23. bis 25. Oktober 2008, München

After One Hundred Years:
The 1910 Exhibition "Meiterwerke Muhammedanischer Kunst" Reconsidered

The exhibition "Meisterwerke muhammedanischer Kunst" held in Munich in 1910 was one of the most comprehensive and most important exhibitions on Islamic Art in Europe. The impetus that propelled it was given by the Prince Regent of Bavaria, Luitpold. His interest in displaying the superb Persian carpets of the treasury of the House of Wittelsbach in Munich ended up in the mammoth show of 1910 with 3.600 artefacts. The director of the exhibition committee, Hugo von Tschudi, and the academic experts involved in forming the concept and its realisation - among them Friedrich Sarre, Ernst Kühnel, Max von Berchem, F.R. Martin, and Ernst Dietz - aimed at endowing Islamic art "a place equal to that of other cultural periods". It is generally accepted that this exhibition gave a new impulse to the reception of Islamic bart in the West and was therefore a turning point in the so-far orientalist‹ view of and romantic passion for Muslim art and culture.

 

 

9. Oktober 2008, 18:00 Uhr, Berlin, Kunstgewebemuseum

Vortragsreihe zur Ausstellung "Der Kenner im Museum: Max J. Friedländer (1867-1958)"

Suzanne Laemers

Friedländers holländische Jahre und das Archiv eines Kunsthistorikers

 

 

25. September 2008, 18:00 Uhr, Berlin, Kunstgewebemuseum

Vortragsreihe zur Ausstellung "Der Kenner im Museum: Max J. Friedländer (1867-1958)":

Till-Holger Borchert

Von Intuition zur Institution. Max J. Friedländer und die gedankliche Fixierung der Kennerschaft

 

 

18. bis 20. September 2008, Poznań

Eduard und Athanasius Raczyński
Persönlichkeiten – Werke – Bekenntnisse – Epoche

Die Forschung zum Leben und Wirken der Brüder Raczyñski ist nach wie  vor fragmentarisch und teilt sich bisher in zwei separate Stränge. Es  ist das Anliegen der Konferenz, die Biografien beider Brüder einander  anzunähern und sie miteinander zu konfrontieren. Im Zentrum stehen die Aktivitäten beider Brüder auf dem Gebiet des  Mäzenatentums, so die Tätigkeit Eduards als Verleger sowie als  Initiator kultureller Stiftungen und Nationaldenkmäler und das Schaffen Athanasius' als Kunsthistoriker, Sammler, Galeriegründer und Inspirator für Künstler. Beiträge, die die politische und diplomatische Tätigkeit Eduards und Athanasius'  thematisieren, werden ebenso erwartet. (aus dem CFP)

 

  

11. September 2008, 18:00 Uhr, Berlin, Kunstgewebemuseum

Vortragsreihe zur Ausstellung "Der Kenner im Museum: Max J. Friedländer (1867-1958)":

Dagmar Korbacher

Das Gesicht des Landes. Max J. Friedländers Bemerkungen zur Landschaft in der Malerei

 

 

31. Juli 2008, 18:00 Uhr, Berlin, Kunstgewebemuseum

Vortragsreihe zur Ausstellung "Der Kenner im Museum: Max J. Friedländer (1867-1958)":

Irene Geismeier

Genau genommen, habe ich überhaupt nur einen Entschluß im Leben gefaßt, den, Kunsthistoriker zu werden.

 

 

25. Juni 2008, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

Vortragsreihe "Zu Geschichte und Rezeption der deutschen Kunstgeschichte"

Evonne Levy, Toronto

Heinrich Woelfflin's Baroque: the Political Unconscious of early Formalism

 

 

13. Juni 2008, Warburg Institute Archive Seminar, London

A COLLOQUIUM TO MARK THE 60TH ANNIVERSARY OF FRITZ SAXL'S DEATH

Organised by Claudia Wedepohl

Vorträge:

2.15 p.m. Dorothea McEwan (London): Saxl and Boll

2.45 p.m. Rembrandt Duits (London): Reading the Stars of the Renaissance. Saxl and Astrology

3.15 p.m. Karin Hellwig (Munich): Fritz Saxl's approach to Spanish art: Velázquez and El Greco

4.00 p.m. Tea

4.30 p.m. Rainer Donandt (Hamburg): 'Eine Compagnie-Firma': remarks on the collaboration between Fritz Saxl and Erwin Panofsky during their Hamburg years

5.00 p.m. Thomas Meyer (Leipzig): German Jewish interpreters of the Renaissance: Fritz Saxl, Ernst Cassirer, Erwin Panofsky and Hans Baron

6.00 p.m. Wine Reception

Admission is free but advance registration is recommended. contact Elizabeth Witchell at the Warburg Institute. Elizabeth.Witchell AT sas.ac.uk

 

 

13. und 14. Juni 2008, UB Marburg

Wissenschaft zwischen Ost und West.
Der Kunsthistoriker Richard Hamann als Grenzgänger

Richard Hamann (1879-1961), Kunsthistoriker und Begründer des Bildarchivs Foto Marburg, übernahm 1947 neben seiner Marburger Professur auch eine Gastprofessur (ab 1948 Lehrstuhlvertretung) an der Humboldt-Universität in Berlin, bis er dort – gegen seinen Willen – 1958 entlassen wurde. Leiter der Arbeitsstelle für Kunstgeschichte bei der Berliner Akademie der Wissenschaften blieb er bis zu seinem Tod im Jahr 1961.
Die Tagung "Wissenschaft zwischen Ost und West" beleuchtet die ungewöhnliche Doppelfunktion dieses Kunsthistorikers, der sich privat und öffentlich als Bewahrer der deutschen Einheit zu profilieren versuchte. Reichhaltige, bislang kaum bekannte Quellen zu diesem Thema bietet der Nachlass Richard Hamanns in der Universitätsbibliothek Marburg, der jetzt mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erschlossen werden konnte.

 

 

18. Juni 2008:

Ute Engel, Mainz

Der bayerische Barock als Konstrukt der deutschen Kunstgeschichte, 1850-1950

Bayerischer Barock oder bayerisches Rokoko: Unter verschiedenen Begriffen wird die Kunst des 18. Jahrhunderts in Bayern bis heute subsumiert. Lange außerhalb Bayerns kaum bekannt, begann die Erforschung des bayerischen Barocks erst in den 1890er Jahren. Schon ab den 1850er Jahren wurden seine Volkstümlichkeit und Verbundenheit mit einem bäuerlichen, ländlichen Wesen betont. Daraus entwickelte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Interpretation der barocken Kunst in Bayern als Ausdruck des bayerischen Stammescharakters, angeblich geprägt von Lebensfreude, Natürlichkeit, Phantasie und Frömmigkeit. Ausländische Künstler seien in Bayern „eingedeutscht“ worden – ein Thema, das in der NS-Zeit seinen Höhepunkt hatte. Die Vorstellung, dass der internationale Barock im bayerischen Rokoko seinen Gipfel erreichte, wurde jedoch schon in den 1920er Jahren formuliert. Im ‚Dritten Reich’ schwelgte man in mystisch aufgeladenen Raum-Licht-Interpretationen. Die Nachkriegszeit sah im bayerischen Barock dann ein Vorbild gesellschaftlicher Ordnung und einer zu erneuernden Religiosität. Den Verlauf dieses Forschungsdiskurses zwischen ca. 1850 und 1950 will der Vortrag vorstellen und bis heute prominente Autoren wie Adolf Feulner, Hugo Schnell oder Norbert Lieb in ihrem historischen Kontext verorten.

 

 

5.-7. Juni 2008, Univ. Jena

Gebrochene Wissenschaftskulturen.
Selbstverständnis und Praxis deutscher Universitäten im 20. Jahrhundert

Die Konferenz thematisiert die ebenso dynamische wie kontrastreiche, spannungs- und konfliktgeladene deutsche Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Dabei fungiert die Frage nach akademischer Praxis und Rhetorik in epochenspezifischer wie zäsurübergreifender Perspektive gleichsam als "Roter Faden". Dieses Bezugs- und Spannungsfeld wird in den ersten drei Sektionen der Konferenz unter den Bedingungen des späten Kaiserreiches, des ersten und des zweiten Weltkrieges, der Weimarer Demokratie, des Nationalsozialismus und deutsch-deutscher Bezugs- und Teilungsgeschichte behandelt. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei die Frage nach Wissenschaftsbedarf und -einsatz, Wissenschaftsverständnis, Eigeninteressen und Aktivität universitärer Eliten. Eine vierte Sektion und eine abschließende Podiumsdiskussion schlagen in international vergleichender, aktueller und historisch rückblickender Perspektive die Brücke zu Lage, Aussicht und Jubiläumskultur deutscher Universitäten in der Gegenwart.

 

 

2.-7. Juni 2008, ZfL Berlin

Figurations of Knowledge
5th Biannual European Conference of the
Society for Literature, Science, and the Arts (SLSA)

Recent and current research in Science Studies has devoted increasing attention to semantic transfers, translations, and changes of register between forms of knowledge. In terms of studying the relationship between literature, science, and the arts, this implies a general reinterpretation of how scientific knowledge affects literature and the arts or how it is represented in them. For the 'and' linking established oppositional pairs such as 'art and science,' 'literature and science,' or else 'sciences and humanities' ultimately presumes a homogeneous situation on both respective sides. It is only under this precondition that the clear dichotomies between knowledge cultures can be formed which are so powerful within the system of modern science. Yet the arts—as well as the historical and hermeneutic disciplines—have always worked empirically, and the sciences have long dealt with questions calling for the interpretative capacity of the humanities or the creative potential of the arts: questions such as those about free will or consciousness.

 

 

30. Januar - 4. Juni 2008, Kunsthistorisches Institut, Florenz

Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte 

Vortragsreihe der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, 2008

Im Rückblick auf ihre Gründungsgeschichte veranstaltet die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz eine Vortragsreihe über die Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte. Die Vorträge behandeln die Entstehung der Fotografie und ihren Wettbewerb mit anderen Medien, die Auswirkung fototechnischer Entwicklungen auf kunsthistorische Methoden sowie die Verheißung einer neuen Objektivität, wie man sie sich von der dokumentarischen Fotografie versprach.

Die Vorträge:

30. Januar 2008: Peter Geimer (Zürich), Kunstgeschichte mit und ohne Farbe. Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert

6. Februar 2008: Kelley Wilder (Berlin), Photography and the Archive

5. März 2008: Pascal Griener (Neuchâtel), Photographie et gravure dans l'instrumentarium de l'historien d'art au XIXème siècle. Les enjeux de l'image scientifique

7. Mai 2008: Dorothea Peters (Berlin), „Das Schwierigste ist eben ... das, was uns das Leichteste zu sein dünkt - nämlich das Sehen“. Kunstgeschichte und Fotografie am Beispiel Giovanni Morellis (1816-1891)

4. Juni 2008 (voraussichtlich): Heinrich Dilly (Halle), Weder Grimm, noch Schmarsow, geschweige denn Wölfflin... ­ Zur jüngsten Diskussion über die Diaprojektion um 1900

Informationen: Dr. Costanza Caraffa (caraffa AT khi.fi.13.it)

 

30. und 31. Mai 2008, Kunsthistorisches Institut, Tübingen

Workshop Raum - Perspektive - Medium 

 

In dem Workshop Raum - Perspektive - Medium soll der Stellenwert,
den Panofskys Aufsatz Perspektive als symbolische Form (1927) heute noch haben kann, genauer erörtert werden, indem er nicht nur im historischen Diskurs zu Raum in den 1920er Jahren verortet, sondern auch mit aktuellen Theorien kontrastieren und anhand von Beispielen aus der Kunst den analytischen Wert problematisiert wird.

28. Mai 2008, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

Elena Filippi, Vicenza

„Die Villen des Andrea Palladio“, 1909: Fritz Burgers Monographie und ihre Wirkungsgeschichte

Dokumente im Nachlass des Münchener Kunsthistorikers Fritz Burger (1877-1916) und in Archiven im Veneto ermöglichen es, die Entstehung von Burgers bahnbrechender Palladio-Monographie zu rekonstruieren. Der Vortrag verfolgt auch die Nachwirkung des Buches in der italienischen Palladio-Forschung, die 2008 den 500. Geburtstag des „Maestro Andrea“ (1508-1580) feiert.

  

23. Mai 2008, 17.00 Uhr, Freie Universität Berlin 

Vorlesungsreihe Spanische Kunstgeschichte (FU Berlin)

Elke Werner

Carl Justi und Garcilaso de la Vega. Kulturtransfer als 
Wissenschaftsgeschichte

 

30. April 2008, Institut für Kunstgeschichte, Univ. Mainz

Feierstunde anlässlich des 100. Geburtstages von Richard Hamann-Mac Lean

 

2. bis 4. April 2008, Tate Britain and Tate Modern, London

LOCATION: the Museum, the Academy and the Studio

34th AAH Annual Conference

"Location" will focus on the shifts - historical, modern and contemporary - in the location of the museum, the artist’s studio and the academy in relation to the concepts, values and practices of art history. Location is understood to embrace physical, geographical and virtual sites, social and political ideologies; values and aesthetics, academic and practice-led relationships. (aus der Ankündigung)

Informationen: admin AT aah.org.uk  oder aah2008 AT tate.org.uk  

 

 

13. März 2008, The Wallace Collection, Hertford House, London

"Delicious Decadence". The rediscovery of French 18th-century painting in the 19th century.

Nine French and British Scholars will explore different aspects of the 'rediscovery' of French 18th-century painting in the 19th century covering the period from around 1830 to the last decades of the century.  French 18th-century art had abruptly fallen out of favour after the French Revolution.  Two generations later, collectors, critics, artists and art historians in several European countries gained a new interest in the art of Watteau, Boucher, Fragonard and their contemporaries.  Two among these early collections stand out for their quality and size: the collection of Louis La Caze in Paris, which he bequeathed to the Louvre in 1869, and the collection of the Wallace Collection, given to the British Nation in 1897. Specialists from Paris, Clermont-Ferrand, London, and Edinburgh will present their research on the rediscovery of French 18th-century paintings in France, England, Scotland and Germany during this crucial period. (Aus der Ankündigung)

 

 

11. und 12. März 2008, Dresden

280 Jahre Anton Raphael Mengs - Ein internationales Kolloquium zur Bedeutung von Anton Raphael Mengs als europäischem Künstler

Die Beiträge des Kolloquiums thematisieren ausgewählte Werke und Werkgruppen, das komplexe Verhältnis zwischen Mengs und der Dresdner Kunstwelt des 18. Jahrhunderts sowie wissenschaftsgeschichtlich die Auseinandersetzung der deutschen Kunstkritik des 19. Jahrhunderts mit Mengs’ künstlerischen und theoretischen Konzepten. (aus der Ankündigung)

 

 

5. März 2008, Kunsthistorisches Institut, Florenz

Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte 

Vortragsreihe der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, 2008

Im Rückblick auf ihre Gründungsgeschichte veranstaltet die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz eine Vortragsreihe über die Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte. Die Vorträge behandeln die Entstehung der Fotografie und ihren Wettbewerb mit anderen Medien, die Auswirkung fototechnischer Entwicklungen auf kunsthistorische Methoden sowie die Verheißung einer neuen Objektivität, wie man sie sich von der dokumentarischen Fotografie versprach.

5. März 2008: Pascal Griener (Neuchâtel), Photographie et gravure dans l'instrumentarium de l'historien d'art au XIXème siècle. Les enjeux de l'image scientifique

Informationen: Dr. Costanza Caraffa (caraffa AT khi.fi.13.it)

 

5. März 2008, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München, 18.00 h

Elisabeth Décultot, Paris:
Johann Georg Sulzer als Ästhetiker. Untersuchung zu einem kunsttheoretischen Vermittler

 

27. Februar 2008, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

Christian Scholl:

Romantik und Kunstgeschichte: Etappen einer Annäherung im 19. Jahrhundert

Der Vortrag behandelt die wissenschaftshistorischen, ästhetischen und gattungsgeschichtlichen Voraussetzungen für die Neuinterpretation romantischer Malerei am Beginn des 20. Jahrhunderts, bei der Künstler wie Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge „wiederentdeckt“ wurden. Er verfolgt die Umbrüche im Romantikbild der Kunstgeschichtsforschung zwischen 1820 und 1900 und liefert damit einen Beitrag zum Selbstverständnis dieser Disziplin in einer Zeit, in der diese sich als Wissenschaft etablierte. (aus der Ankündigung) 

 

15. bis 16. Februar 2008, Tübingen

Wissenschaft auf/zu. Zum Boom universitärer Sammlungen und Museen

Eine Veranstaltung der Museumsakademie Joanneum in Kooperation mit dem Museum der Universität Tübingen

"auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften" heißt die erste von der Wissenschaftshistorikerin Anke te Heesen und der Kunsthistorikerin Anette Michels kuratierte Ausstellung im Museum der Universität Tübingen. Uns ist sie Anlass, um über das wachsende Interesse an universitären Sammlungsbeständen und Wissenschaftsartefakten nachzudenken.
(aus der Ankündigung)

 

15. Februar 2008, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn

Treffen der

Gesellschaft zur Förderung moderner Kunsthistoriographie e. V.
  
14.30-17.30 h, Öffentlicher Teil:
1. Präsentation des Bandes
Ruth Heftrig / Olaf Peters / Barbara Schellewald (Hg.): Kunstgeschichte im 'Dritten Reich'. Theorien, Methoden, Praktiken, Berlin 2008 (Schriften zur modernen Kunsthistoriographie 1).
2. Vorstellung zukünftiger Projektanträge, Publikations- und Tagungsvorhaben.
3. Erweiterung des Schlagwortbaums der GKNS (Bereiche: Betriebssystem Kunst, Ausstellungswesen, Nachkriegszeit).

 

13. bis 17. Februar 2008, Florenz, Kunsthistorisches Institut

Die Viten Vasaris: Entstehung - Topoi - Rezeption / Le Vite di Vasari: Genesi - Topoi - Ricezione

Vor 100 Jahren publizierte Wolfgang Kallab seine epochalen Vasaristudien. Die Forschung über Vasaris Vite als einem ‚Urtext’ der Kunstgeschichte hat sich bis heute nicht erschöpft, vielmehr nahm sie gerade in den vergangenen Jahren stark zu. [...] Im Rahmen einer Tagung wurde Giorgio Vasari zuletzt vor über 30 Jahren als Künstler und Historiograph gewürdigt. Anläßlich der jüngst abgeschlossenen neuen deutschen Übersetzung des dritten Teils der ‚Vite de' più eccellenti pittori, scultori, e architettori’ wird im Februar 2008 am Kunsthistorischen Institut eine Tagung stattfinden, auf welcher aktuelle Forschungen zu Vasaris Hauptwerk exemplarisch vorgestellt und diskutiert werden sollen. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur Fragen der Entstehung der Vite und ihre Quellen, sondern auch kunsttheoretische Konzepte und zentrale Topoi in Vasaris Kunstgeschichtsschreibung. Einen Schwerpunkt wird schließlich die Rezeptionsgeschichte der Vite in und außerhalb Italiens bilden. (Aus der Ankündigung)

 

30. Januar und 6. Februar 2008, Kunsthistorisches Institut, Florenz

Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte 

Vortragsreihe der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, 2008

Im Rückblick auf ihre Gründungsgeschichte veranstaltet die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz eine Vortragsreihe über die Fotografie als Instrument und Medium der Kunstgeschichte. Die Vorträge behandeln die Entstehung der Fotografie und ihren Wettbewerb mit anderen Medien, die Auswirkung fototechnischer Entwicklungen auf kunsthistorische Methoden sowie die Verheißung einer neuen Objektivität, wie man sie sich von der dokumentarischen Fotografie versprach.

30. Januar 2008: Peter Geimer (Zürich), Kunstgeschichte mit und ohne Farbe. Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert

6. Februar 2008: Kelley Wilder (Berlin), Photography and the Archive

Informationen: Dr. Costanza Caraffa (caraffa AT khi.fi.13.it)

 

22. Januar 2008, Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut

Vortrag von Gabriele Bickendorf:

"Oculare ispezione" e una "storia dell'arte visibile"

Der Vortrag wird sich mit den Bildern der Wissenschaftsgeschichte befassen und ihrem nicht immer reibungsfreien Wechselverhältnis mit den Texten, d.h. er wird sich wissenschaftsgeschichtlich mit dem Sehen der Kunstgeschichte beschäftigen und der Frage, in welcher Form die Geschichte der Kunst in Bildern gedacht und erdacht wurde. Im Zentrum werden die bildliche Argumentationsformen der Reproduktionsgraphiken in den kunsthistorischen Schriften und das Spannungsverhältnis von historiographischen Modellen und Formen der Visualisierung stehen. 

 

17. bis 19. Januar 2008, Berlin

Der Denkraum der Besonnenheit – Formen, Motive, Materialien

Die anhaltende Aktualität von Aby Warburgs Denken begründet sich einerseits daraus, dass seine intellektuellen Unternehmungen oft auf Fragen antworten, die überhaupt erst durch gegenwärtig drängende Herausforderungen deutlich werden. Zum anderen berührt die Lesbarkeit seiner Schriften auch eine Decodierung des historischen Feldes 'um 1900', wobei die intellektuelle Topographie von Warburgs Arbeitsprojekten die konventionellen Grenzen von Disziplinen, Registern und Religionen überschreitet. Die drei folgenden Konstellationen sind Beispiele solcher Grenzüberschreitungen: Sie betreffen (1) die unauflösliche Verbindung von Logik und Magie, (2) das Verständnis des Bildes als eines belebten und (3) die Bedeutung der Lebenswissenschaften, der Warburg mit präzisen kulturwissenschaftlichen Studien begegnete. (aus der Ankündigung)

 

12. Dezember 2007, 18:00, Dresden, Stadtmuseum (Festsaal)

Vortrag von Prof. Dr. Karin von Maur (Stuttgart):

Wegbereiter der Moderne. Will Grohmann zum 120. Geburtstag

"Grohmann war ein Glücksfall für Deutschland und für die internationale künstlerische Welt" (F. Meyer, Basel).

 

 

6. bis 8. Dezember 2007, Berlin

Was ist Wissenschaft? Wissensformen der Antike und ihre Transformationen

Dritte Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs 644 „Transformationen der Antike“

Die Antike hat prägende Formen der Wissenserzeugung und Wissensorganisation hervorgebracht: Dies gilt in sozialer Hinsicht für die Konstituierung von lokalen Vereinigungen und Schulen; es gilt gleichfalls für die theoretischen Bemühungen um eine Systematisierung des Wissens in argumentativ geschlossenen Abhandlungen sowie die Etablierung der methodischen Reflexion über den Status und die Begründbarkeit von Wissen; und es gilt auch für die Verkörperungen des Wissens in der Praxis sowie für Ansätze einer experimentellen Methodik. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage nach diesen Wissensformen und ihren Transformationen. Nicht nach dem einfachen Nachweis der Rezeption antiken Wissens in späteren Kulturen wird gefragt, sondern überhaupt erst nach der Begründung und Veränderung des Komplexes von Faktoren, die zusammen Wissenschaft ausmachen. (aus der Ankündigung)

 

 

29. bis 30. November 2007, Mainz

Historische Kulturwissenschaften - Konzepte und Methoden

Seit mehr als zehn Jahren haben kulturwissenschaftliche Perspektiven sowohl in den Geisteswissenschaften wie in den Sozialwissenschaften deutlich an Bedeutung gewonnen. Es gibt jedoch keinen Konsens, welches Erklärungsproblem Kulturwissenschaften zu ihrem Gegenstand machen, mit welchen Methoden sie dies tun, welches Wissenschaftsverständnis damit verbunden ist und welcher Mehrwert dadurch erzielt wird, dass eine Disziplin kulturwissenschaftlich arbeitet. (aus der Ankündigung) 

 

 

23. bis 24. November 2007, ZfL Berlin

Wissenspopularisierung im medialen Wandel seit 1850

Anliegen der interdisziplinären Tagung ist es, Popularisierungsprozesse in unterschiedlichen historischen Konstellationen auf Ursachen und Konsequenzen medialen Wandels zu beziehen. Zeitlicher Ausgangspunkt sind die durch die "Leserevolution" nach 1800 vorbereiteten und spätestens seit 1850 einsetzenden medientechnischen Umgestaltungen populärer Wissensverbreitung: Beginnend mit der Herausbildung der illustrierten Zeitschriftenkultur haben die nachfolgende Verwendung von Fotografie, Film und Internet als Popularisierungsmedien nicht nur neue Formen und Strategien der Wissenspräsentation hervorgebracht, sondern auch die Produktionspraktiken und die Rezeption populären Wissens maßgeblich verändert. Ausgehend von dieser These wird auf der Tagung einerseits nach den diskursiven und institutionellen Bedingungen von Wissensverbreitung gefragt. Andererseits richtet sich die Aufmerksamkeit auf die medientechnischen Voraussetzungen und die mediale Verfasstheit populärer Wissensinhalte. (aus der Ankündigung)

 

 

23. November 2007, München

1947: Kunstgeschichte in München. Institutionen im Wiederaufbau. Öffentliche Tagung aus Anlass des 60jährigen Bestehens des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

Aus Anlass seines 60jährigen Bestehens veranstaltet das Zentralinstitut für Kunstgeschichte eine öffentliche Tagung zur Geschichte der staatlichen und städtischen kunsthistorischen Institutionen Münchens in den Jahren um 1947. Gemeinsame Probleme und Aufgaben waren die Entnazifizierung sowie der architektonische, strukturelle und personelle „Wiederaufbau“. Die Tagung soll das Spektrum der kunsthistorischen Einrichtungen Münchens in der spezifischen historischen Konstellation der Nachkriegsjahre herausarbeiten. (Abstract: Veranstalter)

 

 

22. und 23. November 2007, Bern

Hundert Jahre „Abstraktion und Einfühlung".Konstellationen um Wilhelm Worringers Kunstgeschichte

Am 11. Januar 1907 wurde Wilhelm Worringer mit der Schrift Abstraktion und Einfühlung an der Universität Bern promoviert. Das Buch ist die wahrscheinlich auflagenstärkste und wirkungsreichste Dissertation, die ein Kunsthistoriker je geschrieben hat. Die Anregungen gingen weit über das Fach Kunstgeschichte hinaus: Paul Klee, Wassily Kandinsky und Franz Marc haben die Schrift mit Interesse gelesen. Oft hat man deshalb Worringers Ausführungen als die Theorie des Expressionismus und der Abstraktion schlechthin bezeichnet.
Das Berner Institut für Kunstgeschichte nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen Schlüsseltext der Moderne zu würdigen. Die interdisziplinäre Tagung geht den Gründen für den Erfolg dieses Klassikers nach, fragt nach den Zusammenhängen seiner Entstehung und zeigt die Wege der Rezeption auf, die das Buch seither in Wissenschaft und Kunst genommen hat.

 

 

21. bis 25. November 2007, Budapest

How to Write Art History – National, Regional or Gobal? International Conference of the History of Art

Tagung des Comité international d'histoire de l'art

Das Kolloquium 2007 hat vor, die Möglichkeiten, lokale kunsthistorische Konstruktionen und Narrative (wenn sie noch überhaupt existieren) in größere – regionale oder internationale –Zusammenhänge zu stellen, zu untersuchen. Inwieweit ist der Begriff „nationale“ Kunstgeschichte als Geschichte von Stilen und Epochen berechtigt? Die „Geschichte“ in sich ist eine Fiktion oder mindestens eine geistige Konstruktion geworden – im Vergleich zu anderen Formen der Bearbeitung vergangener Kunst durch Datenbanken, Forschungsprojekte, Monographien, Nachschlagewerke, Ausstellungen usw. In den letzten Jahrzehnten wurden neue Methoden entwickelt, die Kunst zu erforschen: Critical Art History, Poststrukturalismus, Visual Studies, Kulturanthropologie, Bildwissenschaft etc. (Abstract aus der Ankündigung)

 

 

15. bis 17. November 2007, Basel
Zeigen. Die Rhetorik des Sichtbaren
eikones Jahrestagung
Mit der Diskussion über die Voraussetzungen und die Reichweite bildlicher Repräsentation kommt auch das Zeigen auf eine neue Weise in den Blick. Zwar gehört DEIXIS seit langem zum begrifflichen Repertoire, vor allem in der Philosophie und Rhetorik, trotzdem konnte das Zeigen die wissenschaftliche Aufmerksamkeit nicht wirklich fesseln oder gar die Rolle eines Leitbegriffes übernehmen. Im Gegenteil: Dem Zeigen haftet etwas Primitives an, eben das Handgreifliche der Gebärde oder Geste, die Hilfsfunktion eines Zeigers oder Zeichens. Im Vergleich zur Sprache oder dem Denken scheint das Zeigen als blosser Verweis weniger komplex zu sein. Erst die Erkundung des Bildes als ein selbst nicht verbales Symbolsystem erlaubt es, das Zeigen intensiver zu erforschen. Dabei tritt in den Blick, dass sein Ursprung im Felde der Sichtbarkeit liegt, dort wo ein Blick auf eine Sache trifft, die Wahrnehmung auf sich darbietende Aspekte. Das Zeigen als Lenkung der Wahrnehmung spielt an den Rändern der Evidenz. Von dort her bildet es Formen des Sichtbaren aus, die oft nicht in den Blick treten, nicht selbst zum Gegenstand werden. Diese "Rhetorik des Sichtbaren" oszilliert zwischen Zeigen und Sich-Zeigen. Das Sehen selbst ist deiktischer Natur. Die Wechselbestimmung zwischen einer eröffnenden Sicht und einer eröffneten Ansicht ist aber auch die Achse jeder ikonischen Repräsentation, handelt es sich nun um innere oder äussere Bilder, um Sprachbilder oder performative Inszenierungen bzw. um bildlich geprägte Anordnungen, wie z.B. Museumswände oder Atlanten. So lässt sich die meist verschwommene Rede von einer "Rhetorik des Bildes" unter dem Vorzeichen der Deixis rekonstruieren und auf ihre sachliche Tragweite erkunden. (Abstract: Veranstalter)

 

 

15. bis zum 17. November 2007, Köln

Aisthesis und Medium. (In-)Differenzen in der Beobachtung von Kunstkommunikation?
"Was leistet sich die Gesellschaft, indem sie sich Kunst leistet?" - So könnte man abgewandelt in Anschluss an ein eine bekannte  Formulierung des Soziologen Niklas Luhmanns fragen. Im Zentrum der interdisziplinaeren Konferenz "Aisthesis und Medium" steht die Diskussion um das Für und  Wider eines dezidiert beobachterabhängigen Standpunkts in der aktuellen Kunsttheorie und -praxis. (Abstract aus der Ankündigung)

 

 

14. bis 16. November 2007, Madrid

100 Jahre Forschungen zur mittelalterlichen Architektur in Spanien

Eine Revision der Historiographie und Methodologie zur spanischen Architektur des Mittelalters

 

 

14. bis 16. November 2007, Verona

Ekstatische Kunst – Besonnenes Wort: Denkräume der Ekphrasis in Deutschland von Wilhelm Heinse bis Aby M. Warburg

Mit Wilhelm Heinses Ardinghello-Roman beginnt für den Kulturwissenschaftler Aby M. Warburg die Reihe der „enthusiastischen“ Kunsthistoriker. In betont intermedialer Ausrichtung sollen die verschiedenen Ansätze und Traditionen der Ekphrasis in Deutschland von der Mitte des 18. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach ihrer jeweiligen Kollokation zwischen den Polen einer ekstatischen Beschreibungskunst und einer besonnenen Kunstbeschreibung befragt werden. Die historische Blickrichtung soll dabei eine doppelte sein: zum einen von Warburgs undogmatisch zu fassenden kunstwissenschaftlichen Positionen zurück auf eine mehr als hundertfünfzigjährige Entwicklung, zum anderen von dieser auf Warburgs Begriff des Denkraums und generell auf die Frage nach der Beschreibbarkeit bildender Kunst. (Abstract: Veranstalter)

 

 

7. November 2007, Dresden, TU, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft

EVONNE LEVY (University of Toronto / Kanada):
Cornelius Gurlitt’s Baroque Trilogy: Architectural History, History, and Politics

Prof. Dr. phil., Dr. theol. h.c., Dr.-Ing. E.h. Cornelius Gustav Gurlitt (1850-1938), Mitbegründer und Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten, Professor für Kunstgeschichte und für die Geschichte der Baukunst an der Technischen Hochschule Dresden (und 1915/16 auch deren Rekor), gilt als Begründer der kunsthistorischen Barockforschung und wurde damit zum Spiritus rector der sächsischen Denkmalpflege.

 

 

25. Oktober 2007, 18.00, Kunsthistorisches Institut in Florenz

Vortrag von
Gottfried Korff:

"Gerät als Vehikel". Zur Bedeutung der Dinge in Aby Warburgs Ausdrucks- und Austauschtheorie"

Öffentliche Auftaktveranstaltung der institutsinternen Arbeitstagung "Dinge im zeitlichen und kulturellen Transfer".

 

 

23. bis 24. Oktober 2007, Institut Cervantes Berlin

Kulturtransfer Spanien-Deutschland im 19. Jahrhundert

Die Tagung behandelt vorwiegend die Wechselbeziehungen zwischen Spanien und Deutschland im 19. Jahrhundert auf dem Gebiet von Architektur und Baukultur. Darunter befinden sich auch wissenschaftsgeschichtlich relevante Vorträge wie z. B. von Ignacio Henares Cuellar “Das romantische Gedankengut und die Ursprünge der Kunsthistoriographie in Spanien“. (Red.)

 

 

22. -27. Oktober 2007, Bassano del Grappa

Nona settimana di studi canoviani. "Canova e Cicognara"
Die Tagung widmet sich  Leopoldo Cicognara (1767-1834), Diplomat, Antiquar und Verfasser der Storia della scultura dal suo risorgimento in Italia, und seiner Beziehungen zu Antonio Canova. (Red)

 

 

19. und 20. Oktober 2007, Hamburger Bahnhof Berlin

Ludwig Justi (1876-1957). Symposium aus Anlass des 50. Todestages
Am 19. Oktober jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Ludwig Justi, Direktor der Berliner Nationalgalerie (1909 – 1933) und Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin (1946 – 1957). Justi hat die Berliner und die deutsche Museumsgeschichte über ein halbes Jahrhundert hinweg ebenso nachhaltig geprägt wie seine Amtsvorgänger Hugo von Tschudi und Wilhelm von Bode. Das von der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte und den Staatlichen Museen Berlin veranstaltete Kolloquium geht den vielschichtigen Aspekten von Justis Person und Wirkung vor dem Hintergrund der künstlerischen und politischen Umwälzungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach. (Abstract: Red nach Ankündigung

 

 

11. bis 14. Oktober 2007, Kunsthaus Bregenz

Über die Grenze. Vermessung einer Kulturlandschaft

Tagung des Verbands österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker und der Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz VKKS. Einzelne Vorträge behandeln auch disziplingeschichtliche Aspekte der Kunstgeschichte (Red.).

 

 

5. bis 7. Oktober 2007, Basel

Vergleichendes Sehen in den Wissenschaften des 19. Jahrhunderts

2. Workshop "Medien der Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert"

Vergleichendes Sehen ist vornehmlich als Technik kunsthistorischer, insbesondere stilkritischer Bildbetrachtung bekannt und im Zuge des aktuellen Interesses für eine Mediengeschichte der Kunstgeschichte immer wieder im Zusammenhang mit der Dia-Doppelprojektion diskutiert worden. Der Workshop ist ein Versuch, jene Verbindung von Sehen und Vergleichen, die bisher zu allererst als disziplingeschichtlicher Mosaikstein innerhalb der Kunstgeschichte Berücksichtigung fand, in einem breiter gefassten Spektrum wissenschaftlicher Diskurse und Praktiken des 19. Jahrhunderts zu verorten

Programm und Anmeldung: www.eikones.ch 

(Tagungsbericht: Christoph Schmälzle, FAZ, Nr. 247, 24.10.2007, Seite N3)

 

 

26. bis 30. September 2007, Krakau
Institut für Kunstgeschichte der Jagiellonen-Universität

Die Etablierung und Entwicklung des Faches Kunstgeschichte in Deutschland, Polen und Mitteleuropa (anlässlich des 125jährigen Gründungsjubiläums des ersten Lehrstuhls für Kunstgeschichte in Polen)
14. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger

Die weit formulierte Themenstellung zielt zunächst auf eine Untersuchung der Entwicklung des Fachs im Laufe des 19. Jahrhunderts von den amateurhaften Anfängen bis zur Ausprägung der grundlegenden Methoden der Kunstgeschichte um 1900. Der regionale Schwerpunkt der Betrachtungen liegt auf Mitteleuropa, doch werden darüber hinaus auch einflussreiche Wissenschaftszentren außerhalb dieses Raumes in den Blick genommen. Die Vertiefung der Kenntnisse über die Anfänge unserer Disziplin führt zu methodologischen Überlegungen über ihre weitere Entwicklung im Verlauf des 20. Jahrhunderts und zur Analyse der aktuellen Situation der Kunstgeschichte. (Abstract: Veranstalter)

(Tagungsbericht: Carsten Liesenberg, Universität Rostock, 18.12.2007 in HSozKult)

 

 

13. bis 15. September 2007, Paris 

Histoire de l'art du XIXe siècle (1848-1914). Bilans et perspectives.
Das internationale Kolloquium des Institut national d'histoire de l'art, Forum des jeunes chercheurs, beschäftigt sich mit einer Bestandsaufnahme der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte des Kunstsammelns, der Kunstkritik sowie der Institutionen sind dort ebenso Thema wie die Definition künstlerischer Stile und Techniken. (Abstract: Red. nach Selbstdarstellung)

 

 

24. bis 26. September 2007, Oxford 

Plaster Casts: Making, Collecting and Displaying from classical Antiquity to the Present.
Die interdisziplinäre Tagung der Oxford University widmet sich den unterschiedlichen Funktionen von Gipsabgüssen von der Antike bis zur Gegenwart. Die einzelnen Sektionen richten sich an Archäologen, Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler, Museologen sowie Sammlungskonservatoren. (Abstract: Red. nach Selbstdarstellung)

 

 

27 – 28 Juli 2007, Freiburg (DE)

Speaking Materials - Sources for the History of Archaeology


The conference “Speaking Materials” – to be held on the occasion of the European research network Archives of European Archaeology (AREA) meeting at Freiburg University – will be devoted to the concept and nature of the historical source. Archaeologists doing research into the history of archaeology have to employ historical methods and are indeed working as interdisciplinary historians, rather than as archaeologists. Excavating and collecting, as well as reading, writing and drawing are recognized as scientific practices. They contributed to the establishment of collections (which may have survived in their original state), and also produced a variety of written, printed and pictorial sources that make it possible to draw conclusions concerning the history of archaeology. Such sources, whether they date from the 20th or the 15th century, can be very elusive, and locating and investigating them requires specific skills. Moreover, precise questions have to be formulated before analysing this kind of historical evidence. (aus der Ankündigung)
 

 

14. Juli 2007, Berlin
Im Rahmen des Koloquiums Bildersturm vor 70 Jahren. Vier Jahre Forschungsstelle "Entartete Kunst"

15.15 Uhr Vortrag: Nina Kubowitsch (Berlin): Der Kunsthistoriker Werner Noack und der Deutsche Museumsbund 1930.

 

 

8. bis 15. Juli 2007, Montpellier
Knowledge, Techniques and Cultures in the 18th Century
Twelth International Enlightenment Congress

Die „International Society For Eighteenth Century Studies“ (ISECS), der Dachverband der nationalen Aufklärungsforschungsgesellschaften, lädt im Vierjahresturnus unter wechselnden thematischen Schwerpunkten zu einem internationalen Kongress ein. Der 12. Kongress nimmt mit zahlreichen Einzelsektionen die Aufklärung als Wissensgesellschaft, als Zeitalter der Enzyklopädien, Kontroversen und Debatten in den Blick: „All fields of knowledge and human activity are concerned: philosophy, literature, the fine arts, the history of science and of mentalities, political economy, demo.

 

 

6. bis 8. Juli 2007, München
Ein Theologe schreibt Kunstgeschichte
150 Jahre Joseph Braun S. J. (*31.1.1857, †8.7.1947)

Die gemeinsam von Kunsthistorischen Institut der Universität Kiel und dem  Forum der Jesuiten / München veranstaltete Tagung widmet sich dem Leben und Werk des Theologen und Kunsthistorikers Joseph Braun. Die Vielzahl und die Tragweite seiner einschlägigen wissenschaftlichen Abhandlungen, von denen etliche Handbuchcharakter besitzen und als Grundlagen- und Standardwerke gelten können, verlangen eine konstruktive Auseinandersetzung mit seiner Arbeitsweise, Fragestellung und Methodik. Ziel der interdisziplinären Veranstaltung ist es, differenziert den Blick auf eine für die Ordens-, Kunst- und Kulturgeschichte herausragende Forscherpersönlichkeit zu lenken, die als „Schnittstelle“ zwischen den Disziplinen gelten kann.  (Abstract: Red nach Tagungsankündigung)

 

 

22. und 23. Juni 2007, Halle

Ordnungen des "Wissens" – Ordnungen des Streitens.
Gelehrte Debatten des 17./18. Jahrhunderts in diskursanalytischer Perspektive

Interdisziplinäres Arbeitsgespräch veranstaltet von der DFG-Forschergruppe 529 "Die Aufklärung im Bezugsfeld neuzeitlicher Esoterik"

 

 

19. - 21. Juni 2007, American Academy in  Rome

Heilige Güter? Italien und das Sammeln religiöser Kunst, 1500-1900
Sacred Possessions? Italy and Collecting Religious Art, 1500-1900
Beni sacri? L’Italia e il collezionismo d’arte religiosa, 1500-1900

veranstaltet von der Bibliotheca Hertziana und dem Getty Research Institute in Zusammenarbeit mit der American Academy in Rome

 

 
7. bis 9. Juni 2007, Trogen
2. Trogener Bibliotheksgespräch

Heilkunst und schöne Künste im 18. Jahrhundert. Medizin - Literatur - Kunst - Wissenschaft: Interdisziplinäre Tagung vom 7. bis 9. Juni 2007, Kantonsbibliothek Trogen

In fünfzehn Vorträgen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen wird aus unterschiedlichster Perspektive die Rolle der ›philosophischen‹ bzw. ›vernünftigen‹ Ärzte für Literatur und Wissenschaften des 18. Jahrhunderts untersucht, wobei den renommierten ›Grenzgängern‹ zwischen den Kulturen (wie Haller, Zimmermann, Kästner oder Schiller) das besondere Interesse gilt. (aus der Tagungsankündigung)

 

 
6. Juni 2007, MPI f. Wissenschaftsgeschichte / Berlin

Wissen für alle! Popularisierung der Wissenschaften zwischen Belehrung, Manipulation und Aufklärung

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte lädt ein zu einem Gesprächsabend, der die Popularisierung der Wissenschaften in ihrer Geschichte und gegenwärtigen Praxis befragt. Welche Interessen oder Hoffnungen verbinden sich mit dem Unternehmen, wissenschaftliche Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln? Wer übernimmt diese Aufgabe? Welches Bild von Wissenschaftlichkeit entsteht auf diesem Weg und welche Rolle kommt dabei den Geisteswissenschaften zu? (aus der Ankündigung)

 

 
25. Mai 2007, Basel

Zeitschriften, Wissenschaften und ihr Publikum

Festkolloquium aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der „Zeitschrift für
Kunstgeschichte“

 

 

25. Mai 2007, Genova

Immagini nel tempo, tempi nell'immagine: Aby Warburg & Walter Benjamin

weitere Informationen: H-ArtHist

  

 
24. und 25. Mai 2007, MPI f. Wissenschaftsgeschichte / Berlin

Datensicherung. Schreiben und Zeichnen als Verfahren der Aufzeichnung

Arbeitstagung der Forschungsgruppe "Wissen im Entwurf"

Welche Arten von Daten werden durch den Vorgang der Aufzeichnung gewonnen? In welchem Verhältnis stehen der Gegenstand der Aufzeichnung und das aufgezeichnete Phänomen? Welchen Randbedingungen und Kalkülen wird der Untersuchungsgegenstand dabei unterstellt? Läßt sich eine ›Logik des Verfahrens‹ beschreiben? Und schließlich: Welche Umstände führen im Einzelnen dazu, daß im Forschungsprozeß »Verfahren der Hand« als primäre Formen der Aufzeichnung (gegen ebenfalls denkbare technische Aufzeichnungsverfahren) favorisiert werden? (aus der Ankündigung)

 

 
17. bis 19. Mai 2007 in Kiel

Disputatio (1200–1800)
Form, Funktion und Wirkung eines Leitmediums universitärer Wissenskultur


Tagung des Germanistischen Seminars der Univ. Kiel

Die Disputation stellt in mündlicher und schriftlicher Form ein - wenn nicht sogar das - Leitmedium des spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Universitätsbetriebs dar. Als solches wurde sie von der Universitäts- und Fachgeschichte insbesondere in den vergangenen Jahren vermehrt erkannt und durch die bibliographische Erschließung ausgewählter Gruppen gedruckter Disputationen sowie durch mehrere punktuelle Untersuchungen (etwa zur Entwicklung der Disziplinen an einzelnen Hohen Schulen, zur Organisation und Prosopographie) gewürdigt. Gerade weil sie Leitmedium ist, verdient die Disputation jedoch nicht nur als Quelle für bestimmte Fragestellungen der Universitäts-, Wissenschafts- und Sozialgeschichte ausgewertet, sondern insbesondere auch in ihrer formalen Eigenart, als literarisches Phänomen, betrachtet zu werden. (Abstract: Tagungsankündigung)

 

 
16.-18. Mai in Cortona (Italien)

L'idea di stile nella storiagrafia artistica / L'idée du style dans la
historiographie artistique

Scuola Normale Superiore, Pisa und Ecole Pratique des Hautes Etudes, Paris

 

 
11. bis 12. Mai 2007, Williamstown

The Portals of Art History

Kolloquium, Sterling and Francine Clark Art Institute
The aim is to bring together those who have been instrumental in creating the new digital gateways to information, scholarship, and resources in art history and criticism, whether in the museum, academic, or commercial worlds. We envisage two days of roundtable discussions: focused on what has been achieved by the new digital initiatives, what challenges these initiatives face, and what the future might have in store for the digital portal or gateway? What are the advantages, limits, and possibilities of on-line art history? What kinds of art history and criticism are represented on the web and what kinds are absent? What has motivated your own intervention in this field? What special role does your site/journal/initiative bring to the discipline? Where are future developments going to lie? And, how might the “webmasters” of art history’s digital age collaborate to expand the possibilities? What might “Web 2.0” do for the art history community?

 

  

2. Mai 2007, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Peter Heinrich Jahn:  Sein Schaffen ist atheoretisch, triebhaft, naiv.“ Klischees rund um den Wiener Barockarchitekten Johann Lucas von Hildebrandt

 

 
27. bis 28. April 2007, Williamstown

What is Research in the Visual Arts? Obsession, Archive, Encounter

What is research, why and how do we do it, and what place does it have in the understanding and the making of art today?  This year's Clark Conference explores these fundamental questions, both philosophical and practical, for those working with visual art.

 

 

22. bis 24. April 2007, Potsdam

Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum

Im Rahmen der Konferenz werden Vertreter verschiedener Institutionen und Disziplinen über ihre Erfahrungen im Umgang mit NS-verfolgungsbedingt
entzogenen Kulturgütern referieren und diskutieren. Dabei wird die Konferenz die aktuelle Diskussion um Restitutionsforderungen im Rahmen
der so genannten „Washingtoner Erklärung“ von 1998 aufgreifen und, unter Berücksichtigung des historischen Kontextes, verschiedene
Lösungsmöglichkeiten anregen.

www.mmz-potsdam.de

  

 

29. bis 31. März 2007, Darmstadt

Disziplinen und ihre Bilder

Visuelle Kultur hat Konjunktur: Ausgehend von der Beobachtung, dass Bildmedien nicht allein der Verbreitung und Veranschaulichung, sondern auch der Erzeugung und Veränderung von Wissen darstellen, widmen sich zurzeit zahlreiche Forschungsprojekte der erkenntnisleitenden Rolle des Visuellen. Es gehört allerdings auch längst zu den Einsichten solcher Bildwissenschaften, dass sich dieses transdisziplinäre Forschungsfeld nicht auf eine einheitliche Theorie-Grundlage stützen kann. Mit der für den 29. - 31. März 2007 anvisierten Tagung „Disziplinen und Ihre Bilder: Vom Umgang mit visuellen Medien in Fachkulturen“ an der TU Darmstadt soll dieses Dilemma als Chance genutzt werden.

Informationen: http://www.linglit.tu-darmstadt.de/ (Tagungsprogramm)

 

 

14. bis 18. März 2007, Universität Regensburg
XXIX. Deutscher Kunsthistorikertag
Sektion "Kunstliteratur im 20. Jahrhundert"
„Kunstliteratur“, nach dem von Julius von Schlosser geprägten Begriff, umfaßt historische, kritische ebenso wie theoretische Formen der schriftlichen Auseinandersetzung mit visueller Gestaltung. Als gemeinsamer Fokus steht der Begriff einer „Wissenschaft der Kunst“ im 20. Jahrhundert zur Debatte. Mit diesem Leitgedanken soll im Rahmen der Sektion einerseits der Blick nach innen gerichtet werden, auf die Frage nach der möglichen Unterscheidung jener konkurrierenden Diskurse, die zur Kunstliteratur gerechnet werden. Auf welcher Grundlage läßt sich eine „Künstlertheorie“, läßt sich „Kunstkritik“ von einer „wissenschaftlichen Theorie“ der Kunst unterscheiden? Wie gestalten sich die Diskurse sprachlich und visuell aus? Wie erscheinen die verschiedenen Formen von Kunstliteratur im Kunstbetrieb? Welchen Erkenntnisanspruch haben sie?

 

 

8. März bis 9. März 2007, Basel

Konferenz: „Visibilität des Unsichtbaren“

Macht- und Herrschaftsansprüche sowie Vorstellungen müssen kommuniziert werden, sollen sie nicht abstrakt und für die Adressaten unsichtbar bleiben. Sie bedürfen eines Mediums, das den Geltungsanspruch wahrnehmbar und verstehbar, „visibel“ macht. Die Beiträge des Workshops „Visibilität des Unsichtbaren“ werden die Strategien und Reichweiten des Sichtbarmachens von Macht und Herrschaft in der visuellen Kultur des Mittelalters thematisieren und somit dem auffallend häufigen Zusammenhang von „Visibilität“ und „Visualisierung“ nachgehen.

www.unibas.ch/histsem/

 

 

28. Februar 2007, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München
Ulrich Pfisterer: Die Sprachlosigkeit der Antiquare ­ Humanistisches Zeichnen
und die Anfänge archäologischer Dokumentation in der Renaissance

In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des
Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.

 

 

15. bis 16. Februar 2007, Bratislava

The Borders in the Art History of Central Europe
Die Grenzen in der Kunstgeschichte Mitteleuropas

International conference Organized by the Institute of Art History of the Slovak Academy of Sciences Supported by International Visegrad Fund, City Gallery Bratislava, Goethe Institut Bratislava, Cultural Institut of Hungarian Republic, Bratislava

 

 

24. bis 27. Januar 2007, Basel

Prekäre Bilder. Von Bildstörungen, Bildbrüchen und Bildschemen

Kooperationstagung der beiden Graduiertenkollegs »Bild und Wissen« und »Mediale Historiographien«

Wie lässt sich Bildgeschichte, kann man die Ausgangsfrage der gemeinsamen Tagung umreißen, als eine Geschichte von Bildunterbrechungen, Bildausfällen, Bildunschärfen, Bildverschmutzungen, Bildentrückungen oder Bildverschleierungen schreiben? Wie rücken Bilder jene Brüchigkeit, die ihnen eigen ist, in den Blick ihres Betrachters? Und was schließlich kann man über Bilder nach ihrem Verschwinden sagen, über jene Spuren und Bildphantome, die von diesem Verschwinden zeugen, und die eigenartige Bildträchtigkeit, über die diese Wiedergänger verschwundener Bilder verfügen?

http://www.eikones.ch/downloads/prekaere_bilder_tagung.pdf (CFP)

http://www.mediale-historiographien.de/STUD.html (Programm)

 

 

19. bis 20. Januar 2007, Kunsthalle Kiel

Geschmacks- und Sozialgeschichte des Kunstsammelns im Wilhelminischen Kaiserreich und in der Weimarer Republik

Die kunstwissenschaftliche Literatur zum privaten Sammlungswesen im Wilhelminischen Kaiserreich und der Weimarer Republik expandiert seit geraumer Zeit, so dass es sich lohnt, Zwischenbilanz zu ziehen und Ziele weiterer Forschungen zu definieren. Geschmacksgeschichtliche Aspekte des Kunstsammelns, die soziale Verortung des Kunstsammlers bzw. der Kunstsammlerin sowie die Interferenzen zwischen öffentlich musealer und privater Geschmackskultur stehen im Zentrum der Tagung. Sie lenkt den Blick nicht nur auf eine Periode extrem dynamischer Geschmacksentwicklungen, sondern auch auf einen schon von den Zeitgenossen stark empfundenen Epochenwechsel, dessen Auswirkungen auf das Kunstsammeln erst noch konturiert werden müssen. (Abstract: Selbstdarstellung)

 

 

25. und 26. Januar 2007 in Halle (Saale)

Aufklärung und Wissenschaft

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert hat sich immer wieder die Frage gestellt, ob Aufklärung durch Wissenschaft möglich oder aber trotz Wissenschaft nötig ist. Der im 17. Jahrhundert beginnende kumulative und später exponentiell werdende wissenschaftsinterne Fortschritt und die unaufhörlichen Reifeprozesse aller Wissenschaftsgruppen sind mit einem ebenso wachsenden Wissenschaftsenthusiasmus verbunden. Die ebenso exponentiell wachsenden technischen Tragweiten und Nutzeneffekte, die wissenschaftliche Entdeckungen und Erfindungen für das alltägliche Leben mit sich bringen, haben in außerordentlichem Maß den Optimismus gefördert, der in den entsprechenden wissenschaftlichen Forschungen die wichtigste Quelle der Aufklärung über das sieht, was für die Menschen nützlich ist. (Abstract: Selbstdarstellung)

 

 

18. Dezember 2006, Paris

Antoine Schnapper, historien d’art

Au cours de sa carrière intellectuelle, Antoine Schnapper a développé principalement quatre grands domaines de recherche, auxquels cette journée est consacrée. Dans chaque cas, il s’agit de remettre en perspective les travaux de l’historien et d’en débattre, puis de voir comment ses anciens étudiants ont assimilé, prolongé, voire transformé ses approches de l’histoire de l’art.  (Abstract: Selbstdarstellung)

 

7. bis 9. Dezember 2006, Berlin

Wissensästhetik. Wissen über die Antike in ästhetischer Vermittlung

Jahrestagung des SFB "Transformationen der Antike"

Stiftung, Tradierung und Erhalt jeglichen Wissens über die Antike sind von jeher Akte hoch-gradiger Mittelbarkeit gewesen; und dies in zweifacher Hinsicht: Einerseits konnte sich ein Wissen über die Antike als eines notwendig vergangenen und damit eo ipso absenten Gegens-tandes stets allein durch Mediation von Relikten, Texten, Zeugnissen und Traditionen konsti-tuieren. Und andererseits war die Weitergabe dieser Kenntnisse – sei es in akademisch-institutionalisierter oder populärer Form, in explizit didaktischer Absicht oder auf dem Wege eines impliziten Wissens – wiederum stets auf medien- und materialgestützte Vermittlung angewiesen. (Abstract: Selbstdarstellung)

 

2. Dezember 2006, Köln

Evolutionistische Strukturen in den Geisteswissenschaften

Studientag am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln

Der Evolutionismus wird oft als kopernikanische Wende der Naturwissenschaften bezeichnet, seine Einflüsse gehen aber weit über die Grenzen dieses Wissenschaftsbereiches hinaus. Sowohl in der Ethnologie als auch in Kunstgeschichte, Theologie, Archäologie, Philosophie, Psychologie bis hin zu den Sprachwissenschaften lassen sich in den methodischen Diskursen evolutionistische Denkmuster wiederfinden. Dabei prägen diese Modelle bis heute unser Weltbild, häufig ohne hinterfragt zu werden. (Abstract: Selbstdarstellung)

 

23. bis 25. November, Göttingen

Nach Cézanne.
100 Jahre Paul Cézanne in Künsten, Wissenschaften und Kultur

 

24. bis 25. November 2006, Deutsches Literaturarchiv Marbach

Deixis – Vom Denken mit dem Zeigefinger

Eine interdisziplinäre Tagung im Literaturmuseum der Moderne mit Ulrich Raulff, Hubert Locher, Horst Wenzel, Gottfried Boehm, Werner Oechslin u.a.

Programm: H-Germanistik

 

3. bis 4. November 2006, University of Chicago

Reinventing the Past: Antiquarianism in East Asian Art and Visual Culture

Antiquarianism has been an important element and moving force in the continuity, renewal, and reshaping of the art and cultural identity of East Asia from ancient times to the modern age. This fourth annual symposium of the Center for the Art of East Asia reexamines the phenomenon of antiquarianism by broadening the focus of study to all types of antiquarian knowledge, activities, and influences in East Asia and their impact on art and visual culture. (Abstract: Selbstdarstellung)

 

27. und 28. Oktober 2006, Forschungszentrum Europäische Aufklärung Potsdam
Kritik und Kommunikation. / Critica e comunicazione.Francesco Algarotti (1712-1764)
Ein philosophischer Hofmann im Jahrhundert der Aufklärung / Un cortigiano filosofico nell'età dell'illuminismo
Internationale Tagung. Darunter: 3. Sektion: Algarotti und die Kunst zwischen Barock und Neo-Klassizismus

 

15. bis 18. Oktober 2006, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert

Interdisziplinäre und internationale Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts. U. a. mit Tagungssektion "Ästhetik zwischen Norm und Geschichtlichkeit".

 

12. bis 14. Oktober 2006, Kunsthistorisches Institut Universität Bonn

Geschichte der Kunstgeschichte während des

Nationalsozialismus 1930-1950

Ziel der internationalen Tagung ist eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Diskussionen und des erreichten Grades der Aufarbeitung der Thematik 'Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus'. Ein Schwerpunkt der Beiträge liegt auf der institutionellen Verankerung des Faches im Bereich der Universitäten und Forschungsinstitute, aber es wird auch die Verschränkung mit den Bereichen Museum, Denkmalpflege und Kulturpolitik berücksichtigt.

 

12./13. Oktober 2006, Warburg-Haus Hamburg:

Der politische Warburg

In der Nachfolge Warburgs entstanden Denkbewegungen, die sich nicht ausdrücklich als Bildwissenschaften verstanden haben, aber vom Bild ausgegangen sind. Es handelt sich damit um eine Vorgeschichte jener Bildwissenschaft, die gegenwärtig nach ihren Begriffen sucht. Diese Begriffe können aus der Bildpraxis der jüngstvergangenen Geistesgeschichte destilliert werden.

Tagungsbericht von Steffen Dengler auf H-ArtHist

 

5. bis 7. Oktober 2006, Warburg-Haus Hamburg
The Art Historical Canon and Its Functions
A Workshop of the European Science Foundation Network
"Discourses of the Visible - National and International Perspectives"

Programm: H-Arthist

 

28. September bis 1. Oktober 2006, Braunschweig

Kultur der Wissenschaften - Wissenschaften in der Kultur

Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik (DGGMNT) und der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG)

 

22. September 2006, "Forum" eikones Basel

Medien der Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert
Workshop

In Zusammenarbeit mit dem kunsthistorischen Seminar der Universität Basel startet der "NFS Bildkritik. Macht und Bedeutung der Bilder" mit diesem Workshop eine Veranstaltungsreihe zur Frage der kunsthistorischen und kunstpublizistischen Wahrnehmung und Verwendung von Medien im 19. Jahrhundert.
Die Verbindung von Disziplingeschichte und Mediengeschichte der Kunstgeschichte ist seit einer Generation zu einem gängigen Argumentationsmuster geworden. Nicht selten wird dieser Zusammenhang allerdings auf die Feststellung eines wechselseitigen Bedingungsverhältnisses zwischen Geschichte der Medien und Geschichte der Kunstgeschichte reduziert. Die Workshops wollen den Versuch unternehmen, in der Diskussion Fragestellungen zu vertiefen, die den konkreten Umgang mit Bildern in den zur Verfügung stehenden Medien im Formierungsprozess der Disziplin in den Blick rücken. (Abstract: Veranstalter)

 

Vortragsreihe September 2006, Bode-Museum Berlin

Museumsinszenierungen gestern und heute

Eine Vortragsreihe anlässlich der Wiedereröffnung des Bode-Museums

Das Bode-Museum - ehemals Kaiser-Friedrich-Museum - wird im Oktober 2006 mit der Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder eröffnet. Als Wegbereiter seiner Eröffnung widmet sich die Vortragsreihe "Museumsinszenierungen gestern und heute" in der Basilika des Museums unterschiedlichen Facetten der Museumsinszenierung.

 

13. / 14. Juli 2006 München

"Die Kunst für Alle" (1885-1944)

Zur Kunstpublizistik vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

Ein Symposium des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und Haus der Kunst zu der Ausstellung "Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle" in München

 

29. / 30. Juni 2006 Stuttgart

Nutzen und Nachteil der Zeitgenossenschaft.

Zum Paradox einer Historisierung der Gegenwartskunst

Universität Stuttgart

 

19.-21. Mai 2006 Göttingen

Konzert und Konkurrenz:

Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert

Interdisziplinäres Rundgespräch der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

27.-29. April 2006 Paris

Heinrich Heine und die Kunstkritik seiner Zeit

Internationales und interdisziplinäres Kolloquium am Deutschen Forum für Kunstgeschichte

 

17. / 18. Februar 2006 München

Spanien und Deutschland: Kulturtransfer im 19. Jahrhundert

Internationale Fachtagung mit wissenschaftsgeschichtlichen Teilbereichen veranstaltet vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, der Carl Justi-Vereinigung e.V. und dem Instituto Cervantes, München

Tagungsbericht online:

http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2006/038-06.pdf