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RETROSPECTION IN THE ART AND ARCHITECTURE OF ROMANESQUE EUROPE

BRITISH ARCHAEOLOGICAL ASSOCIATION

 

Friday 9th April - Sunday 11th April 2010

 

 
The British Archaeological Association is organising the first of what we hope will become a bienniel series of conferences around Europe concerned with the art and architecture of the 11th and 12th Centuries. The conference, Romanesque and the Past: Retrospection in the Art and Architecture of Romanesque Europe, aims to examine how and why a concern for the past manifested itself in the art and architecture of the Latin Church during the Romanesque period. This took many forms, from the casual, even careless, reuse of Antique material, to a specific desire to re-present or emulate earlier objects or buildings. The papers at the conference are therefore concerned with the revival of classical or earlier medieval forms, spolia, selective quotation, archaism, and the construction of histories. For certain institutions the past was the future in more than a theological or universal sense - it was a concern for immediate and local reasons. On a more mundane level Roman and early medieval forms, particularly ornamental and geometric forms, were used in new combinations in the 11th and 12th centuries. The manner and reasons whereby particular forms are selected can throw light on how a local sense of Romanitas intersects with a sense of Romanitas elsewhere. Is what passes for the past in Romanesque Ireland or Hungary very different from the past as viewed from southern Italy?  

 

Speakers include: Elizabeth Valdez del Alamo, Stephan Albrecht, Claude Andrault-Schmitt, Laurence Cabrero-Ravel, Mañuel Castiñeiras, Quitterie Cazes, Lucy Donkin, Peter Fergusson, Eric Fernie, Richard Gem, Sandy Heslop, Deborah Kahn, Kai Kappel, Beatrice Kitzinger, Gerhard Lutz, John McNeill, David Park, Daniel Prigent, Conrad Rudolph, Barrie Singleton, Roger Stalley, Neil Stratford, Bela Szakacs, Hanna Vorholt and Andrea Worm.  

 

A second conference is to be held in Spring, 2012 in Palermo, concerned with Romanesque and the Eastern Mediterranean.  

 

LECTURE THEATRES, LUNCHES AND RECEPTIONS

The conference will open at 10.00 on the Friday, with lectures in the Sackler Centre auditorium at the Victoria & Albert Museum. Lectures on Saturday and Sunday will be in the Kenneth Clark Lecture Theatre at the Courtauld Institute. Lunch will be provided on the Friday and Sunday, and there will be drinks receptions on the Saturday and Sunday. More information will be provided in the Joining Instructions sent out to registered delegates in February.    

 

SCHOLARSHIPS

A limited number of scholarships for students are available to cover the cost of the conference. Please apply by 31 October 2009, attaching a short CV along with the name and contact details of one referee. Applications should be sent to either of the conference convenors; jsmcneill@btinternet.com or rplant62@hotmail.com    

 

The conference welcomes professional and amateur enthusiasts equally.

 

 

 


Augenmaß und Zirkelschlag

Europäische Architektur- und Ingenieurzeichnungen seit 1500

 

Sächsische Landesbibliothek Dresden, Kunsthistorisches Institut der Universität Köln, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

 

Dresden, 25. – 26. September 2009

 

 

Die Zeichnung gilt zu Recht als klassisches Leitmedium der Architekten und Ingenieure: Von der Skizze bis zum Plansatz, von der Bauaufnahme bis hin zur Darstellung rein imaginärer Objekte materialisiert die Zeichnung nicht nur den architektonischen und technischen Entwurf, sondern bildet zugleich die deutliche mediale Spur vielfältiger Reflexionsprozesse. Mit dem Beginn der Neuzeit erlangte die Architektur- und Ingenieurzeichnung als Entwurfswerkzeug, Wissensträger und Kommunikationsmittel grundlegend neue Bedeutung. Neue Verfahrensweisen in Architektur und Ingenieurwesen stehen hierbei in engstem Zusammenhang mit der sich kontinuierlich erweiternden Spannweite der darstellerischen Techniken – von der altbewährten Handzeichnung bis hin zum digitalen Entwurf.

 

Zur Zeit gewinnt die Beschreibung von Entwurfsprozessen und Darstellungstechniken aus dem integrativen Blickwinkel bildwissenschaftlicher und medialer Ansätze der Kunst- und Technikgeschichte zusätzlich an Schärfe. Zugleich rücken diese oft ignorierten, aber vielfältigen Bezüge zwischen den in der frühen Neuzeit nicht zu trennenden Professionen von Architekt und Ingenieur in ein neues Licht. Die Tagung will in einem europäischen Rahmen sowohl die Zeichnung als Medium eigener Entwicklung und darstellerischer Logik erkunden, als auch den konkreten historischen Zusammenhang von Architektur- und Ingenieurzeichnungen und der jeweiligen Praxis ihrer Zieldisziplinen in den Blick nehmen. Außerdem widmet sie sich der Überlieferung derartiger Bestände und fragt nach den Strategien der Erschließung und Visualisierung im digitalen Zeitalter.

 

Ort: SLUB Dresden, Vortragssaal

 

Tagungsprogramm zum Download

 

Aktuelles: http://technikgeschichte.slub-dresden.de/tagungen/

 

Anmeldungen bitte per Email an: email (at) stephan-hoppe.de

oder marc.rohrmueller (at) slub-dresden.de

 

marc.rohrmueller (at) slub-dresden.de

 


 

 

 

"Ein lebendiges Memento für alle Zeiten" - Moderne Kirchen als Erinnerungsräume und Gedächtnisorte 

 

Erbacher Hof - Akademie des Bistums Mainz in Kooperation mit dem Institut für
Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

(Prof. Dr. P. Reifenberg, Dr. F. Janson, Prof. Dr. M. Müller, PD Dr. K. Kappel)

 

Freitag, 15. Mai 2009, ab 15.00 Uhr
Samstag, 16. Mai 2009, ab 9.00 Uhr

 

Ohne Baukunst könne man zwar leben, sogar beten, aber sich erinnern, das könne man ohne sie nicht, so der Kunsthistoriker und Architekturtheoretiker John Ruskin (1819-1900). Orte sind Träger von Geschichte, "sie festigen und beglaubigen die Erinnerung, sie verkörpern eine Kontinuität und Dauer, die die Erinnerung von Individuen, Epochen, Kulturen übersteigt" (Aleida Assmann). Dies trifft in besonderem Maße auf Kirchenbauten zu, zumal "memoria" und "compassio" seit Jahrhunderten unverzichtbare Bestandteile christlichen Selbstverständnisses und Handelns sind.

 

Obwohl das 20. Jahrhundert durch die beiden Weltkriege, Schoah, Flucht, Verfolgung und Vertreibung geradezu als ein Jahrhundert der Erinnerung zu bezeichnen ist, wurden die seit 1918 entstandenen Kirchenbauten in Mitteleuropa bisher kaum aus dieser Perspektive analysiert. Trümmerstein-Kirchen und Ruinenmahnmale werden über 60 Jahre nach dem Bombenkrieg oftmals zu vernachlässigten Relikten, die selbst denkmalpflegerischen Schutz benötigen. Wie haben sich Erinnerung und Gedächtnis verändert? Die Darstellung der aktuellen Gedenkstättenarbeit leitet die Diskussion ein über die Entwicklung heutiger Erinnerungskonzepte, sei es für zeitgeschichtlich bedeutsame Orte (Todesstreifen in Berlin) oder das kirchliche Gedächtnis an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Diese interdisziplinäre Fachtagung regt an, den seit den 1990er Jahren gepflegten Erinnerungsdiskurs der kulturgeschichtlichen Forschung fortzuführen.

 

Tagungsprogramm zum Download


 

 




St. Gabriel, near Arles, France.


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Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff, Sammlung von Festungsplänen. I. Planes von Portugal, Spanien, Frankreich und denen Niederlanden, Detail des Frontispiz, 1711/1732. Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Handschriftensammlung, SLUB/HS Mscr.Dresd.R.30.m,I


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Mario Botta: San Giovanni in Fusio-Mogno, 1992-98 (Foto: K. Kappel)


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