Rezension

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

in eigener Sache dürfen wir berichten, dass es in diesem Frühjahr eine neuerliche Veränderung im Herausgeber-Team von Kunstform gibt. Quasi von Anbeginn der sehepunkte vor nunmehr über fünfzehn Jahren war Ulrich Fürst unser Mann für's Mittelalter. Wir danken ihm sehr und mit Nachdruck für das in all der Zeit Geleistete, die gute Zusammenarbeit und unbedingte Verlässlichkeit!

An die Stelle von Ulrich Fürst tritt nun Philippe Cordez, der zur Zeit an der Université de Montreal eine Professur innehat. Philippe Cordez hat Kunstgeschichte, Geschichte, Anthropologie und Museologie in Paris studiert und wurde 2010 mit einer interdisziplinären Studie zu "Trésor, mémoire, merveilles. Les objets des églises au Moyen Âge" ["Schatz, Gedächtnis, Wunder. Die Objekte der Kirchen im Mittelalter"] an der EHESS in Paris und der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Die Arbeit wurde 2013 mit dem Nachwuchspreis des Mediävistenverbandes ausgezeichnet und 2015 publiziert. Nach Stationen in Hamburg, Florenz und Düsseldorf kam Cordez als Reasearch Fellow an die LMU München und leitet dort seit dem Wintersemester 2013/14 die Internationale Nachwuchsforschergruppe "Vormoderne Objekte. Eine Archäologie der Erfahrung". Aktuelle Forschungsprojekte betreffen die "Objekte Karls d.Gr.", mittelalterliche Elfenbeinkämme sowie Objekte als Attribute und in Buchform. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen und begrüßen Philippe Cordez herzlich im Team der HerausgeberInnen!

Diese Ausgabe versammelt ein breites Spektrum aktueller Fachliteratur, die unsere RezensentInnen für Sie Probe gelesen haben. Neben Untersuchungen zur amerikanischen Staatsbaukunst und zur französischen Malerei des Grand Siècle finden Sie Publikationen, die nach dem Primitivismus, und sogar solche, die nach dem Neuen Mann fragen. Und was, bitte schön, meint Wolfgang Ullrich mit seiner "Siegerkunst"? Lesen Sie!

Es wünschen Ihnen gute Lektüren und Joyeuses pâques

Philippe Cordez Hubertus Kohle Susanne Leeb Florian Leitner Olaf Peters Sigrid Ruby Ute Verstegen


zur Ausgabe KUNSTFORM 18 (2017), Nr. 4

Empfohlene Zitierweise:

Andreas Fahrmeir: Rezension von: Ekkehard Mai: Anselm Feuerbach (1829-1880). Ein Jahrhundertleben, Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2017
in KUNSTFORM 18 (2017), Nr. 4,

Rezension von:

Andreas Fahrmeir
Historisches Seminar, Goethe-Universität, Frankfurt/M.

Redaktionelle Betreuung:

Nils Freytag