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/ Lehre im Sommersemester 2004

www.fu-berlin.de/kunstgeschichte

Freie Universtiät Berlin, Kunsthistorisches Institut

Hauptseminar: PICTURALISMUS UND NEUE SACHLICHKEIT. Fotografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Seit etwa 1890 ist international eine zunächst von Amateuren getragene Bewegung in der Fotografie hin zur malerischen Behandlung von Themen und Techniken zu beobachten. Sie tritt gegen die Routine der Profis und gegen die inszenierte künstlerische Fotografie an. Die damit letzlich erreichte Künstlichkeit und Verkünstelung provozierte in den USA und dann in Europa eine Wendung zur sachlichen, realistischen, angeblich unvermittelten Fotografie der 20er und 30er Jahre.

Leitung: Harold Hammer-Schenk

Datum: Mi 8.30 – 10 Uhr

Ort: Koserstr. 20, Raum A 121, 14195 Berlin

 

www.tu-cottbus.de/kunstgeschichte/index.html

Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Seminar: GESCHICHTE DER FOTOGRAFIE

Studiengang Architektur, Stadtplanung, fächerübergreifendes Studium

Leitung: Prof. Dr. Magdalena Droste

Datum: Mo 11.30 - 13.00 Uhr, erster Termin 19.04.2004

Ort: ZHG/ Seminarraum 2

Adresse: Universitätsplatz 3-4, 03044 Cottbus, Telefon: 0355/690

 

www.tu-dresden.de/phfikm/Kunstgeschichtefinal/index.html

Technische Universität Dresden, Philosophische Fakultät, Institut für Kunst und Musikwissenschaft

Seminar: Einführung in die GRUNDLAGEN DER SOZIALFOTOGRAFIE

Das Seminar soll anhand von Bildbeispielen des 19. und 20. Jahrhunderts in die Geschichte, Technik und Ästhetik der Sozialfotografie einführen. Wissenschaftliche, fotopraktische und ausstellungsbezogene Perspektiven der Fotografie werden vorgestellt. Das Seminar wird in Kooperation mit dem TU-Aninstitut „Medienkulturzentrum Dresden e.V.“ durchgeführt.

Leitung: Wolfgang Hesse

Datum: Auftaktveranstaltung: 20.04.2004, 18.00 - 19.30 Uhr

Ort: Medienkulturzentrum Pentacon, Schandauer Str. 64, Hörfunkstudio

 

www.uni-essen.de/geschichte

Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Fach Geschichte

Historisches Didaktikum: VERWENDUNGSZWECK FOTOGRAFIE: Anlass, Überlieferung, Präsentation

Fotografien, die unser kollektives Bewusstsein mitbestimmen und beeinflussen, gehören zum historisch-politischen Gedächtnis der Gesellschaft. Zunehmend gewinnen diese Quellen in theoretischen und methodischen Diskussionen an Bedeutung. Im Seminar stehen Bildproduktion, Aspekte der Überlieferung und die häufig stereotypen Präsentationsformen dieser Quellenart im Mittelpunkt. Die quellenkritische Analyse umfasst dabei Beispiele aus Monografien, Ausstellungen und Zeitungsartikeln. Als Übung für die Gestaltung von Ausstellungen, Broschüren oder Internetseiten zu verschiedenen historischen Themen ist eine umfangreiche Recherche in der Stadtbildstelle, in Firmenarchiven und anhand digitaler Archive vorgesehen.

Datum: Di 16-18 Uhr, Beginn: 20. April 2004

Ort: R12 V05 D81 (Essen)

Adresse: Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Fachbereich 1 – Fach Geschichte, 45117 Essen

 

Universität Duisburg-Essen, Geschichte und Theorie der Fotografie, FB 4

Seminar+Vorlesung: Mediengeschichte: DIE INKUNABELN DER FOTOGRAFIE

Als Inkunablen werden nicht nur die Wiegendrucke, also alle bis 1500 mit beweglichen Lettern gedruckten Bücher und Einzelblätter bezeichnet, sondern auch die „Erstlinge anderer graphischer Künste“ wie es im Lexikon der Kunst (Leipzig 1991) heißt. In der Fotogeschichte nennt man in diesem Sinne die frühesten Zeugnisse des Mediums Inkunablen. Wobei, weil es „die“ Fotografie als ein einziges chemotechnisches Verfahren vor der Ära der Industrialisierung des Mediums nicht gibt, der Begriff sich nicht einzig auf die in der Frühzeit der Fotografie, ihren ersten dreißig Jahren entstandenen Fotografien allein beziehen läßt, sondern auch auf Fotografien, die zum ersten Mal neue Verwendungsweisen bzw. Einsätze des Mediums zeigen.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die Studierenden mit etwas wie einem Bilderkanon der Fotogeschichte vertraut zu machen, dessen einzelne Bilder allerdings nicht im Sinne von Meisterwerken präsentiert, sondern die historisch und diskursiv verankert werden sollen.

Wesentlicher Bestandteil der LV ist die Arbeit in fotografischen Sammlungen (Museum Folkwang und Museum Ludwig – Köln), durch die die Kenntnis der fotografischen Verfahren und Bildwelten der Frühzeit erst geschärft werden kann.

Leitung: Prof. Dr. Herta Wolf

Datum: Grundstudium dreistündig, Mittwoch von 10:00 bis 13:00 c.t.

Ort: R11 V01 G 64

 

Universität Duisburg-Essen, Geschichte und Theorie der Fotografie, FB 4

Vorlesung: DER FOTOGRAF UND SEINE KAMERA. Zur Geschichte eines Dispositivs

Eigentlich könnte das Dispositiv „Der Fotograf und seine Kamera“ auch unter das Vorstellungsfeld „Das Auge und der Apparat“ – wie der Titel der ersten, sehr erfolgreichen Ausstellung der Fotosammlung der Albertina in Wien hieß - subsumiert werden. Sind wir in der Geschichtsschreibung der Fotografie doch immer wieder und das seit den Anfängen von Fotografie und Fotografiegeschichtsschreibung mit der Gleichsetzung von Auge und Kamera oder von Auge und Fotobild (bei Nièpce etwa) konfrontiert. Gerade letzteres macht die instrumentelle Verankerung des Mediums deutlich, die besagt, daß das was ich durch und vermittels der die Außenwelt scheinbar nicht kodierenden Kamera sehe, dem gleichzusetzen ist, was ich vermittels meiner Augen wahrnehmen kann.

In der Vorlesung geht es einerseits um eine Dekonstruktion des Mythos, daß Auge und Apparat in der Fotografie eine außergewöhnliche Beziehung unterhalten. Andererseits wird der Geschichte dieser Metapher nachgegangen, die – was vielleicht gar nicht so erstaunlich ist – auf der Geschichte optischer Instrumente selbst beruht. Diese macht deutlich, daß das Beziehungsgeflecht Fotograf und Kamera dem von Beobachter und seinem Instrument entspricht bzw. aus diesem resultiert. Gerade im Zuge der Diskussion um die Veränderungen der Fotografie durch den Einsatz digitaler Techniken ist der Rekurs auf das zentrale Dispositiv der Fotografie und den Fotografen von Interesse.

Leitung: Prof. Dr. Herta Wolf

Datum: Freitag 14:00 bis 16:00 c.t.

Ort: R11 T00 D05

 

www.uni-greifswald.de/%7Ekunst/vvz.html#kg

Universität Greifswald, Institut für Kunstgeschichte

VORLESUNG: DIE GESCHICHTE DER FOTOGRAFIE III, 1945 bis 1960er Jahre

Im dritten Teil der Lehrveranstaltung werden die Situation der Photographie unmittelbar nach Kriegsende wie auch die internationale Bildberichterstattung im Spannungsverhältnis der politischen Nachkriegsentwicklung vorgestellt.

Leitung: Prof. Dr. Bernfried Lichtnau

Datum: mittwochs, 8:00 -10:00 Uhr

Ort:Seminarraum, Arndtstr. 9

Adresse: Bereich Kunstgeschichte, Arndtstrasse 9, 17489 Greifswald, Tel.: 03834/ 863251, Fax: 03834/ 863258, e-mail: stein (at) uni-greifswald.de

 

www.uni-stuttgart.de/kg1/ss04salle.htm#sa4

Universität Stuttgart, Institut für Kunstgeschichte

Seminar: KUNSTPHOTOGRAPHIE - eine internationale Bewegung um 1900

In dem Seminar geht es um die Kunstphotographie-Bewegung zwischen etwa 1890 und dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, die dem Makel einer bloß abbildenden Darstellung durch aufwändige Verfahren zu entkommen suchte: durch weichzeichnende Objektive ebenso, wie aufwendige Ver- und Bearbeitung in der Dunkelkammer, kostbare Aufmachung und Rahmung sowie Präsentation in eigens organisierten Ausstellungen. Das Seminar wird sich nicht nur mit der Bewegung und deren Protagonisten selbst, sondern auch mit dem zeitgenössischem Umfeld beschäftigen. Die Besinnung auf das Künstlerische im Alltag verbindet die Kunstphotographie mit der englischen arts & crafts Bewegung, das gesellschaftliche Ansehen, das sie sich erwirbt, macht sie zu einem Anziehungspunkt für das internationale Dandytum, mit ihrem Rückgriff auf den Symbolismus ist sie Teil des Jugendstils usw.

Leitung: Dr. Dr. Rolf H. Krauss

Datum: montags, 11:30 - 13:00 Uhr

Ort: Raum 17.99

Adresse: Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17/10B, 70174 Stuttgart, Tel.: 0711/121-3561, Fax: 0711/121-3556, e-mail: heisler (at) kg1.sowi.uni-stuttgart.de

 

Österreich

 

www.sbg.ac.at/kug/main.html

Universität Salzburg, Institut für Kunstgeschichte

Vorlesung: ZEITGENÖSSISCHE PHOTOGRAPHIE von 1970 bis heute

Dozent: Schor

Zeit: montags 15-17:00 Uhr

Ort: HS Institut für Kunstgeschichte, Residenzplatz 9, Eingang Kapitelgasse 5, 5020 Salzburg, Österreich, Tel.: 0043 (0) 662/ 8044-4600, Fax: 0043 (0) 662/ 8044-617, e-mail: anna.abele (at) sbg.ac.at

 

www.univie.ac.at/kunstgeschichte-institut/

Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte

Übung: PHOTOGRAPHIE VOR ORIGINALEN (in der Albertina)

Dozent: Monika Drechsler-Faber

Zeit: dienstags 10:00-11:30

Ort: Albertina

Anmeldung am 5.3.2004, 10:00 Uhr im Seminarraum 1

Beschränkte Teilnehmerzahl, max. 20

Adresse: Institut für Kunstgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 9, Tel: (01)

4277 41401; Fax: (01) 4277 9414

 

Schweiz

 

www.unizh.ch/VVZV2/phil/ENTRY031.html

Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut

Übung: HANS FINSLER UND DIE SCHWEIZER MODERNE

Diese Übung beschäftigt sich mit Architektur- und Sachfotografie im Kontext zeitgenössischer Gestaltung der 30er bis 50er Jahre.

Dozent: Thilo Koenig

Zeit: freitags 14-18: 00 Uhr, alle 14 Tage

Ort: RAK-E-6

Adresse: Kunsthistorisches Institut, Rämisstraße 73, 8006 Zürich, Tel.: 0041 01 634 28 31, Fax: 0041 01 634 49 14


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