Call for Papers & Authors (2001-2014)

Zurückliegende CFP und CFA finden Sie in unserem Archiv.

Aktuell

Rom, Villa Medici, Rom, 23.-24.09.2014
J.B.L.G. Seroux d'Agincourt

07. - 09. 12. 2012, Univ. Bonn

Carl Justi – Zum 100sten Todestag
Internationales Kolloquium der Carl Justi Vereinigung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologie der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität

Aus Anlass des 100sten Todestages des Kunsthistorikers Carl Justi (2.8.1832 – 9.12.1912) am 9. Dezember 2012 veranstalten die Carl Justi Vereinigung e.V. zur Förderung der Kunstwissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Spanien, Portugal und Iberoamerika e.V. in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologie der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn ein gemeinsames Kolloquium über Leben und Wirken des vor allem durch seine Spanien-Forschungen bekannt gewordenen Kunstwissenschaftlers. Bahnbrechend für die Rezeption der spanischen Kunst in Deutschland war seine Biographie über Diego Velàzquez, erstmals in Bonn 1888 publiziert.
Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Berlin, das er 1859 mit einer Dissertation über „Die ästhetischen Elemente in der platonischen Philosophie“ abschloss, lehrte er zunächst Philosophie in Marburg (bis 1869) und Kiel (1871), mit dem Schwerpunkt der Geschichte der Ästhetik in der Antike. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt galt sein Interesse auch der neueren Kunstgeschichte, das sich in Studienreisen nach Italien und Vorlesungen in diesem Fach niederschlug. Sein Interesse an Archäologie und an der Person Johann Joachim Winckelmanns mündete in die mehrfach aufgelegte Publikation „Winckelmann: sein Leben, seine Werke und seine Zeitgenossen, Leipzig : Vogel, 1866 – 1872. In dieser Zeit beschäftigte er sich u.a. auch mit Michelangelo (1. Auflage: Michelangelo: Beiträge zur Erklärung der Werke und des Menschen, Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1900). Ab 1872 lehrte er bis 1901 an der Universität Bonn Kunstgeschichte, vorwiegend über deutsche und italienische Kunst. Seine Studienreisen verlagerte er nun aber auf die iberische Halbinsel, die er sich in zahlreichen Forschungsreisen erschloss und seine Ergebnisse in verschiedenen Schriften festhielt.
In der deutschen Kunstgeschichtslandschaft hat Carl Justi seinen Platz vorwiegend als Entdecker und Vermittler der Kunst Spaniens gefunden, doch auch seine Untersuchungen zu Winckelmann und Michelangelo sind nach wie vor monumentale Werke, die im Rahmen der Tagung einer Neubewertung vor dem zeitgenössischen wissenschaftstheoretischen Kontext unterzogen werden sollen. Gerade in jüngerer Zeit haben neue Forschungsansätze das Werk Justis für eine breitere interdisziplinäre Rezeption geöffnet. Für die angekündigte Tagung werden Beiträge erbeten, die eine 30 min. Redezeit nicht überschreiten.

Abstracts mit max. 500 Wörtern werden bis zum 15. September 2011 erbeten an: bettina.marten AT t-online.de

Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Roland Kanz (Institut für Kunstgeschichte und Archäologie, Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn) und Dr. Bettina Marten (Carl Justi Vereinigung e.V).

Deadline:
15. September 2011

14. - 15. 06. 2012, The Warburg Institute, London

Warburg, Benjamin and Kulturwissenschaft
In continental Europe the intellectual legacy of Aby Warburg is currently a major topic of debate. Several eminent German art historians have announced that the completion of the edition of Warburg’s writings is now a national priority. As the holder of Warburg’s papers the Warburg Institute is activley involved in editing Warburg’s writings. Walter Benjamin was almost a generation younger, but his legacy, in contrast, is much more widely discussed. The comparative cultural historical method Warburg and Benjamin introduced independently, offers ample ground for comparison as scholars have shown in recent years. By looking at historical periods with a similar transitional character, Warburg and Benjamin developed radically new ways of perceiving and presenting the historical changes they observed. Above all they were both interested in human psychology as a constitutional factor for the phenomenon called ‘culture’. The terminology they developed through intuition is based on similar ideas, and has indeed become part of the language of the discipline of cultural history.
The aim of this conference to explore the parallels between two eminent theoretical thinkers and to inspire a new attention to Warburg’s writings in the UK. Invited speakers include: Horst Bredekamp (Berlin), Howard Caygill (Kingston), Georges Didi-Huberman (EHSS, Paris), Karen Lang (USC), Matthew Rampley (Birmingham), Frederic Schwartz (UCL), and Cornelia Zumbusch (Munich). We plan to include more speakers, however, and we invite proposals for papers from all fields relating to Aby Warburg’s and Walter Benjamin’s writings, the origin and genesis of their ideas and their interrelation.
Every effort will be made to provide all transportation and lodging costs for speakers, but since the funding for this event has not yet been fully resolved, potential participants should try to secure independent sources of support that can be used if necessary.
Please send a single-page abstract and a single page curriculum vitae by 30 June 2011 to: Claudia.Wedepohl@sas.ac.uk
Deadline: 30.06.2011

22. - 25. Februar 2012, College Art Association, Los Angeles
Feminism and Early Modern Art
Feminism has indelibly transformed the study of early modern art and architecture, and yet seldom, in comparison to other disciplinary fields, is its practice explored self-consciously, discretely, or critically. The Society for the Study of Early Modern Women seeks papers that contribute to or critique feminist art-historical practice from any perspective. Possible topics include the historiography of feminist thought, managing resistance to or suppression of feminist study in scholarship, and the relationship of feminism to gender studies and men's studies. Presentations that employ?or challenge?feminist approaches to art in history are equally welcome. Papers could address, for example, the gendering of objects and spaces, value judgments assigned to artistic media, the reception of images by women and/or men, the relationship of gender to class and race, and importantly, notions of power in early modern society.
Please send an abstract of one to two double-spaced, typed pages and a short CV to Andrea Pearson at pearson@american.edu by Friday, May 27, 2011. Notification by June 15.
Deadline: 27. 05. 2011

17. - 18. 02. 2012, Technische Universität Berlin
Transnationale Museumsgeschichte
Tagung des Fachgebiets Kunstgeschichte, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin Musentempel, Hüter des kulturellen Erbes, Erinnerungsort, Stätte der Geschmacks- und Wissensvermittlung:
Die Funktionen des Museums sind vielfältig, und je nach Museumstyp und disziplinärer Ausrichtung werden unterschiedliche Akzente gesetzt, wenn es darum geht,  diese zu definieren. Ein stets wiederkehrendes Argument aber ist es, dass die Institution, die mit der ersten Öffnung fürstlicher Sammlungen für das Publikum um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstand, maßgeblicher Schauplatz nationaler Identitätsbildung gewesen sei.
Tatsächlich war die Zahl der Museumsgründungen im Europa des 19. Jahrhunderts, als sich der moderne Nationalstaat etablierte, besonders hoch.
In aktuellen museumshistorischen Forschungen indes wird der enge Zusammenhang von Nationenbildung und der Geburt des öffentlichen Sammlungswesens zunehmend kritisch hinterfragt, wendet man sich lokalen Traditionen zu oder bedient sich des internationalen Vergleichs, um etwa die Sammlungspolitik, die Inszenierung von Exponaten oder die Bauweise einzelner Häuser zu erklären.
Das Bestreben, die Institution Museum nicht länger in Abhängigkeit ihres jeweiligen nationalen Kontexts zu analysieren,
macht sich die Tagung zu Eigen. Sie lädt dazu ein, über Aufgabe und Konzeption von Museen, über museale Praktiken sowie über die Wahrnehmung der Museumskultur aus transnationaler Perspektive nachzudenken. Welche Modelle aus dem Ausland importierten Museumsvertreter um die eigene Sammlung zu profilieren? Inwiefern eigneten sie sich „fremde“ Ordnungs- und Hängungsprinzipien an? Können internationale Netzwerke, auf die sich Museumsdirektoren und –kuratoren stützten, rekonstruiert werden? Wie lassen sich die Aktivitäten von Kommissionen näher beschreiben, die den Auftrag hatten den Museumsbetrieb jenseits der Grenze auszukundschaften? Welchen Einfluss auf die Planungen, die architektonische Gestaltung und die Zusammensetzungen von Sammlungen hatte ein international inspirierter Kunstgeschmack? Enthalten Briefe, Reiseaufzeichnungen oder Tagebücher von Museumsbesuchern konkrete Hinweise auf eine vergleichende, transnationale Rezeption?
Im Mittelpunkt der Tagung steht die Diskussion des Museums als Raum, ja Produkt grenzüberschreitender Austausch- und Transferprozesse. Unter diesen Vorzeichen soll eine Auseinandersetzung insbesondere mit der Gattung des Kunstmuseums erfolgen, wobei archäologische und kulturhistorische Sammlungen, Kunstgewerbemuseen und die sogenannten Universalmuseen sowohl in- als auch außerhalb Europas einbezogen werden.
Zeitlich setzt die Tagung um 1750 an, als sich die entscheidenden, uns heute noch vertrauten Charakteristika des modernen Kunstmuseums, wie beispielsweise die öffentliche Zugänglichkeit, der autonome Ausstellungsort, die Anwendung wissenschaftlicher Ordnungsprinzipien oder der didaktische Anspruch, durchzusetzen begannen. Als zweites Eckdatum der Tagung dient noch vor der Zäsur des Zweiten Weltkriegs jene Konferenz in Madrid, die 1934 Museumsfachleute aus aller Welt versammelte und die Institution so ganz buchstäblich zum zentralen Gegenstand intensiver, internationaler Debatten machte.

Deadline: 15.06.2011

Vasari quincentenary: a re-evaluation of his work
2011 sees the fifth centenary of Vasari's birth. To mark the event, the
Journal of Art Historiography calls for articles, documents and reviews
to celebrate the event. While there has been an enormous secondary
literature on Vasari, much of it has been driven by a desire to use his
work to find facts about his artists. Little has been written on the
overall structure of his Lives, his purposes in publication, the
orality of his society and the way in which the distinctiveness of his
education affected his writing. He seems to have been treated as an
'Artist' who simply cobbled together a set of lives relying on the
literary intelligence of others, with their mountains of classical
sources. There has been no Anglophone translation of the 1550 edition
of his Lives nor any complete modern translation of his 1568 edition.
No-one appears to have picked up the challenges of Michael Baxandall's
Doing justice to Vasari, Times Literary Supplement, 1st February
1980, 111. The time has come to challenge the pedants and re-evaluate
the man and his work.
Deadline: 1. Juni 2011