Online-Quellen

Das folgende Verzeichnis führt alle entweder zur Recherche oder als Link im Tutorial verwendeten zentralen Online-Quellen auf, die kategorisiert und kurz umschrieben werden. Die Quellen sind in drei Kategorien eingeteilt: Datenbanken (Lexika, Glossar, Lernplattform, Forschungsprojekte)/ Quellensammlungen und Digitalisate/ Bilddatenbanken.

1. Datenbanken

 

Artcyclopedia

Die Datenbank führt einen Index, der einen komprimierten Zugang zu Museumsseiten, Bilddatenbanken und weiteren online Ressourcen zu einzelnen Künstler bietet.

 

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL)

Das Kirchenlexikon bietet umfassende bibliografische Angaben, die sich aus verschiedenen einschlägigen Lexika speisen.

 

BeyArs

BeyArs ist eine Internetplattform für Kunst, Antiquitäten, Design, Schmuck und Fotografie, die über ein großes, frei zugängliches Kunstlexikon verfügt.

 

Das große Kunstlexikon von P. W. Hartmann

Umfassendes Nachschlagewerk zu kunsthistorischen und künstlerischen Begriffen, das in die kommerziell-informative Site zu Kunst und Kunsthandwerk www.beyars.com eingebettet ist. Das Lexikon war zunächst als Printversion erschienen: Kunstlexikon. Hrsg. v. Peter W. Hartmann. Leobersdorf: Stiepan 1996. Obwohl die Schlagwortliste über den Rahmen üblicher Kunstlexika hinausgeht und auch selten zu findende Begriffe aufgenommen sind, erscheinen die Einträge und Quellenangaben jedoch oftmals knapp und wenig spezifiziert.

 

Great Buildings Collection

In der „Great Buildings Collection“ können 1.000 Gebäude, die zu den zentralen Bauten weltweit zu zählen sind, recherchiert werden. Neben Fotografien können Grund- und Aufriss sowie 3D-Modelle gefunden werden.

 

Raphael Research Resource

„Raphael Research Resource“ ist ein Projekt der National Gallery in London, das von der Andrew W. Mellon Foundation gefördert wird. Auf der Webseite wurden Werke Raphaels mittels hervorragendem Abbildungsmaterial erschlossen und mit Forschungsergebnissen angereichert.

 

Schule des Sehens

Das Lernforum für Kunstgeschichte ist ein Projekt der kunstgeschichtlichen Institute der Universitäten Berlin (FU), Bern, Dresden, Hamburg, Marburg, München (LMU) und des Münchner Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie. Die Plattform bietet Interessierten Lehrveranstaltungen und Studieneinheiten, die ähnlich wie bei den Tutorials auf arthistoricum.net primär zum Eigenstudium geeignet sind. Insbesondere die „Einführung in die Architektur der Renaissance“ von Prof. Fürst wird im Zusammenhang mit dem Renaissance-Reader empfohlen.

 

Sehepunkte

Das frei zugängliche Rezensionsjournal für die Geisteswissenschaften ist epochenübergreifend und interdisziplinär angelegt. Die wissenschaftlich anspruchsvollen Artikel sind in deutscher, englischer und französischer Sprache verfasst.

 

Universal Leonardo

Die Webseite bietet Informationen und Webresources zu Leonardo da Vinci. Es können Scans von Zeichnungen, Manuskripten, Gemälden und Erfindungen gefunden werden. Betreiber der englischen Seite ist das Central Saint Martins College of Art and Design in London.

 

Vatikan-Glossar

Der Glossar bietet verständliche Erläuterungen zu Fachbegriffen der Theologie, die 2002 von dem ehemaligen Redakteur des ZDF Werner Kaltefleiter zusammengetragen und frei zur Verfügung gestellt sind.

 

WBIS online

Die Datenbank wird vom K.G. Saur Verlag erstellt und betreut. Das World Biographical Information System (WBIS Online) umfasst mehrere Millionen Kurzbiographien aus zahlreichen Nachschlagewerken, die vom 16. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts reichen. Der Zugang ist reglementiert, kann aber, falls Sie die Datenbank nicht über ein Institut benutzen können, über eine Registration bei den Nationallizenzen kostenlos angefordert werden. Einzelpersonen können sich hier registrieren lassen:

 

Wikipedia

Wikipedia ist eine Enzyklopädie, die von freiwilligen Autoren aufgebaut ist. Das Portal ist international angelegt und frei zugänglich. Die Dokumente unterliegen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, unter der die Texte veröffentlicht sind. Die Qualität der einzelnen Einträge ist unterschiedlich, da die Artikel frei redigierbar sind. Grundsätzlich werden neue Artikel durch Wikipedia geprüft. Hieraus bezogenen Informationen sollten daher stets durch weitere Quellen überprüft werden und eignen sich nicht, im wissenschaftlichen Kontext zitiert zu werden.

 

Zeno

Zeno ist eine deutschsprachige Volltextbibliothek, die eine umfangreiche Sammlung an literarischen Texten, Lexika, Handbücher und Nachschlagewerke sowie eine Bildersammlung frei zur Verfügung stellt.

 

2. Quellensammlungen und Digitalisate

 

Digitale Bibliothek Heidelberg

Die Universitätsbibliothek Heidelberg bietet auf ihrer Seite einen reichen Fundus an Links zu Quellensammlungen, Enzyklopädien und Wörterbüchern, Rechtsquellen, Digitalisaten von Zeitschriften und Zeitungen.

 

Google books

Mit einer Suche auf Google books kann der Corpus von etwa sieben Millionen Büchern durchsucht werden. Urheberrechtlich beschränkte Inhalte werden nur in Auszügen ausgegeben.

 

Projekt Gutenberg

Das Projekt Gutenberg veröffentlicht Werke, deren Copyright abgelaufen ist. Die Texte sind online frei verfügbar und können durchsucht werden. Insbesondere hilfreich ist die Vielzahl an Quellenliteratur, die hier beispielsweise zum Themenbereich der Renaissance gefunden werden kann.

 

Universität Innsbruck

Die Universität Innsbruck bietet Quelltexte vorrangig aus dem Bereich Enzykliken und der Vatikanischen Konzile online.

 

Universität Linz

Das Institut für österreichische und deutsche Rechtsgeschichte der Universität Linz bietet unter der Rubrik Lernhilfen Rechtsquellen wie beispielsweise: „Unam sanctam“.

 

Wikisource

Wikisource ist ein Schwesternprojekt von Wikipedia, das eine Sammlung von Quellentexten ist, die entweder urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen.

 

Wolfenbütteler Digitale Bibliothek

Die Herzog August Bibliothek stellt hier forschungsrelevante, besonders seltene, herausragende oder häufig genutzte Teile ihres Altbestandes über das Internet zur freien Verfügung. Alle Digitalisate sind über einen OPAC recherchierbar. Vorrangig finden sich hier Texte des 15. bis 19. Jahrhunderts.

 

3. Bilddatenbanken

 

ARC

Artrenowal  weist neben einer umfangreichen Bilddatenbank auch eine enzyklopädische Aufsatzsammlung, Biographien sowie Einzelartikel auf.

 

Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz

Die zentrale Serviceeinrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die Bildagentur bpk, die organisatorisch der Staatsbibliothek zu Berlin zugeordnet ist. Das Bildarchiv fungiert heute mit seinen umfangreichen Dienstleistungen als Fotoagentur. Die dort zugänglichen Abbildungen sind copyrightgeschützt, können jedoch ohne Login recherchiert sowie auch mittels Zoom betrachtet werden.

 

Bildindex der Kunst und Architektur

Auf der Seite des deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg können Bilder und Daten von rund 80 Partnern, unter anderem Museen, Denkmalbehörden, Forschungseinrichtungen und Fotografen recherchiert werden. Der Bildindex ist nicht zugangsbeschränkt, die Bildpublikation ist genehmigungspflichtig.

 

Bridgeman

Diese Bilddatenbank umfasst Werke aus über 8.000 internationalen Sammlungen und von 29.000 Einzelkünstlern.

 

HU Berlin, Verzeichnis von Bilddatenbanken

 

Prometheus

prometheus ist ein nicht-kommerzielles digitales Bildarchiv für Kunst-und Kulturwissenschaften, das nach dem Prinzip eines Datenbankbrokers funktioniert. Hier sind verschiedenste Bilddatenbanken zusammenführt und unter einer gemeinsamen Rechercheoberfläche zusammenführt. Die Datenbank ist nicht frei zugänglich. Die meisten Forschungseinrichtung oder Institute verfügen bereits über eine Instituts- oder Campuslizenz, über die man sich als Student bei prometheus einloggen kann.

 

Vatikan History

Die private Homepage bietet eine umfangreiche Informationssammlung  zu allen Päpsten, Kardinälen, dem Vatikan sowie zur Konklave.

 

Vatican museums

Die Seite des Vatikans bietet Zugang zu virtuellen Rundgängen zu verschiedenen Basiliken, Papstkapellen  sowie vor allem den Vatikanischen Museen. Hier kann beispielsweise die Sixtinischen Kappelle unter verschiedenen Blickpositionen auch mit Zoomfunktion betrachtet werden.

 

Wikimedia

Wikimedia ist eine Datenbank für frei zugängliche Fotografien, Diagramme, Karten, Videos und weiteren Medien. Beispielsweise ist auch die deutsche Fotothek mit Wikimedia kooperativ verbunden. Die Fotografien, die über Wikimedia recherchierbar sind, werden unterschiedlichen Rechtsgruppen zugeordnet, die von gemeinfreien über GNU-lizensierten bis zu Copyright geschützten Medien reichen. Die jeweiligen Informationen wie Titel oder Datierung sind stets noch einmal zu überprüfen, da die Angaben frei redigierbar sind. Die meisten Abbildungen, die etwa im Renaissance-Reader Verwendung finden, wurden unter Beifügung des jeweiligen Rechtsstatus Wikimedia entnommen.