograph José Ortiz Echagüe - sein Photoband "Spanische Köpfe. Bilder aus Kastilien, Aragonien und Andalusien" erschien zuerst in deutscher Sprache (Berlin: Wasmuth, 1929). Nach 1945 stritten die Deutschen dann unter sich (in BRD und DDR) um die richtige Perspektive des Spanischen Bürgerkrieges. In beiden Fällen spielte die Buchstadt Leipzig eine zentrale Rolle. - Projektseminar zur Konzeption einer Ausstellung, mit Tagesexkursion zur Ausstellung "Greco, Velazquez, Goya" in Dresden. Außer praktischen Erfahrungen auf dem Feld der Ausstellungskonzeption wird das Hauptseminar auch grundlegende Einblicke in die spanische Kunst und die Anfänge der Photographie vermitteln.

Ort: WMH 5/15

Zeit: Do. 17:00-19:00

Leitung: Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel

 

www.uni-lueneburg.de/verzweigung/vv_ges.php

Universität LÜNEBURG, Fachbereich Kulturwissenschaften

Seminar: DOKUMENTARISCHE KUNSTPHOTOGRAPHIE. ZUR INSTITUTIONALSIERUNG DES MEDIUMS PHOTOGRAPHIE IN DER KUNST

Ort: 16.129

Zeit: Do 12:00-13:30

Leitung: C. Behnke

 

www.fak09.uni-muenchen.de/Kunstgeschichte/veranstaltungen.html

Ludwig-Maximilians-Universität MÜNCHEN, Institut für Kunstgeschichte

Übung: PHOTOGRAPHIE DER 20er UND 30er JAHRE IM VERGLEICH: DEUTSCHLAND - FRANKREICH

Anhand von Einzelstudien und Gesamtdarstellungen sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgestellt werden, etwa zwischen Neuem Sehen, Bauhaus und Surrealismus. In diesem Zusammenhang werden auch Phänomene wie Aby Warburgs Gebrauch der Fotografie diskutiert.

Ort: Georgenstr. 11/EG

Zeit: 2-stündig, Blockseminar an 2 Wochenenden: Sa./So., 28./29.01.2006 und Sa./So., 04./05.02.2006, Vorbesprechung: 05.07.2005, 16-18, Georgenstr. 11/1.OG

Leitung: Dr.phil. Ivo Kranzfelder

 

www.abk-stuttgart.de

Staatliche Akademie der Bildenden Künste STUTTGART

Vorlesung: ASPEKTE ZUR GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE

Ort: Altbau, Raum 309, bzw. Mehrzwecksaal

Zeit: Do 17:30-19:00

Leitung: Prof. Dr. Hubert Lochner

 

www.uni-trier.de/uni/fb3/kunstgeschichte/index_kg.htm

Universität TRIER, Kunsthistorisches Institut

Hauptseminar: VON SCHWARZWEIß ZUR FARBE. PHOTOTHEORIEN

Photographische Bilder sind inzwischen allgegenwärtig. Wie sollen jene Bilder aber gelesen werden? Ist das Dargestellte tatsächlich "so gewesen"? Welche Rolle kommt der Farbphotographie zu? Welche unterschiedlichen Funktionen nimmt die Photographie ein? Worin liegt die spezifische Bedeutung des photographischen Apparates? Von Beginn der Photographie an beschäftigen diese Fragen die theoretischen Reflexionen. War es anfangs die Abgrenzung des neuen Mediums zur Malerei, die heftige Debatten auslöste, so führt sich die Diskussion heute fort in der Gegenüberstellung mit digitalen Bildmedien. Während sich frühe Fototheorien aber vor allem mit dem Kunst- und Abbildcharakter der Photographie befassen, geht es in neueren Ansätzen um den Konstruktionscharakter. Im Seminar sollen diese Fragestellungen anhand von zentralen Texten erörtert werden. Ziel ist es zudem, Methoden zur Beschreibung und Analyse photographischer Werke zu erarbeiten.

Ort: A 142

Zeit: Di. 16:00-18:00 Uhr, Beginn 08.11.2005

Leitung: Alexandra Karentzos

 

www2.uni-wuppertal.de/FB5/kud/

Universität WUPPERTAL, Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte

Seminar: DIE GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE IM SPIEGEL IHRER GATTUNG - Porträt, Landschaft, Stillleben, Sozial-Report, Photojournalismus, Architektur- und Sachphotographie, Mode-LiefeStyle-Photographie u.a.

Das Seminar setzt sich zur Aufgabe, einige grundlegende Einsichten in die Geschichte der Photographie zu vermitteln und zugleich unterschwellig die Frage ihres Verhältnisses zur Kunst aufzuwerfen. Einerseits scheint die Photographie einen weitgehend in der Kunst abgebrochenen Entwicklungsstrang fortzusetzen, was das Festalten an den überkommenen Gattungen, Porträt, Landschaft, Stillleben etc. illustriert, andererseits aber auch als ausgesprochenes Massenmedium mit eingebautem Trivialiserungseffekt eine Alternative zur Kunst aufzubauen, so dass ihre gegenwärtigen ästhetisch-künstlerischen Versuche eher zwiespältig ausfallen. Ziel des Seminars ist es, einer spezifisch photographischen Ästhetik ein wenig näher zu kommen - namentlich am Ende der Geschichte analoger Photographie. Deshalb gilt es in den Seminararbeiten erst einmal anhand der unterschiedlichen photographischen Gattungen die notwendige Basis zu legen.

Ort: Hofaue R.322 (Designsammlung)

Zeit: Blockveranstaltung, Mi 10-12

Erste Sitzung: 26.10.2005

voraussichtliche weitere Termine: 09.11.2005, 23.11.2005, 21.12.2005

Leitung: Prof. Klaus Honnef

 

www.khist.unizh.ch/Studium/Vorlesungsverzeichnisse.html

Universität ZÜRICH, Kunsthistorisches Institut

Übung: TRAVESTIE UND MIMIKRY IN DER PHOTOGRAPHIE UND VIEDEOKUNST

Spätestens seit der Moderne gehören Travestie und Mimikry zu weit verbreiteten Techniken der Selbstdarstellung in der Kunst. Travestie und Mimikry basieren auf einer Imitation der Norm, markieren durch ihre Differenz zum Nachgeahmten aber immer zugleich auch die Konstruiertheit von geschlechtlichen, sozialen und kulturellen Identitäten. In der Travestie kommt das Imaginäre und Symbolische unserer Kultur zum Vorschein, binäre Codes von rein „männlich“ oder „weiblich“ werden hinterfragt. Die Lehrveranstaltung möchte entlang von ausgewählten Beispielen den Techniken der Travestie und Mimikry in der Photographie und Videokunst des 20./21. Jahrhundert nachgehen. Worauf beziehen sich die einzelnen Werke, was für Identitäten entwerfen sie? Wie unterscheiden sich die Nachahmungen vom „Original“ (sofern es eines gibt)? Wie gut gelingt es den Bildern, die Konstruiertheit nicht nur der eigenen, sondern auch der ursprünglichen Identität zur Erscheinung zu bringen? Hinterfragen sie die Norm, oder manifestieren sie diese indirekt vielmehr? Die ersten Stunden der Veranstaltung sind der gemeinsamen Diskussion zentraler Theorietexte gewidmet, mit denen wir die aktuelle Debatte zu Begriffen wie „Travestie“, „Maskerade“, “Mimikry“ kennen lernen werden. Die weiteren Stunden sollen Referaten über ausgewählte Bildbeispiele gewidmet sein, die von den Teilnehmer und Teilnehmerinnen eigenständig vorzubereiten sind. Ziel der Veranstaltung ist es, in Rückgriff auf die erarbeitete Theorie das kritische Potenzial von künstlerischen Bildtechniken der Travestie und Mimikry zu erkennen und zu analysieren.

Zeit: Fr 12-14 Uhr

Leitung: Dr. des. Marianne Koos

 

www.khist.unizh.ch/Studium/Vorlesungsverzeichnisse.html

Universität ZÜRICH, Kunsthistorisches Institut

Übung: AMERIKANISCHE PHOTOGRAPHIE RICHAR AVEDON

"All photographs are accurate. None of them is the truth." Der im letzten Jahr verstorbene US-Photograph Richard Avedon gilt als einer der einflussreichsten Photographen des 20. Jahrhunderts. Diese Lehrveranstaltung widmet sich seinem Schaffen aus einer praktischen Sicht. Obwohl Richard Avedon seine Bekanntheit in den 50er Jahren durch die Modephotographie erlangte, galt sein Augenmerk der Portraitphotographie. Wie kein anderer kombinierte er seinen kommerziellen Erfolg mit seinen persönlichen Projekten. Er nutzte seinen Ruf als Photograph der Berühmten und Reichen, um mit seinen teils gnadenlosen Portraits ein zeitgeschichtliches Dokument der einflussreichen und mächtigen Persönlichkeiten in der zweiten Hälfte des Amerikanischen Jahrhunderts zu erstellen. Die Veranstaltung umfasst sämtliche Aspekte seiner Photographie; angefangen mit seiner frühen Modephotographie über die Dokumentation der Sechziger Jahre und die Arbeit über das US-Parlament in den 70er Jahren bis zu seiner Arbeit über den "American West" und schließlich seiner Essay-Arbeit für den "New Yorker". Parallel dazu diskutieren wir in chronologischer Abfolge seine Modephotographie. Zur Verdeutlichung seiner Arbeit werden zwei photogrphfische Übungen gemacht, welche von den Teilnehmenden keine Vorkenntnisse erfordern. Präsentiert wird die Veranstaltung mit Büchern, Filmen und Projektionen. Im Weiteren diskutieren wir seine wichtigsten Ausstellungen, die Arbeit im Labor und sein genau organisiertes Archiv, das bis heute zahlreiche unveröffentlichte Schätze birgt.

Zeit: Di 10-12, alle 14 Tage ab 1. November 2005

Leitung: Jos Schmid