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Mensch und Tod

Das Themenportal Mensch und Tod versteht sich als Schnittstelle für Forschungen zu Grabmonumenten und Grablegen, zu Vanitas- und Memento mori-Darstellungen in unterschiedlichsten Medien, zum Motiv des Totentanzes, zur Darstellung des toten Körpers, wie auch zur Architektur von Krematorien und Friedhofskirchen. 

Wurde in Anlehnung an Philippe Ariès lange von einer Verdrängung und Tabuisierung des Todes im 20. Jahrhundert gesprochen, so wird für die vergangenen zwei Dekaden eine „neue Sichtbarkeit des Todes“ konstatiert. Diese zunehmende Beschäftigung mit dem existenziellen Thema „Tod“ ist meist mit interdisziplinären Ansätzen verbunden. Gleichwohl soll es hier nur am Rande um eine von ethnologischen, medizinethischen oder gesundheitsökonomischen Interessen getragene Thanatologie gehen. Vielmehr soll die kunsthistorische und ästhetische Erforschung des Themenbereiches neu ins Zentrum gerückt werden. 

Das Themenportal gibt einen Überblick über Tendenzen und Aktivitäten der gegenwärtigen Forschung und bietet die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Für die Nutzer besteht die Möglichkeit, Abstracts zu ihren Forschungsprojekten zu hinterlegen. Gleichzeitig präsentiert das Themenportal zentrale Primärquellen in digitalisierter Form. 

Das Portal wird laufend aktualisiert und erweitert.

Für Anregungen und Ergänzungen ist die Redaktion dankbar. Zusendungen mit Hinweisen auf Veranstaltungen und Publikationen sind willkommen.

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