www.fu-berlin.de/kunstgeschichte
Freie Universtiät BERLIN, Kunsthistorisches Institut
Hauptseminar: PHOTOGRAPHIE NACH 1945 IN DEUTSCHLAND
Einzelthemen aus der Geschichte der Geschichte der Photographie in Deutschland sollen Bausteine zu einem historischen Überblick liefern. Dabei wird ausgegangen von dokumentierenden Schritten nach 1945 (Zerstörung, Wiederaufbau), von Fortführung konservativer Vorkriegsentwicklungen (poetische Sachlichkeit, etwa List) und Neuer Sachlichkeit (Keetmann, Moegle) und dokumentarisch-subjektiven Persönlichkeitsbildern (Moses) bis zu Tilmans szenischen Porträts und zu den schein-objektiven Räumen von C. Höfer sowie den Panoramen der Becher-Schule.
Ort: Koserstr. 20, A 125 (ab 20.10.)
Zeit: Mi 8.30-10.00
Leitung: Harold Hammer-Schenk
www2.hu-berlin.de/arthistory/pub/evLst2.php?semID=19
Humboldt-Universität BERLIN, Kunstgeschichtliches Seminar
Proseminar: ZEITGENÖSSISCHE FOTOGRAFIE
In einer Mischung zwischen Theorie und Praxis, zwischen Seminar- und Ausstellungsraum, werden zeitgenössische Fotografien zur Debatte stehen. Dabei handelt es sich vorwiegend um künstlerische Positionen, aber auch um Reportage- und Werbefotografie. Vergleichend sollen die Gebrauchsweisen von Fotografie untersucht werden (wo wird das Medium eingesetzt, wie, warum, welchen Einfluß nimmt die »Gebrauchsfotografie« auf die Kunst und umgekehrt…), und es wird um einen Bildbegriff gehen, den man dem Medium in seinen verschiedenen Nutzungsformen zugrunde legen kann (Unterscheidung analog-digital, etc.).
Zeit: Do 10.00 - 12.00 Uhr · erstmalig am 2004-10-28
Leitung: M. A. Maren Polte
www2.hu-berlin.de/arthistory/pub/evLst2.php?semID=19
Humboldt-Universität BERLIN, Kunstgeschichtliches Seminar
Projekttutoriums: FOTO-KONZEPTKUNST
Die Foto-Konzeptkunst stellt nach Jeff Wall den letzten Moment der Vorgeschichte der Fotografie als Kunst dar. Künstler wie Douglas Huebler, Jan Dibbets und John Baldessari trugen in den 1960er und 70er Jahren dazu bei, das Medium seiner untergeordneten Position zu entheben und als gleichwertige Gattung neben Malerei und Skulptur zu etablieren. Die Fotografie schien im besonderen Maße dazu geeignet, Sol LeWitts Paragraphs on Conceptual Art von 1968 künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Die Idee wird zu einer Maschine, die die Kunst macht, postulierte LeWitt, wodurch die individuelle Handschrift des Künstlers ebenso wie das Kunstobjekt zugunsten der Idee verdrängt wurden.
Zeit: Fr 12.00 - 15.00 Uhr
Leitung: Katja Müller-Helle et. al.
Kontakt: kamhelle (at) web.de
www-kunstw.kgw.tu-berlin.de/W3/kunstw/KVVWS04_05.pdf
TU BERLIN, Fachgebiet Kunstwissenschaft
Proseminar FOTOGRAFIE IM 19. JAHRHUNDERT
Dieses Seminar will in die Geschichte der Fotografie im 19. Jahrhundert einführen. Das Seminar wird im Sommersemester 2005 mit einem Proseminar zur „Fotografie im 20. Jahrhundert“ fortgesetzt. Die Seminare können unabhängig voneinander besucht werden.
Zeit: Freitag 10-12 Uhr
Raum: A 060
Beginn: 29.10.04
Leitung: Dr. Lars Blunck
www.khi.uni-bonn.de/lehrveranstaltungen/
Universität BONN, Kunsthistorisches Institut
PHOTOGRAPHIEN DES 19. UND 20. JAHRHUNDERTS UND IHRE "GESCHICHTEN"
Leitung: Prof. Dr. Bodo von Dewitz
Zeit: Fr 13-15 Uhr
Ort: Museum Ludwig Köln
Beginn: 15.10.2004
www.uni-bremen.de/veranstaltungen/veranstaltungsausgabe?pi_sg_id=279
Universität BREMEN, Kunstwissenschaft / Kunst
Veranstaltung im Grundstudium: WAS KANN FOTOGRAFIE - UND WAS NICHT?
Zeit: Mi 10-13 Uhr
Leitung: Eckenroth, Rolf D. LB
www-db.ku-eichstaett.de:8080/pls/ects/kommvv4.subsection?
Katholische Universität EICHSTÄTT-INGOLSTADT
Hauptseminar. EINFÜHRUNG IN DIE FOTOGESCHICHTE für Anfänger und Fortgeschrittene
Zeit: Mi 15:00-16:30
Leitung: Rudolf Scheutle
www.uni-greifswald.de/~kunst/vvz.html
Caspar David Friedrich Institut GREIFSWALD
Seminar: Die Geschichte der Photographie Teil IV - "STRÖMUNGEN UND PERSÖNLICHKEITEN BIS ZUR GEGENWART"
Im letzten Teil der Lehrveranstaltung zur Geschichte der internationalen und deutschen Photographie werden relevante Strömungen der Photographieentwicklung ab 1970 bis zur Gegenwart vorgestellt und bewertet. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die Beziehungen zwischen der Photographie und der bildenden Kunst, insbesondere den Medienkünsten. Weiterhin werden die Chancen und Probleme der digitalen Photographie in der Gegenwart und Reaktionen der Photographen auf die Bilderflut im "medialen Zeitalter" diskutiert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden das photographische Werk und die Sicht auf die sozialen Bedingungen bzw. auf den Menschen der Gegenwart ausgewählter, international tätiger Photographen/innen. Abschließend werden aktuelle Tendenzen und Strömungen zur Debatte gestellt.
Zeit: Mittwoch, 08.00 - 10.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Bernfried Lichtnau
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Basiscurriculum: EINFÜHRUNG in grundlegende Fragestellungen und Probleme einer ÄSTHETIK UND THEORIE DER FOTOGRAFIE am Bild- und Textbeispiel
Ausgewählte fotografische Werkbeispiele von namhaften Fotografen- und Künstlerpersönlichkeiten sollen mit Hilfe von Power-Point-Präsentationen in Zusammenhang mit wichtigen theoretischen Grundlagentexten zur Theorie der Fotografie als ein einführender Überblick gemeinsam vorgestellt und kritisch diskutiert werden.
Leitung: K. Dierßen
Datum: Di. 10:15-12:15
Ort: Moltkestrasse
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Proseminar: MALEREI UND PHOTOGRAPHIE IM VERGLEICH: Bildanalysen und Interpretationen
In Anlehnung an die anhaltende Diskussion um den sog. "Iconic turn" wird in diesem einführenden Seminar die Frage nach Analogien und Differenzen zwischen den Bildmedien an Hand von Beispielen diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die vergleichenden Betrachtungen von Malerei und Photographie seit Einführung der Photographie im 19. Jahrhundert. Welche Kriterien der Bildbetrachtung sind von allgemeiner Gültigkeit, welche sollten medienspezifisch behandelt werden? Wie verhalten sich Abbildung und Wirklichkeit, wie Nachahmung und Phantasie zueinander?
Leitung: D. Ritter
Datum: Mo. 16:00-18:00
Ort: Moltkestrasse
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Proseminar: KONSTRUIERTE RÄUME IN DER KÜNSTLERISCHEN PHOTOGRAPHIE
Fotokünstler wie Demand, Boberg oder Renner konstruieren und inszenieren Räume und Orte als dreidimensionale Modelle für die Kamera. Ihre Fotoarbeiten erscheinen real und künstlich zugleich, so dass sich in vielerlei Hinsicht die Frage nach dem Verhältnis von Bild und Wirklichkeit stellt. Es gilt sowohl die Bedeutung von Vorlagen, kollektiven Erinnerungen und Fiktionen für diese Art Arbeiten zu untersuchen als auch die medienreflexiven Momente im Spiegel aktueller Mediendiskurse zu betrachten. Die Reflexionen sind Anlass für die eigene Praxis, die vor allem im Bereich Studiotechnik und digitale Bildbearbeitung angeleitet und betreut wird.
Leitung: L. Spengler
Datum: Do. 14:15-16:15
Ort: Moltkestrasse
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Hauptseminar: Kunst und Dokumentation. PHOTOGRAPHIE IN BILDWISSENSCHAFTLICHEM ZUSAMMENHANG
Die dokumentarische Funktion in Verbindung mit dem Indexikalischen gilt gemeinhin als das grundlegende Merkmal der Photographie schlechthin. Gleichwohl ist das photographische Bild und seine Stellung im Rahmen kunstwissenschaftlicher Untersuchungen zu betrachten. Was zeichnet Dokumentarphotographie aus? Warum und wie wird das Dokumentarische in der Kunst genutzt? Es werden klassische dokumentarische Prinzipien im Kontext von Bild- und Textbeispielen untersucht und im kritischen Vergleich problematisiert, um in dekonstruktivistischer Hinsicht zu einem erkenntniskritischen und darüber auch gestalterischen Praxisansatz zu gelangen.
Leitung: K. Dierßen
Datum: Mo. 10:00-12:00
Ort: Moltkestrasse
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Hauptseminar: MALEREI UND PHOTOGRAPHIE IM VERGLEICH: Theoretischer Diskurs
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stehen die Bildmedien in so dichter reziproker Verbindung, daß zu fragen ist, ob eine bildliche Darstellung von autonomer Identität überhaupt noch existieren kann. Welche Analogien bestanden und bestehen zwischen Malerei und Photographie? Bereits in den 40er und 50er Jahren des 19. Jahrhunderts existierten in der Photographie verschiedene Auffassungen: Die eine war an bildhaften Lösungen der Darstellung von Realität interessiert, während eine andere die Nachahmung der Malerei als maßgebliches Kriterium bezeichnete. Ist die Photographie lediglich Folie für die Malerei, ist die Malerei tatsächlich Inspirationsquelle für die Photographie gewesen? Anhand von Quellentexten wird zunächst die Theoriediskussion um Realismus, Naturalismus und das mimetische Prinzip in der Bildenden Kunst verfolgt.
Leitung: D. Ritter
Datum: Mo. 14:00-16:00
Ort: Moltkestrasse
www.uni-hildesheim.de/FB/FB2/INST/Instbildendekunst/fotografie/index.html
Universität HILDESHEIM, Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Hauptseminar: ZWISCHEN WEBCAM UND VINTAGE PRINT. Positionen zur zeitgenössischen Photographie
Der photographisch-künstlerische Diskurs zu Beginn des 21. Jahrhunderts bewegt sich zwischen zwei Polen: intermediales und interdisziplinäres Crossover, Liebäugelein mit "artverwandten" populären Bild(schirm)medien einerseits, programmatische Abgrenzungen gegenüber flüchtig designten Displaybildern und Nobilitierung der Photographie als Museumskunst andererseits. Das Seminar befasst sich - anhand der jüngst zahlreich erschienenen 'Nabelschauliteratur', zeitgenössischer Photokunst und aktueller Ausstellungspraxis in den Institutionen - mit den "Zeitgeistern" der Photographie und nimmt dazu praktisch künstlerisch Bezug.
Leitung: T. Scheid
Datum: Do. 10:15-14:15
Ort: Moltkestrasse
www.rz.uni-karlsruhe.de/~kunstgeschichte/studium/veranstaltungen
Universität KARLSRUHE, Institut für Kunstgeschichte
Proseminar: MALEREI – PHOTOGRAPHIE – POSTPHOTOGRAPHIE. Mediendifferenzen und Medienkonkurrenzen in der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
Das Seminar wird einen breiten Überblick über die Konkurrenzmedien Malerei, Photographie, digitale Photographie (Postphotographie) und die sie begleitenden theoretischen Diskurs geben. Schon bald nach der Erfindung der Photographie in der Mitte des 19. Jh. begegnen Photographen dem Konzept des photographischen Bildes als einer reinen Aufzeichnungstechnik, die wegen ihres technischen Dispositivs vor allem die Funktion haben soll, Wirklichkeit objektiv und getreu wiederzugeben, mit einem Kunstkonzept der Photographie, dem sogenannten Piktorialismus. Bildeffekte der Unschärfe, Komposition des Bildsujets, nachträgliche Eingriffe mit Pinseln u. ä. sollen das Photo wie ein Gemälde erscheinen lassen und führen genuine Kunstkategorien wie Phantasie, Subjektivität und Stil in die neue Bildtechnik ein. Im 20. Jh. bildet diese Form von Intermedialität eine Reihe von Spielarten aus, deren Verfahrensweisen und Absichten im Seminar von Alfred Stieglitz bis zu Andreas Gursky in den wichtigsten Stationen untersucht werden sollen.
Leitung: PD Dr. Christiane Kruse
Datum: Mo 11.30-13 Uhr
Ort: Seminarraum ÜR
Akademie der Bildenden Künste MÜNCHEN, Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Seminar: "Figments from the Real World" - POSITIONEN ZEITGENÖSSISCHER FOTOGRAFIE SEIT 1970
Spätestens in den 60er und 70er Jahren hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass Fotografien kein objektiver Spiegel der Welt sind, sondern Interpretationen bzw. Transformationen der Wirklichkeit, „der Wirklichkeit entnommene Einbildungen“ („Figments from the Real World“). Zur gleichen Zeit beginnt sich die Fotografie als eigenständiges, voll anerkanntes künstlerisches Medium zu etablieren und die Museen bzw. den Kunstmarkt zu erobern. Das Seminar fächert zentrale Aspekte und Stil-richtungen der – vorrangig unter künstlerischen Aspekten entstandenen – Fotografie seit den 70er Jahren auf. Dabei werden „Klassiker“ der Fotografiegeschichte ganz aktuellen Positionen gegen-übergestellt und die jüngsten Entwicklungen der Fotografie herausgearbeitet.
Leitung: Dr. Susanne Witzgall
Termin: Dienstag 14.00-15.30 Uhr
Ort: Schellingstraße 33/2, Raum 206b
www.uni-stuttgart.de/kg1/ws04_05salle.htm#alle3
Universität STUTTGART, Institut für Kunstgeschichte
Seminar: PHOTOGRAPHIE UND KÜNSTLERBUCH - von den 60er Jahren bis heute
Die Geschichte der Künstlerbücher beginnt um 1960, in einer Zeit starker Umbrüche im Feld der Kunst. Im Zuge eines sich wandelnden Kunstbegriffs öffnet sich die künstlerische Praxis der Gesellschaft. Die Grenzen der traditionellen Medien Malerei, Skulptur und Grafik werden aufgelöst. Es entstehen neue Mittel künstlerischen Ausdrucks, deren Kenntnis zum Verständnis der Gegenwartskunst unerlässlich ist.Inmitten dieser Prozesse, im Schnittpunkt so spektakulärer neuer Impulse wie Happening, Fluxus, Performance, Mail Art, Konzeptkunst oder Land Art, steht ein unauffälliges Medium, das Buch. Im konservativen Gewand dieses traditionsreichen Mediums erscheint das Künstlerbuch allerdings als „Wolf im Schafspelz“. Seine Bedeutung in der jüngsten Kunstgeschichte ist eng mit dem Einfluss der Photographie verbunden. Auch mit dem Multiple steht es in unmittelbarer Verwandtschaft.Was sind Künstlerbücher? Worin unterscheiden sie sich von Malerbüchern oder sonstigen Büchern von Künstlern? Ist das Künstlerbuch ein „Intermedium“? Welche Rolle spielt das Künstlerbuch innerhalb der künstlerischen Bewegungen der 60er und 70er Jahre? Warum ist die Photographie so eng mit der Geschichte der Künstlerbücher verknüpft? Wie verhält sich das photographische Künstlerbuch zu anderen Büchern, in denen Photographien zu sehen sind (Photobücher, Kataloge, etc.)? Welche Verbindung besteht zwischen den Künstlerbüchern der 60er Jahreund der aktuellen Produktion in diesem Bereich? Diesen und anderen Fragen geht das Seminar nach. Zur Diskussion stehen dabei die Positionen so unterschiedlicher Künstler/innen wie Gilbert & George, Annette Messager, Richard Long, Sol LeWitt, Allan Kaprow, Ed Ruscha, Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Sophie Galle, Zoe Leonard oder Wolfgang Tilmanns.
Leitung: Dr. Martin Hellmold
Datum: Einführung: Freitag, 22. Oktober, 16:00 Uhr; weitere Termine: Samstag, 06. November, Samstag, 20. November, Samstag, 18. Dezember, Samstag, 22. Januar
Ort: Seminarraum 17.99
www.2.uni-wuppertal.de/FB5/kud/
Universität WUPPERTAL, Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte
Vorlesung und Kolloquium: Places out of Images II. PHOTOMEDIALE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM STÄDTISCHEN
Vorlesung und Kolloquium betrachten sich als Fortsetzung der Vorlesung vom Sommersemester 2004. Diesmal konzentrieren wir uns auf Einzelphänomene wie die „Schrumpfenden Städte“, mit denen sich vor allem die ostdeutschen Bundesländer durch den Rückgang der Bevölkerungszahlen, Migration, Arbeitslosigkeit etc. konfrontiert sehen. Nach einer längeren Phase der soziologischen Beschreibungen und der Konzepte für einen Stadtumbau, soll vor allem diskutiert werden, wie Photographie den grundlegenden Strukturbruch erfassen kann. Korrespondieren wissenschaftliche Erkenntnisse, individuelle Raumwahrnehmungen und photographische Deutungen miteinander? Mit welchen Bildern arbeitet eine „urbane“ Photographie unter neuen Voraussetzungen? Greift sie auf alte Ikonographien des Schwindens, des Verlustes, der Zerstörung zurück? Oder entwickeln sich gänzlich neue Bilder und Deutungen des Entwicklungsprozesses?Leitung: Prof. Dr. Gerda Breuer
Datum: Mo.13.00 - 15.00
Ort: Hofaue Raum H 322, (Design-Sammlung)
www.2.uni-wuppertal.de/FB5/kud/
Universität WUPPERTAL, Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte
Vorlesung: MARTIN MUNKACSI. Zwischen Photo-Journalismus und Modephotographie
Martin Munkacsi war eine Schlüsselfigur des modernen Photojournalismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach erfolgreichen Anfängen in Budapest stieg er Ende der 1920er Jahre als Reporter für die „Berliner Illustrirte Zeitung“ (BIZ) zu einem führenden Vertreter seiner Zunft auf. Nach der erzwungenen Emigration erfand er für „Harpers Bazaar“ die Modephotographie mit journalistischen Mitteln neu. Er gehört zu den einflussreichsten Photographen überhaupt. Am Beispiel dieser legendären Persönlichkeit beleuchtet die Veranstaltung Geschichte, Ästhetik und Gegenwart des photographischen Journalismus und wirft ein Licht auf das Medium Photographie schlechthin.
Leitung: Prof. Klaus Honnef
Datum: Mo. 10.00 - 13.00 Uhr / 14.tgl. (Beginn:11.10.2004)
Ort: Raum: siehe Aushang
www.vorlesungsverzeichnis.uni-wuerzburg.de/WS04_05/phi26.html#3
Universität WÜRZBURG, Institut für Kunstgeschichte
Seminar: KONZEPTIONELLE PHOTOGRAPHIE
Leitung: Josef Kern
Datum: Di 18:00-20:00
Ort: HS 18
Österreich
Institut für Kunstgeschichte, GRAZ
Vorlesung: DAS FOTOGRAFISCHE BILD - Geschichte und Problemlagen
Zeit: Mo. 18.30-20, HS 01.15
Beginn: 11.10.
Leitung: Tragatschnig U.
Institut für Kunstgeschichte, GRAZ
Übung. HISTORISCHE FOTOGRAFIE
Zeit: Mo 10-11.30, HS 01.23
Leitung: Haselsteiner J.
http://www2.uibk.ac.at/kunstgeschichte
Institut für Kunstgeschichte, INNSBRUCK
Seminar: FOTOGRAFIE FÜR KUNSTHISTORIKER II
Für den 1. Studienabschnitt unter dem Motto "Medien in Theorie und Praxis" und "Berufsfeldbezogene Medienpraxis"
Beginn: 10. 2004
Adresse: Innrain 52, A-6020 Innsbruck, Telefon: +43 (0)512 507 4411, Fax: 43 (0)512 507 2887
www.8ung.at/strv_kunstgeschichte
Universität WIEN, Institut für Kunstgeschichte
Vorlesung: FOTOGRAFIE UND WISSENSCHAFTLICHES BILD IM 19. JAHRHUNDERT
Die Anschaulichkeit wissenschaftlicher Phänomene hat im 19. Jahundert durch die Möglichkeiten der Fotografie einen ganz neuen Grad erreicht, wobei dem neuen Medium etwa eine qualitativ andere Objektivität, Präzision etc. als der Zeichnung zugeschrieben wurde. Zugleich aber erweiterte das Lichtbild die Beobachtungs- und Darstellungsmöglichkeiten in Bereiche hinein, die dem menschlichen Auge verschlossen sind: etwa Kurzzeitbelichtung, Röntgenaufnahme, Elektrographie etc., wodurch völlig neue Bilderwelten erschlossen wurden. Insbesondere thematisiert werden die Wechselwirkungen zwischen den traditionellen Darstellungsmodi und der Fotografie einerseits, und der Einfluss der "wissenschaftlichen Bilder" auf die bildende Kunst andererseits.
Adresse: Institut für Kunstgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 9, Tel: (01) 4277 41401; Fax: (01) 4277 9414, Hs. C1 UCW Beginn:13.10.2004 Mi 16:00-18:00, 2 Std.
Leitung: Monika Drechsler-Faber
Schweiz
http://www.unibas.ch/kunsthist/ws04-05.html
Kunsthistorisches Seminar, BASEL
Seminar: DAS FOTOGRAFISCHE IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST
Die Bedeutung, die der Fotografie in der zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie zukommt, gründet ebenso sehr in ihrer technologischen, semiotischen und sozialen Bestimmtheit wie in ihren ästhetischen Möglichkeiten. Fotografie gilt nicht nur als Kunst eigenen Rechts, die sich dem Reigen der Künste anschliesst, sie ist vor allem eine Form der Bildproduktion, die auch die künstlerische Arbeit mit anderen Techniken neu zu denken gibt. Das Seminar bietet eine Einführung in die zeitgenössische Fototheorie, in das Werk ausgewählter FotografInnen, aber auch von Künstlerinnen und Künstlern, die Fotografie weniger als autonome Kunst denn vielmehr als vielfach verwendbares Instrument verstehen. Ausserdem sollen verschiedene Gebrauchsweisen von Fotografie in Film, Literatur und Politik diskutiert werden. Bibliographie und Referatsthemen sind im Kunsthistorischen Seminar ausgehängt.
Zeit: Mittwoch, 16-18 Uhr, wöchentlich
Beginn: 20. Oktober 2004
Ort: Seminarraum, im Laurenz-Bau, St. Alban-Graben 8, 1. Stock
Leitung: R. Ubl
Institut für Kunstgeschichte, ZÜRICH
Übung. SCHWEIZER REPORTAGEFOTOGRAFIE IM 20. JAHRHUNDERT
Leitung: Martin Gasser, Peter Pfrunder
Zeit: Do 14-17
Institut für Kunstgeschichte, ZÜRICH
Seminar: WIE BRINGEN WIR FOTOS ZUM REDEN
Leitung: Ricabeth Steiger
Zeit: Mo 16-19
Institut für Kunstgeschichte, ZÜRICH
Seminar: Mit erweitertem Auge - ZUR STELLUNG DER FOTOGRAFIE IM SYSTEM DER KÜNSTE
Leitung: Wolfgang Kersten
Zeit: Do 10-12