http://www.fu-berlin.de/vorlesungsverzeichnis/ss06/gesch-kultur/004003003004001001.html
Freie Universität BERLIN, Kunsthistorisches Institut
Hauptseminar: INSZENIERTE PHOTOGRAPHIE
Unter dem Schlagwort „Inszenierte Photographie“ wird eine Vielzahl disparater künstlerischer Ansätze und Strategien subsumiert. Um dieser Unschärfe in angemessener Weise zu begegnen, soll sich im Rahmen des Hauptseminars dem Untersuchungsgegenstand aus unterschiedlichen Richtungen genähert werden. Gilt es zunächst, sich mit den in anderen Disziplinen bereits fester etablierten Begriffen „Inszenierung“ und „Performativität“ sowie ihrer theoretischen Fundierung vertraut zu machen, so sollen besagte Begriffe in einem zweiten Schritt aus einer explizit kunst- bzw. photographiehistorischen Perspektive beleuchtet sowie im Rahmen der Analyse exemplarisch ausgewählter Werke weiter ausdifferenziert werden. Das Hauptseminar begleitet die Konzeption einer Ausstellung im Museum für Photographie, Berlin und ist auf zwei Semester ausgelegt. Ziel der Veranstaltung ist es unter anderem, Autoren für Beiträge zu gewinnen, die im Katalog zur Ausstellung publiziert werden sollen.
Ort: Koserstr. 20, A 163 (Übungsraum)
Zeit: Do 16.00-20.00
Leitung: Dr. Ludger Derenthal, Prof. Klaus Krüger, Matthias Weiß
http://www2.hu-berlin.de/arthistory/pub/evLst2.php?semID=22
Humboldt-Universität BERLIN, Kunsthistorisches Institut
Seminar: BIS ZUR ERSCHÖPFUNG: Formen der Verausgabung in der Photographie und Videokunst.
Das Seminar untersucht Kunstwerke, deren Akzent auf dem Prinzip der Erschöpfung und des Verlustes, der größtmöglichen Verschwendung und dem bedingungslosen Einsatz von Energien liegt. Mit Blick auf Georges Batailles Buch „Die Aufhebung der Ökonomie“, in dem eine Theorie der „unproduktiven Verausgabung“ verfolgt wird, werden Arbeiten von u.a. Chris Burden, Ulay/Abramovic, Jochen Gerz, Otto Muehl untersucht und besprochen.
Ort: k.A.
Zeit: Di 12.00 - 14.00 Uhr
Leitung: Dr. Viola Vahrson
http://www2.hu-berlin.de/arthistory/pub/evLst2.php?semID=22
Humboldt-Universität BERLIN, Kunsthistorisches Institut
Blockseminar: „ORIENTALISM“ – Zur Malerei und Photographie des Orientalismus.
Nach der ersten wichtigen Ausstellung 1975 in Marseille (L’Orient en question. 1825-1875) wurde die „question d’Orient“ international in einer Reihe von Ausstellungen wieder aufgegriffen. Im Kontext dieser „Wiederentdeckung“ des Orients entsteht die kritische Reflexion des europäischen Orientalismus. Zentral hierfür steht bis heute Edward W. Saids Buch „Orientalism“ (London 1978). Im Mittelpunkt der Kritik steht der Orientalismus als „westliche Herrschaft (...) und Autorität über den Orient“, als systematische Disziplin der europäischen Kultur, den Orient politisch, soziologisch, militärisch, ideologisch, wissenschaftlich und imaginativ zu benutzen und zu erzeugen“. Die Malerei wie auch die Photographie der Orientalisten bedeutete die ästhetische Aufbereitung der Fremde - was sich sowohl in Malmaterie und Stil, als auch in den Bildmotiven vergegenständlichte. Neu zur Disposition steht der Orientalismus in den Arbeiten zeitgenössischer KünstlerInnen (Neshat, Farouhar) wie auch in der Bildpolitik der Pressemedien.
Ort: k.A.
Zeit: k.A.
Leitung: Dr. Hildegard Frübis
http://www.uni-bremen.de/veranstaltungen/veranstaltungsausgabe?pi_sg_id=279
Universität BREMEN, Institut für Kunstwissenschaft
Seminar: PHOTOGRAPHIE UND BILDENDE KUNST IM DIALOG
Ort: Paula Modersohn-Becker Museum
Zeit: Mo von 10:00 - 12:00
Leitung: Rainer Stamm
http://www.uni-bremen.de/veranstaltungen/veranstaltungsausgabe?pi_sg_id=279
Universität BREMEN, Institut für Kunstwissenschaft
Hauptseminar: GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE
Ort: GW2 B3770
Zeit: Do von 15:00 - 17:00
Leitung: Karl Heinz Wölke
http://www.kunst.uni-frankfurt.de/lehre/lehre_frame.htm
Universität FRANKFURT AM MAIN, Kunsthistorisches Institut
Hauptseminar: DAS LEBEN ANDERER BETRACHTEN. Amerikanische Photographie von Weegee bis Nan Goldin (VM)
"Regarding the Pain of Others" ist der Titel von Susan Sontags letztem Buch, das sich mit der Kriegsphotographie vom 19. Jahrhundert bis zum Angriff auf das WTC in New York auseinandersetzt. Ausgehend von ihren Reflexionen über die Macht und Tücken der (letztlich immer inszenierten) Photographie, die Mitleid auslösen kann aber zugleich das Interesse am Leid und Leben anderer bedient, wird sich das Seminar mit Positionen der 'dokumentarischen' Photographie in Amerika auseinandersetzen.
Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Medium sollen im Mittelpunkt die Werke einiger Photographen stehen, die mit unterschiedlichen Techniken und Intentionen die Mitglieder ihrer Gesellschaft beobachtet und dabei bewusst Kommentare zu jenem sozialen Raum formuliert haben, den sie ins Bild setzen. Das Spektrum reicht von Weegee's Polizeiphotographien, über Dorothea Langes Dokumentationen der Emigranten während des New Deal, Helen Levitts scheinbar optimistische Harlem-Aufnahmen, Friedlanders autoreferentielle Fenster- und Spiegelbilder bis hin zu Nan Goldins Inszenierung von Intimität.
Ort: FLAT 613
Zeit: Mi, 10:00 - 12:00
Leitung: Dr. Tanja Michalsky
http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/fb09/kunstgesch/studium/vorlesverz/KVV-SS06.html#09.625
Universität HAMBURG, Kunsthistorisches Institut
Seminar: MODE-PHOTO-KUNST
Mode Photo Kunst – Modephotographie von 1900 bis heute. Die Kommerzialisierung in der Modeindustrie und die Verbreitung von Entwürfen durch das Medium der Modezeitschrift schufen ein neues Berufsbild: den Modephotographen. Während die Modephotographie der Zeit um 1900 eine starre Studiophotographie war, die mit festem gestischen Repertoire und Requisiten arbeitete, befreiten sich die Photographen der zwanziger Jahre vor allem in Deutschland von den starren Codes und Bildmustern.
Das Seminar wird sich zunächst mit den Modephotographen der Moderne beschäftigen, die das Genre erstmals als künstlerisches Experimentierfeld nutzten. Für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert vor allem, inwieweit der politische Wechsel und das neue Frauenbild in den Modephotographien ablesbar sind. Diese Fragestellung verdeutlicht, dass die Geschichte der Modephotographie zugleich eine Geschichte von wechselnden Idealbildern ist. Die Photographen inszenierten die Entwürfe der Modeschöpfer und erfanden durch ihre Kamera dabei auch stets die Person, die der Mode ein Gesicht und einen Körper gab. Gleichzeitig konnten Modephotographen auch Einfluss auf die Bildästhetik ihrer Zeit nehmen, Bildspektren erweitern und neue Trends setzen. Guy Bourdin und Helmut Newton machten Sexualität und Gewalt durch ihre Photographien in den Hochglanzmagazinen salonfähig. In den frühen neunziger Jahren hatte Peter Lindbergh großen Anteil an der Etablierung der „Supermodels“, und Davide Sorrenti begründete mit seinen Photographien stark abgemagerter Modelle den umstrittenen „Heroin-Chic“.
Im Kontext des Seminars wollen wir die Entwicklung der Modephotographie von 1900 bis heute anhand exemplarisch ausgewählter Photographen und Fragestellungen untersuchen. Wir werden uns mit der Inszenierung von Mode und Modell durch den Photographen beschäftigen. Vor allem aber interessieren explizit künstlerische Positionen und die Frage nach den Wechselwirkungen zwischen Kunst und Kommerz, Mode und Photographie.
Ort: ESA , Rm 119
Zeit: Mo 10.00-12.00
Leitung: Burcu Dogramaci
http://www.khi.uni-heidelberg.de/
Ruprecht-Karls-Universität HEIDELBERG, Kunsthistorisches Institut
Übung: PHOTOGRAPHIEN IN AUSSTELLUNGEN
Das Forum Internationale Photographie“ (FIP) der Reiss-Engelhorn-Museen (REM) Mannheim wurde im Rahmen der Stiftung von Curt Engelhorn im Jahre 2001 neu eingerichtet und betreut drei Sammlungsbestände: die historische Photosammlung u.a. der Geschwister Reiss, das Robert-Häusser-Archiv und das Helmut-Gernsheim-Archiv, zu dem die Bibliothek des Sammlers und seine Zeitgenössische Fotosammlung gehören.
Sammeln, Bewahren, Erschließen und Präsentieren von Konvoluten und Nachlässen international anerkannter Photo-Künstler oder Photo -Sammler sowie die wissenschaftliche Pflege und Betreuung von bereits im Bestand des FIP sich befindender Sammlungen bilden die Schwerpunktmäßige der Arbeit des FIP.
In der Lehrveranstaltung sollen die Teilnehmer die Arbeit einer Sammlung von Photographie anhand der Schwerpunkte des FIP kennenlernen. Dabei werden Grundzüge der praktischen Arbeit bei der Präsentation von Foto-Ausstellungen vermittelt:
- Wie wird das Thema einer Photographieausstellung erarbeitet?
- Wie wird eine Photographieausstellung organisiert und präsentiert?
- Was ist bei der Präsentation von Photographien zu beachten? (konservatorische und technische Voraussetzungen, die Auflagen und Bedingungen, die bei der Ausleihe zu beachten sind, etc.).
- Welche Textsorten werden in einer Ausstellung benötigt (Info-, Texttafeln, Bildtitel in Ausstellungen)?
- Wie werden die Publikationen und Werbemittel erarbeitet (z. B. mit Kurzbeschreibungen der Exponate im Katalog, Vorstellung des Themas im Flyer, etc.)?
Ort: Raum n.V.
Zeit: Mo 10:00 - 13:00,
Leitung: Dr. phil. Claude W. Sui
http://www.uni-leipzig.de/~kuge/kvv/2006s/03100232.htm
Universität LEIPZIG, Kunsthistorisches Institut
Hauptseminar: SPANIEN IN DER PHOTOGRAPHIE: Mythos und Wirklichkeit (Teil II)
Um 1900 war Spanien fast so "exotisch" wie die Südsee. In Deutschland, das nach dem Ersten Weltkrieg den Kulturkontakten mit der Iberischen Halbinsel Priorität gab, erschienen in den 20er Jahren mehrere Fotobände, die bis heute wirksame Spanienklischees entscheidend mitprägten. - Nach gemeinsamer Erarbeitung eines ersten Ausstellungs-konzeptes soll dieses nun praktisch umgesetzt werden. Doch auch einzelne Aspekte des Themas bedürfen noch einer weiteren Vertiefung. Das Hauptseminar richtet sich vor allem an die Teilnehmer(innen) der Veranstaltung (Spanien in der Fotografie: Mythos und Wirklichkeit) im WS 2005/06, aber willkommen sind ebenso Interessierte, die bereits Vorkenntnisse auf den Feldern Fotografie, neuere spanische Kunstgeschichte (Spanisch-Kenntnisse!) oder Ausstellungsplanung mitbringen.
Ort: WMH 5/15
Zeit: Di. 11.00 Uhr
Leitung: Scholz-Hänsel
http://www.lrz-muenchen.de/~kunstgeschichte/kunstgeschichte_lehre.html
Akademie der Bildenden Künste MÜNCHEN, Lehrstuhl für Kunstgeschichte
LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE
In jüngster Zeit wenden sich auffällig viele Fotografen dem Thema Landschaft zu. Sie thematisieren dabei das Verhältnis des modernen Menschen zu seiner „natürlichen“ Umgebung, seine Verbundenheit, seine Vereinnahmung, seine Entfremdung und seine Wahrnehmung von Natur. Gleichzeitig dient das Motiv der Landschaft wie kein anderes Sujet als Ausgangspunkt die Voraussetzungen und Bedingungen der Fotografie selbst zu befragen sowie die Konstruktion des fotografischen Bildes zu thematisieren. Die Landschaftsaufnahme als „ideelles Versuchslabor der Fotografie“ (Gronert) und Spiegel der Beziehungen zwischen Mensch und Natur ist freilich nicht neu. Das Seminar fächert in den ersten Stunden zentrale Positionen der Landschaftsfotografie seit ihren Anfängen auf und legt dann den Schwerpunkt auf die zeitgenössischen Positionen nach 1980.
Ort: Erweiterungsbau, Akademiestr. 4, Raum 01.23
Zeit: Dienstags, 11 Uhr
Leitung: Dr. Susanne Witzgall
http://www.uni-trier.de/uni/fb3/kunstgeschichte/2006/SS/vsl.html#foto
Universität TRIER, Institut für Kunstgeschichte
Hauptseminar: FOTOGRAFIE UND KUNSTGESCHICHTE 1950-2005
Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Dokumentarischen und dem Ästhetischen in der Fotografie. Das schon immer umstrittene Verhältnis zwischen fotografischer Dokumentation und ästhetischer Bilderfindung ist heute denkbar ungewiss. Kunstmuseen sammeln und zeigen Dokumentar- und Pressefotografie und viele KünstlerInnen, die konzeptuell mit Fotografie arbeiten, interessieren sich mehr für die komplexen Wechselwirkungen zwischen den früher streng getrennten Bereichen der Dokumentar- und Kunstfotografie, als für klare Abgrenzung und Hierarchisierung.
Ausgangspunkt ist die legendäre Fotoausstellung The Family of Man, die Edward Steichen für das MoMA (Museum of Modern Art) in New York 1955 konzipierte. Die Ausstellung wurde bis 1961 in 37 Ländern gezeigt und faszinierte ein Millionenpublikum über die Fronten des Kalten Kriegs hinweg. Anfang der neunziger Jahre wurde die legendäre Fotoausstellung wiederentdeckt und in einer Rekonstruktion in Luxemburg dauerhaft musealisiert, wo wir sie besichtigen können. Wir werden uns mit den historischen Präsentationsformen der Fotoausstellung und des Fotobuchs beschäftigen und u.a. die Frage stellen, warum Edward Steichens fotografische Konstruktion einer globalen, patriarchalen Menschheitsfamilie heute wieder aktuell ist. Die leitende Fragestellung nach dem Verhältnis von Dokumentar- und Kunstfotografie wird in sozial- kunst- und mediengeschichtliche Kontexte zwischen dem Kalten Krieg und den aktuellen Globalisierungsprozessen eingebunden.
Ort: Raum: A 246 (Beginn: 25.04.2006, ganztägige Termine am 20.5 und 22.7. in Luxemburg)
Zeit: Di. 12-14 Uhr
Leitung: Viktoria Schmidt-Linsenhof
http://www.uni-tuebingen.de/Kunstgeschichte/ss_06_set.htm
Eberhard-Karls-Universität TÜBINGEN, Kunsthistorisches Institut
Seminar: EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE DER PHOTOGRAPHIE
Ort: kA.
Zeit: Do 11-13
Leitung: Lange
http://online.univie.ac.at/vlvz?kapitel=801&semester=current
Universität WIEN, Kunsthistorisches Institut
Vorlesung: PHOTOGRAPHIE UND MALEREI IM 19. JAHRHUNDERT
Ort: Hs. C1 UCW
Zeit: Mi 16:30-18:00
Leitung: Monika Drechsler-Faber

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