Abbildung
  1. arthistoricum.net
  2. Netzwerke
  3. Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB)

Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB)

Die Arbeitsgemeinschaft für Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) wurde 1995 als Verein für die Interessenvertretung und Beratung der in der Regel kleinen und mit wenig Personal ausgestatteten Kunst- und Museumsbibliotheken im deutschsprachigen Raum gegründet. Ziel der AKMB ist es, die Leistungsfähigkeit der Kunst- und Museumsbibliotheken und Dokumentationseinrichtungen durch verstärkte Kooperation zu verbessern. Inzwischen zählt die Arbeitsgemeinschaft rund 260 institutionelle und persönliche Mitglieder.


SAVE THE DATE: Herbstfortbildung der AKMB am 06./07.11.2014 in Berlin: "Sichtbarmachen! Kulturelles Erbe in Kunst- und Museumsbibliotheken" (Arbeitstitel)


Aktuelle Informationen zum 103. Bibliothekartag in Bremen

Donnerstag, 5.6.14:

9:00-10:30 Uhr   (Salon London)
Öffentliche Arbeitssitzung der AKMB zum Thema: "Rein in die Verbünde, freischwebend oder auf die Wolke warten? Kunst- und Museumsbibliotheken diskutieren die Verbundfrage"
Kunst- und Museumsbibliotheken sind selten völlig freischwebend: sie sind fast immer an Institutionen angebunden und meist in regionalen und/ oder fachlichen Netzwerken engagiert und aktiv. Aber sehr viele von ihnen sind bisher nicht Mitglied in einem bibliothekarischen Verbund. Zum Teil, weil in der Vergangenheit nicht alle Verbünde auch für wissenschaftliche Spezialbibliotheken offen waren, zum Teil, weil es für die eigene Arbeit zu wenig Vorteil brachte. Mit der geplanten Einführung des neuen Regelwerkes RDA in den nächsten beiden Jahren und der zunehmenden Anbindung nationaler und internationaler Verbünde und Metadatenkataloge an
internationale Softwareanbieter wie OCLC (WorldCat) und ExLibris (ALMA) stellt sich die Frage erneut: Sollen wir uns einem Verbund anschließen und wenn ja welchem? Wie sind die Bedingungen und wie sind die Erfahrungen von KollegInnen, die den Prozess schon erfolgreich durchlaufen haben?
Mehrere KollegInnen werden von ihren Erfahrungen bei der Verbundteilnahme berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Aber auch die Frage, ob die bibliothekarische Zukunft in einer Cloud liegt, und welche konkreten Vorschläge es dazu gibt, soll diskutiert werden. Diese Veranstaltung steht allen Interessierten offen, wir freuen uns auf eine rege Diskussion!

10:30-11:30 Uhr  (Salon London)
Nichtöffentliche Mitgliederversammlung der AKMB

13:30-15:30 Uhr 
(Salon Franzius)               
Workshop mit Herrn Motzko zum Thema:  "Museumsbibliotheken schärften ihr Profil"
Teilnehmer und Zielgruppe:  Museumsbibliothekarinnen und -bibliothekare

Nach einem kurzen Input-Referat von Dr. Matthias Miller, in dem ein Überblick über die Landschaft der Museumsbibliotheken und ihrer  ufgabenprofile gegeben wird, definieren die Teilnehmenden, geführt durch Herrn Motzkos konstruktiv-kritische Fragen, ihr Aufgabenspektrum. Es geht darum, das eigene Profil zu schärfen und den Mut zu entwickeln, ggf. auch Arbeitsbereiche zu streichen, um neue auszufüllen oder bisherige besser zu gestalten.
Nachdem gemeinsam in der Gruppe eine Aufgabenliste erarbeitet wurde, wird von den Teillnehmenden in Einzelarbeit ein Ranking dieser Aufgaben erstellt.  Diese Rankings werden dann in der Gruppe diskutiert und wenn möglich ein übergreifendes Ranking erstellt.
Jeder Teilnehmende sollte nach dem Workshop einen ersten Entwurf für sein persönliches individuelles Profil mit nach Hause nehmen.
Referat: Dr. Matthias Miller, Stiftung Deutsches Historisches Museum in Berlin, Leiter der Bibliothek und des Hausarchivs sowie Sammlungsleiter Alte und wertvolle Drucke
Moderation: Meinhard Motzko, PraxisInstitut Organisations- und
Personalentwicklung in Bremen