Aktuelle Veranstaltungen (Vorträge, Gespräche, Filme etc.)
- aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen können wir auf dieser Seite nur eine Auswahl an Photoveranstaltungen bieten –
Aktuelle Ausstellungen bzw. Festivals entnehmen Sie bitte den Seiten „Ausstellungsorte“ bzw. „Festivals“
25. September 2008, 18.30 Uhr / MÜNCHEN Photography speaks - Filme von und über Fotografinnen Pinakothek der Moderne Barer Str. 40 Cindy Sherman Sophie Calle, Valie Export. Dokumentation. Anlässlich der Ausstellung "Female Trouble. Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen". Eintritt 3 Euro
9. Oktober 2008, 19.00 Uhr / MÜNCHEN
Künstlergespräch mit Eva Leitolf anlässlich der Ausstellung Deutsche Bilder - eine Spurensuche Pinakothek der Moderne
10. Oktober 2008, 18.30 Uhr / MÜNCHEN Vortrag Elisabeth Bronfen. Professorin und Autorin Universität Zürich. So sind sie gewesen. Inszenierte Weiblichlichkeit in den Bildern von Fotografinnen Pinakothek der Moderne Barer Str. 40 Anlässlich der Ausstellung "Female Trouble. Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen". Eintritt 3 Euro
23. Oktober 2008, 18.30 Uhr / MÜNCHEN Photography speaks - Filme von und über Fotografinnen Pinakothek der Moderne Barer Str. 40 Nan Goldin. I'll be your mirror. Anlässlich der Ausstellung "Female Trouble. Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen". Eintritt 3 Euro
25. Oktober 2008, 15.00 Uhr / DRESDEN Wolfgang Hesse: Die Eroberung der beobachtenden Maschinen. „Arbeiterfotografie“ am Beginn der Medienmoderne. Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr. Die Entwicklung des Internet hat Amateuren die Möglichkeit gegeben, nicht nur als Bildkonsumenten sondern auch als Bildproduzenten jederzeit und an jedem Ort präsent zu sein. Diese Tatsache wirkt auch auf die Betrachtung historischer Phänomene zurück. So erhält die Praxis der „Arbeiterfotografen“ im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts neue mediengeschichtliche Dimensionen im Spagat privaten Knipsertums und der Hoffnung auf größtmögliche politische Wirkung ihrer Aufnahmen in Illustrierten wie der „Arbeiter Illustrierten-Zeitung“ (KPD) oder von „Volk und Zeit“ (SPD).
29. November 2008, 15. 00 Uhr / DRESDEN Dr. Andreas Krase, Dr. Helmut Lindner: Führung im Ernemann-Schaudepot und Konzeption der Technischen Sammlungen als Medienmuseum – Stand und Perspektiven. Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3 Im Zusammenhang mit ihrer neuen Dauerausstellung und der Tagung „Bilder Maschinen“ vom Sommer 2007 konnten die Technischen Sammlungen Dresden Anfang 2008 von Peter Göllner (Düren) dessen bedeutende Sammlung mit Kameras und Druckschriften der Firma Heinrich Ernemann erwerben. Anschließend an die Führung erläutert die Leitung des Museums den Stand der konzeptionellen Überlegungen für die Weiterentwicklung der Technischen Sammlungen zu einem Medienmuseum mit Apparaturen für das Schreiben, Lesen, Sehen und Hören als wesentlichen Elementen einer Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt diese zur Diskussion.
31. Januar 2009, 15.00 Uhr / DRESDEN Vortrag Friedrich Tietjen (HGB Leipzig): Wahr und Ware: Zur Wirtschaftsgeschichte der Photographie im 19. Jahrhundert. Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3 Die Geschichte der Photographie ist auch die ihrer Ökonomie – mit einigem Recht lässt sich behaupten, dass die Photographie überhaupt erst mit ihrem Eintritt in die Sphären der Wirtschaft beginnt. Vor einem solchen Hintergrund verliert sich der Eindruck, dass ihre weitere Entwicklung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Abfolge von Fortschritten hin zu immer besseren Bildern gewesen sei – in der Tat handelt es sich um ihre Anpassung an die industrielle Produktion, mit der dann der Massenmarkt der Knipserinnen und Knipser und der Zeitungen erschlossen werden konnte. Anhand von einzelnen Stationen wird der Vortrag versuchen, einige der Verknüpfungen von Photographie- und Wirtschaftgeschichte nachzuzeichnen.
28. Februar 2009, 15.00 Uhr / DRESDEN
Anja Nadine Werner: Zwischen Selbstbefragung und Kommerzialisierung – Selbstbildnisse angewandt arbeitender Photographen.
Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.) Die Modephotographie, die als kommerzielle Gebrauchskunst lange kaum Beachtung erfuhr, ist heute als eigenständige Kunstform anerkannt. Vor diesem Hintergrund analysiert die Dissertation der Referentin, wie sich das Selbstverständnis angewandt arbeitender Photographen gewandelt hat. Gegenstand der Untersuchung sind Selbstinszenierungen Erwin Blumenfelds (1897-1969), Helmut Newtons (1920-2004) und Wolfgang Tillmans (*1968). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.
28. März 2009, 15.00 UHR / DRESDEN Dipl. Ing. Kristof Seidl: Pentacon Six Objektive – optische Aschenbecher oder Hochleistungsobjektive? Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3
Bis 1990 wurden von Carl Zeiss Jena und dem VEB Feinoptisches Werk Görlitz (vormals Meyer Optik) Aufnahmeobjektive für die Mittelformatkamera „Pentacon Six“ in einem Brennweitenbereich von 50 mm bis 1000 mm produziert. Die „Pentacon Six“ ist bis heute ein preisgünstiger Einstieg ins Mittelformat. So wie über die Kamera gehen die Meinungen auch bei den Objektiven weit auseinander – in Internetforen ist zwischen „Scherben“ und „unglaublicher“ Abbildungsleistung alles zu finden. Nun wurden erneut Brennweite, Bildfeldwölbung, Vignettierung, relative Öffnung, spektrale Transmission und Verzeichnung bestimmt. Anhand von Beispielbildern wird versucht, die Messergebnisse zu interpretieren, Abbildungsfehlern zuzuordnen und diese in der eigenen photographischen Praxis positiv zu verwenden.
18. April 2009, 15.00 Uhr /DRESDEN Ernst Hirsch: Dresden von oben. Luftaufnahmen mit Werner Hahns Kamera.
Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3 Der Kameramann, Film- und Photosammler Ernst Hirsch besitzt aus dem Nachlass des Fotografen Walter Hahn (1889 – 1969) dessen Luftbildkamera, ein Produkt der Ernemann-AG aus dem Jahr 1914. Hiermit hatte Hahn seit den 1920er Jahren auch zahlreiche Ansichten Dresdens von oben aufgenommen. Während diese Diapositive im Stadtarchiv Dresden aufbewahrt sind, besitzt die Deutsche Fotothek etwa 15.000 seiner Glasnegative. Nun, über 60 Jahre später, haben der Flieger und Fotograf Peter Schubert und Ernst Hirsch eine neue Befliegung begonnen, um auf Planfilm im Format 13 x 18 den heutigen Zustand der Stadt aus den historischen Perspektiven zu dokumentieren und zum Vergleich einzuladen.

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